Allgemeine Berichte | 22.05.2017

Sozialdemokraten hatten eine Info-Veranstaltung zur Stadtentwicklung

Damit Sinzig lebenswert bleibt

Sinzig. Die Sinziger SPD hat den Themenbereich Stadtentwicklung wieder ins Gespräch gebracht. Am vergangenen Freitag gab es im Schloss eine Infoveranstaltung, die etwas über 20 Sinziger lockte. „Mit einem bunt gemischten Publikum gab es sehr viele interessante Gespräche, auch wenn letztlich die Zeit nicht reichte, alle Details auszudiskutieren. Aber wir werden das Thema weiter verfolgen“, so Thorsten Schomann, der für die Genossen den Infoabend angeschoben hatte.

Mit Schulen und Kindergärten, Altenheimen, Ärzten und Apotheken verfügt Sinzig über umfangreiche Angebote für seine Bürger. Die Supermärkte stellen eine gute Versorgung für die Stadt und das Umland sicher. Die gute Anbindung an den öffentlichen Nahverkehr und die schnelle Erreichbarkeit der Metropolen der Region sind ebenso Pluspunkte wie die schöne Landschaft an Rhein und Ahr.

Über die Stadtsanierung hinaus muss sich die Stadt zudem auf wandelnde Rahmenbedingungen einstellen: die zunehmende Verlagerung des Einzelhandels in das Internet auf Kosten des örtlichen Einzelhandels, den demografischen Wandel oder den steigenden Zuzug aus den Großstädten der Region aufgrund der dortigen Mietpreisentwicklung. Die Sozialdemokraten hatten als Referenten den Experten schlechthin eingeladen. Denn Frank Böhme, Stadtplaner vom Planungsbüro BBP in Kaiserslautern, ist ein guter alter Bekannter. Er war schon maßgeblich an der Stadtsanierung beteiligt, die im Jahr 1985 angelaufen war. Und Böhme betreibt auch die Aufnahme der Stadt in das neue Stadtsanierungsprogramm „Aktive Stadt“.

Dieser neue Sanierungsbereich in der Kernstadt ist mit 33 Hektar besonders groß. Und umfasst etwa das Schloss, die Jahnwiese , das Bahnhofsumfeld, die Koblenzer Straße, die Barbarossastraße und die Lindenstraße. Insgesamt 17 Einzelprojekte sind bisher angedacht. Darunter das Krupp-Gelände, der Bereich des Hagebaumarkts oder die Verkehrssituation an der Linde. Sanierungsbedarf im Innenstadtbereich ist auch bei rund 70 Privatgebäuden ermittelt worden. Bis zu 40.000 Euro pro Projekt sollen hier durch das neue Sanierungsprogramm fließen können. Ein besonderes Augenmerk soll auf die fußläufige Verbindung des Bahnhofs mit dem Kirchplatz gelegt werden.

Das Thema Stadtentwicklung soll bei der SPD in jedem Fall keine Eintagsfliege bleiben. Am Samstag, 3. Juni, wird es auch bei einem Infostand im Mittelpunkt stehen, der von 10 bis 13 Uhr auf dem Sinziger Markt Stellung beziehen wird. BL

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