Drei Monate nach dem Hochwasser:
Der ASB ist in Heimersheim ein fester Ansprechpartner
Heimersheim. Vor drei Monaten brachte das Hochwasser Leid und Zerstörung ins Ahrtal. 134 Menschen starben, viele wurden verletzt, Straßen, Brücke und Häuser wurden zerstört, tausende Menschen hatten plötzlich keine Unterkunft mehr. Der ASB war mit als erste Hilfsorganisation im Hochwassergebiet und bleibt auch für die nächsten Jahre für die Menschen fester Ansprechpartner im Ahrtal.
Seit dem 1. September 2021 ist die Anlaufstelle in der Bachstraße 18 in Heimersheim eröffnet. Derzeit ist Projektleiter Armeen Kolians noch dabei, sein Team zu vervollständigen. „Auch wenn wir noch in der Phase des Aufräumens und des Errichtens neuer Strukturen sind“, berichtet Kolians. „Über diese Akutphase hinaus, sind bereits zahlreiche weitere Hilfsangebote und Projekte für die nächsten Monate und Jahre in Planung.“ So bietet das Hilfsportfolio des neuen Stützpunktes neben diesen Akuthilfen vor allem auch längerfristige und nachhaltige Unterstützungsangebote an und das Team steht in Zukunft als Ansprechpartner vor Ort den betroffenen Menschen zur Verfügung.
Doch zunächst gilt es die Häuser wieder trocken zu bekommen. Dafür liefert der ASB Stützpunkt die benötigten Bautrockner und Heizlüfter aus. Obwohl die großen Schutthaufen und Müllberge schon vielerorts aus dem Straßenbild wieder verschwunden sind, so sind die meisten vom Hochwasser betroffenen Häuser noch lange nicht bewohnbar. Auch stellt der ASB Familien so genannte weiße Ware, sprich Kühlschränke, Waschmaschinen oder Mikrowellen, zur Verfügung. 133 Haushalte konnten mittlerweile vom ASB versorgt werden. Der Bedarf hält weiter an.
Darüber hinaus unterstützt der Stützpunkt den sozialen Baustoffhandel in Schuld und Heimersheim und baut derzeit eine Behelfsunterkunft in Dernau mit auf.
Weitere Informationen:
Das Angebot des ASB Stützpunkt Heimersheim richtet sich an alle vom Hochwasser betroffenen Menschen im Ahrtal.
Die Kontaktadresse lautet:
ASB Landesverband Rheinland-Pfalz e.V., Stützpunkt Landkreis Ahrweiler
Bachstraße 18, Bad Neuenahr-Ahrweiler, Tel.: 02641/39 66 -179, Fax: 06131/9779 – 23, E-Mail: a.kolians@asb-hochwasserhilfe.de, http://www.asb-rp.de
Artikel melden
Windpark für Bad Hönningen: Flächenpachtvertrag unterzeichnet
- Michael Kroeger: Bestätigung Wahlergebnis am 13.4.2026. Mark Geimer wird Stadtbürgermeister. Unterschrift Nutzungsvertrag Windkraft am 17.4.2026 durch den 1. Beigeordneten Werner Lahme. Die Vereidigung Mark Geimer als...
Wie gut ist der Kreis Ahrweiler auf künftige Katastrophen vorbereitet?
- Mirko Walden: Es ging doch darum, dass nicht gewarnt wurde und die Lage nicht erkannt wurde. Ebenfalls wurden keine Maßnahmen umgesetzt. Was ist hierzu passiert? Was bringen neue Sirenen, wenn nicht evakuiert wird?...
Aktivierende Morgenwanderung rund um die Brauselay in Cochem 2026
- Dieter Borrmann: Der landschaftlich großartige Weg unterhalb Brauselay über den Conder Kreuzweg nach Cond ist teils unbefestigt, teils sehr glatt, teils steil. Sehr gutes, rutschfestes Schuhwerk (Profilsohle) wird unbedingt angeraten.
Verein Abenteuer Helfen e.V. erledigte einige Renovierungsarbeiten im Kindergarten St. Christophorus Immendorf und baute für die Kinder eine neue Spielhütte auf
Freizeit ist Helferzeit
Koblenz-Immendorf. Der Verein Abenteuer Helfen e.V. hat sich zur Aufgabe gestellt, mit kleinen und großen Aktionen zum Beispiel Kindertagesstätten, Jugendzentren, Tierheimen und Gnadenbrothöfen praktische Hilfe zu leisten. Hierbei ist das Ziel, organisatorische und handwerkliche Probleme für soziale Einrichtungen zu lösen.
Weiterlesen
Nach mehreren Fällen von getöteten, verletzten oder verschwundenen Tieren liefert DNA-Untersuchung Klarheit
Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied: Mehrere Wolfsangriffe bestätigt
Kreis Altenkirchen/Kreis Neuwied. Am Mittwoch, dem 18.03.26 wurden im Rahmen eines Schadensfalls mit 3 toten, 2 verletzten und 1 verschwundenen Schafen aus dem Gemeindegebiet Mammelzen, Verbandsgemeinde Altenkirchen-Flammersfeld (Kreis Altenkirchen) DNA-Abstriche genommen und an das Senckenberg Institut zur Analyse überstellt. Bei der Untersuchung der Proben wurde als Ergebnis „Wolf“ mit dem Haplotyp HW01 - daher zugehörig zur Mitteleuropäischen Flachlandpopulation - nachgewiesen.
Weiterlesen
Rauchsäule wies den Feuerwehrleuten den Weg zum Einsatzort
17.04.: Feuer in Kleingartenanlage: Hütte stand in Vollbrand
Königswinter. Eine Rauchsäule wies den Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehr Königswinter am Freitagabend den Weg zu einer brennenden Gartenhütte in Oberdollendorf. Das Feuer in einer Kleingartenanlage am Reihbäumer Weg konnte von den Wehrleuten schnell gelöscht und eine Ausdehnung auf Vegetation und andere Hütten in der Umgebung verhindert werden.
Weiterlesen
