Allgemeine Berichte | 11.03.2022

Ein kleines Wunder und ein großes Hoffnungszeichen: In Schuld wieder im Sommer wieder Theater gespielt

Der Räuber Hotzenplotz kehrt auf die Freilichtbühne zurück

Das große Ensemble beim verdienten Schlussapplaus im vergangenen Jahr. Fotos: Schürer

Schuld. Fast ist es ein kleines Wunder, denn wer hätte damit gerechnet. Die Freilichtbühne in Schuld gab jetzt bekannt, dass in diesem Jahr wieder großes Theater in dem kleinen Dorf an der Ahr gespielt wird. Nun ist Schuld in den letzten Monaten zwar eher als ein Sinnbild für die Flutkatastrophe bekannt geworden. Darüber sollte man aber nicht vergessen, dass das Örtchen eine lange Theatertradition hat, die Spielschar begeistert kleine und große Zuschauer seit Jahrzehnten mit heiteren Stücken auf der Naturbühne mitten im Wald.

Waren 2020 coronabedingt gar keine Vorstellungen möglich, stand im vergangenen Jahr Otfried Preußlers Klassiker „Der Räuber Hotzenplotz“ auf dem Spielplan. Am 9. Juli 2021 fand die umjubelte Premiere statt, BLICK aktuell titelte „Der langen Pandemie zum Trotz: Ein Räuberspaß mit Hotzenplotz“. Nur wenige Tage später kam die Naturkatastrophe über das Dorf und die ganze Region, da war Schluss mit lustig.

Man kann sich vorstellen, wie die Verantwortliche mit sich gerungen haben, aber der Entschluss steht fest, auch um ein Zeichen der Hoffnung zu setzen: Wenn nicht wieder eine Pandemie oder eine Flut dazwischen kommt, wird im Sommer wieder Theater gemacht. Da noch nicht bekannt ist, wie viele Zuschauer eingelassen werden dürfen, startet der Vorverkauf erst am 2. Mai. Tickets gibt es ausschließlich im Vorverkauf unter Tel. (06 51) 9 79 07 77 oder online unter https://www.ticket-regional.de.

Gespielt wird vom 2. Juli bis 6. August immer Samstag um 19.30 Uhr, vom 3. Juli bis 7. August immer Sonntag um 15.30 Uhr und am Freitag, den 5. August ebenfalls um 19.30 Uhr.

Wer mal für anderthalb Stunden alle trüben Gedanken hinter sich lassen möchte, sollte sich diesen Theaterspaß nicht entgehen lassen. Wie Kasperl und Seppl dem Räuber die Kaffeemühle, die er der Großmutter gestohlen hat, wieder abjagen, ist ein großes Abenteuer, in dem es viel zu sehen, zu staunen und zu lachen gibt.

Der überdachte Zuschauerraum bietet Platz für 660 Personen; wie viele in diesem Jahr eingelassen werden dürfen, steht noch nicht fest.

Der überdachte Zuschauerraum bietet Platz für 660 Personen; wie viele in diesem Jahr eingelassen werden dürfen, steht noch nicht fest.

Das große Ensemble beim verdienten Schlussapplaus im vergangenen Jahr. Fotos: Schürer

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