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IHK-Fachkräftereport 2019

Die Lage spitzt sich zu

12.06.2019 - 16:37

Region. Auch wenn der Fachkräftemangel bereits seit Jahren als größtes Geschäftsrisiko bewertet wird – jetzt spitzt sich die Lage zu. Dies ist das wichtigste Ergebnis einer erstmals landesweiten IHK-Umfrage zur Fachkräftesituation in den Unternehmen. Die aktuellen und die zukünftigen Entwicklungen bereiten den Industrie- und Handelskammern (IHKs) in Rheinland-Pfalz große Sorge.

Die Umfrage haben die rheinland-pfälzischen IHKs gemeinsam mit dem Unternehmer Peter Hack, CEO der Hack AG in Kurtscheid, und der Wissenschaftlerin Prof. Christina Günther vorgestellt, die die Ergebnisse aus ihrer Perspektive spiegeln.

„Deutlich wird: Es besteht Handlungsbedarf. Heute sehen sich bereits 60 Prozent der Unternehmen stark oder sehr stark vom Fachkräftemangel betroffen – in zehn Jahren steigt diese Quote auf 85 Prozent. Das führt insbesondere zu einer steigenden Mehrbelastung der vorhandenen Belegschaft: Zwei Drittel der Unternehmen müssen die Arbeit auf weniger Köpfe verteilen. Mehr als die Hälfte kann Wachstumschancen nicht nutzen. Wir benötigen Rahmenbedingungen, die Unternehmern den Umgang mit dieser Herausforderung vereinfachen“, fasst Arne Rössel, Sprecher der IHK-Arbeitsgemeinschaft Rheinland-Pfalz, zusammen. „Zwar werden überall Fachkräfte gesucht, besonders hervorzuheben sind jedoch die MINT-Berufe, bei denen zwei Drittel der Unternehmen Probleme haben, Stellen zu besetzen“, ergänzt Dirk Michel, Sprecher der IHK-Arbeitsgruppe Fachkräftesicherung Rheinland-Pfalz.

Prof. Christina Günther, Inhaberin des IHK-Lehrstuhls für kleine und mittlere Unternehmen an der WHU – Otto Beisheim School of Management in Vallendar, fordert: „Wir brauchen einen Paradigmenwechsel zu Weiterbildung und Qualifizierung, vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen. Die Halbwertzeit formaler Qualifikation reduziert sich in Zeiten von Digitalisierung und Technologisierung zunehmend. Noch sei das Verständnis von Bildung nicht flächendeckend auf zukünftige betriebliche Anforderungen eingestellt. Es brauche mehr Anreize und Unterstützung für Mitarbeiter und Unternehmen, um lebenslange Weiterqualifizierung zu fördern“. Das haben die rheinland-pfälzischen Unternehmen bereits erkannt und setzen Lebenslanges Lernen mit 73 Prozent auf die Spitzenposition der relevanten Trends in der Personalarbeit.

Dr. Jan Glockauer, Hauptgeschäftsführer der IHK Trier, verdeutlicht die Chancen der Ausbildung: „Nach wie vor ist die berufliche Qualifikation das Nadelöhr: 75 Prozent der Unternehmen haben akuten Bedarf an Mitarbeitern mit abgeschlossener Berufsausbildung, rund die Hälfte sucht zudem verstärkt nach Mitarbeitern mit Höherer Berufsbildung, wie zum Beispiel nach Industriemeistern. Für Mitarbeiter mit akademischer Bildung liegt dieser Wert nur bei 22 Prozent. Die demografische Entwicklung und der Drang an die Hochschulen verschärfen dieses Problem. Die Folge: Unternehmen fehlen die Fachkräfte, um mit gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen Schritt halten und im globalen Marktgeschehen weiterhin bestehen zu können.“

Den kompletten Fachkräftereport können Interessierte auf https://www.ihk-rlp.de/ unter der Dokumentennummer 4449742 nachlesen.

Pressemitteilung der

Rheinland-pfälzischen IHKs

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12.06.2019 18:54 Uhr
Uwe Klasen

Und so bricht ein weiteres Lügenkonstrukt der sogenannten Gutmenschen zusammen, nämlich das der angeblich zu uns flüchtenden Fachkräfte!



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Kommentare
René Bringezu:
Herr Kowallek, Die Hauptsatzung soll wie folgt geändert werden: § 1 Oberbürgermeister, Beigeordnete (1) Die Stadt Neuwied hat neben den hauptamtlichen Oberbürgermeister zwei hauptamtliche Beigeordnete. (2) Der erste hauptamtliche Beigeordnete führt die Amtsbezeichnung "Bürgermeister" Vorher waren es "nur" der Bürgermeister und die beiden ehrenamtlichen Beigordneten. Bitte informieren Sie sich bevor Sie ihre "Meinung" streuen.
Siegfried Kowallek:
Die Neuwieder sprachen sich beim Bürgerentscheid nicht gegen einen dritten hauptamtlichen Beigeordneten aus, sondern gegen einen zweiten. Somit kandidierte dann ein SPD-Mann, Michael Mang, erfolgreich gegen den Vorschlag der CDU für den demzufolge einen (in Wirklichkeit immer noch!) unstrittigen hauptamtlichen Beigeordnetenposten. Als Mang nach Jan Einigs Wahl zum Oberbürgermeister absprachegemäß Bürgermeister wurde, kam es zur Verlegenheitslösung der zwei ehrenamtlichen Beigeordneten bis zur Kommunalwahl, was mit einer Wirkung des Bürgerentscheids überhaupt nichts zu tun hatte, sondern mit dem schwierigen GroKo-Binnenverhältnis und vielleicht auch mit der strategisch-taktischen Inkompetenz der Neuwieder SPD; denn hätte man nach Einigs Wahl zum OB einen anderen sozialdemokratischen Bürgermeisterkandidaten durchgebracht, wäre Mang hauptamtlicher Beigeordneter geblieben und die SPD hätte im Stadtvorstand eine Mehrheit. Da ein Oberbürgermeister und ein Bürgermeister nicht gleichzeitig Beigeordnete sind, können die drei Fraktionsvertreter Martin Hahn (CDU), Regine Wilke (Bündnis 90/Grüne) und Arno Jacobi (FWG) somit in ihrem Papaya-Koalitionsvertrag überhaupt keinen „weiteren“ hauptamtlichen Beigeordneten für die Stadt ausgehandelt haben. 0 + 0 + 1 ist immer noch 1 (ein Beigeordneter) und nicht 3, es sei denn, die Alternative für Deutschland mutiert jetzt zur Alternative für neue Rechenkünste. Siegfried Kowallek, Neuwied
Uwe Klasen:
Wer, wie ATTAC, sich als Nebenregierung aufführt, ohne eine demokratische Legitimation zu besitzen, dem wurde zu Recht die Gemeinnützigkeit aberkannt!
Uwe Klasen:
Besonders Perfide und Unsozial ist doch, dass von den Bruttoerhöhungen bei vielen Rentnern nicht viel ankommt, denn mit jeder Rentenerhöhung nimmt der Staat mehr Steuern ein und noch mehr Rentner werden in den kommenden Jahren durch Rentenerhöhungen in die Steuerpflicht hineinrutschen!
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