Allgemeine Berichte | 26.07.2018

Fahrt des Ökumenischen Arbeitskreises Weißenthurm

Die Lahn ist eine Reise wert

Auf ökumenischer Spurensuche in Wetzlar und Umgebung

Die Geschichte von Wetzlar und Umgebung wurdeden Zuhörern von einer engagierten Führerin nahe gebracht. privat

Weißenthurm. Eine Gruppe von 41 Teilnehmern aus Weißenthurm und Umgebung, verbrachte einen ereignisreichen Tag an der schönen Lahn. Eingeladen hatte der Ökumenische Arbeitskreis (ÖAK) Weißenthurm zu einer ökumenischen Spurensuche nach Wetzlar und Umgebung. Bei herrlichem Sommerwetter wurde die Stadt Wetzlar erkundet: Zwei sachkundige Führerinnen zeigten den Besuchern die interessantesten Plätze und Winkel der historischen Altstadt mit ihren schönen Fachwerkhäusern und dem in gotischen Baustil errichteten Dom. Diesen in seiner Baugeschichte und seiner Funktion kennenzulernen war eines der Hauptziele des ÖAK; denn das als Simultankirche bekannte Gotteshaus wird einvernehmlich von evangelischen und katholischen Christen genutzt.

Ein gemeinsames „Vater unser“

Im Dom beschrieb der katholische Diakon Norbert Hark, stellvertretender Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft christlicher Kirchen die Situation der vielen christlichen Gruppen und Bekenntnisse in Wetzlar und Umgebung. Besonderes Augenmerk richtete er auf das gute Verhältnis der Konfessionen bei der gemeinsamen Nutzung des Gotteshauses. Sein lebendiger Vortrag, aus akustischen Gründen am „katholischen“ Altar, endete mit einem gemeinsamen „Vater unser“ rund um den „evangelischen“ Altar. Die anschließende Freizeit genoss jeder auf seine Weise, bis es am frühen Nachmittag weiter ging zum Kloster Altenberg.

Beeindruckte Teilnehmer

Auch dieses sehenswerte Ensemble mit seiner wechselvollen Geschichte wurde den Zuhörern von einer engagierten Führerin nahe gebracht: Einerseits in seiner Geschichte als Heimatstadt eines Klosters, dem einst die selige Gertrud, Tochter der heiligen Elisabeth, vorstand, andererseits als Zufluchtsort für nach dem 2. Weltkrieg von Russen aus Königsberg ,russisch Kaliningrad, in Ostpreußen vertriebenen evangelischen Diakonissen. Die Königsberger Diakonissen übernahmen lange Zeit die Krankenpflege in der Umgebung. Weil ihre religiöse Gemeinschaft in Wetzlar nicht mehr besteht, hat ein engagierter Förderverein die Aufgabe übernommen, das mittelalterliche Kloster im Baustil der Gotik zu pflegen und zu erhalten. Alle Teilnehmer waren beeindruckt von der Schönheit der Anlage und der Stille des historischen Ortes.

Schlusspunkt zum Lutherjahr

Letztes Ziel des ereignisreichen Tages war die weithin sichtbare Stadt und Bergfestung Braunfels. Dort traf man sich zum gemeinsamen Abendessen am historischen Marktplatz mit seinen gut restaurierten Fachwerkhäusern, bevor die Heimfahrt angetreten werden musste. Der Ökumenische Arbeitskreis Weißenthurm freut sich, dass diese ökumenische Fahrt so viel Anklang gefunden hat. Es war der Schlusspunkt unter einer Reihe von gut besuchten Veranstaltungen zum Lutherjahr im Zeitraum September 2015 bis September 2017.

Die Geschichte von Wetzlar und Umgebung wurde den Zuhörern von einer engagierten Führerin nahe gebracht. Foto: privat

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