Allgemeine Berichte | 30.04.2025, 13:01 Uhr

Gedenktafel für einen Hönninger Helden

Die selbstlose Tat des Josef Franz Heinen

Aufstellung der Tafel in Hönningen.  Foto: Werner Dreschers
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Hönningen. Die Ortsgemeinde Hönningen ehrt posthum Josef Franz Heinen (geb. 1898 / gest. 1989) für seine mutige Tat während der Zeit des Nationalsozialismus mit einer Gedenktafel in Liers. Die Gedenktafel konnte durch die großzügige Unterstützung der Kreissparkasse Ahrweiler angeschafft werden.

Josef Franz Heinen, gebürtiger Ahrweiler, bewahrte eine jüdische Familie aus Köln vor der Deportation und dem sicheren Tod, indem er sie in seinem Wochenendhaus bei Liers versteckte – unterstützt durch Josef Mayer aus Liers. Heinen war sich der Gefahr bewusst: Bereits 1935 wurde er aufgrund seiner christlichen Überzeugung aus der NSDAP ausgeschlossen, der er zunächst beigetreten war.

Mehrfach geehrt, unter anderem mit dem Yad Vashem-Orden des Staates Israel sowie dem Bundesverdienstkreuz am Bande, möchte die Ortsgemeinde Hönningen mit der Gedenktafel an Josef Franz Heinen in Liers sein mutiges Handeln, seinen Einsatz für Menschlichkeit und seine christliche Überzeugung dauerhaft würdigen.

„Als Kreissparkasse Ahrweiler ist es uns wichtig, ein solches Projekt zu unterstützen und das Gedenken an einen außergewöhnlichen Menschen aufrechtzuerhalten. Josef Franz Heinen steht nicht nur für Mit- und Zwischenmenschlichkeit – er steht für Mut und Widerstand. In einer Zeit, in der Antisemitismus, Rassismus und Gewalt leider wieder zu oft Thema werden“, sagt Christian Frings, Leiter des Beratungs-Centers Adenau.

Aufstellung der Tafel in Hönningen. Foto: Werner Dreschers Foto: Werner Dreschers Tannenweg 6 535

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