Allgemeine Berichte | 05.09.2025, 09:32 Uhr

Die „Thurer“ Feuerwehr bildet sich bei 12-Stunden-Übung weiter

Drehleiter und Atemschutz im Einsatz: Feuerwehr übt realistische Szenarien

Den Schwerpunkt am Nachmittag bildeten zwei Übungseinheiten der technischen Hilfeleistung – wie hier, zu der die Feuerwehr Weißenthurm an die L121 alarmiert wurde.  Foto: N. Jentzig
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Weißenthurm. Brände und technische Hilfeleistungen - tagsüber und bis in die Dunkelheit: die Feuerwehr Weißenthurm hat einen Übungsmarathon durchgeführt. Die Besonderheit lag in der Länge der geplanten Aus- und Weiterbildung. Ganze 12 Stunden hatten sich die Feuerwehrkameraden für diesen Tag vorgenommen.

Das Team der Übungsplaner hatte sich eine Reihe an Szenarien ausgedacht. Nach einem gemeinsamen Frühstück im Schulungsraum der Feuerwache am Stierweg ging es nach einer Begrüßung in die Fahrzeugeinteilung. Die Chance für diese Zusammenarbeit mit der Feuerwehr ließen sich auch Auszubildende zum Notfallsanitäter beim DRK-Rettungsdienst Rhein-Mosel-Eifel nicht entgehen und nahmen mit drei Fahrzeugen teil.

Bei der ersten Alarmübung ging es für Feuerwehr und Rettungsdienst zu einem gemeldeten Gebäudebrand. Unterstützt wurde die „Thurer“ Feuerwehr auch von einem Löschfahrzeug der Feuerwehr Kettig und dem Einsatzleitwagen der VG-Feuerwehr vom Standort Feuerwehr Rheindörfer.

Im Anschluss galt es, eine Person nach medizinischer Sichtung liegend über die Drehleiter aus einem Wohnhaus in der Kolpingstraße zu retten. In der Saffiger Straße meldete die Leitstelle einen fiktiven Garagenbrand mit vermissten Personen. Nach der Menschenrettung gingen mehrere Trupps unter Atemschutz zur fiktiven Brandbekämpfung vor.

Der Nachmittag stand im Zeichen der technischen Hilfeleistung. Auf einem Betriebsgelände an der L121 waren in Folge eines simulierten Unwetters mehrere Bäume auf zwei PKW gestürzt. Insgesamt 4 Personen mussten aus den Fahrzeugen - teils mit hydraulischem Gerät gerettet werden. Am Leinpfad hatte sich ein PKW in einer Tunnelröhre überschlagen. Auch hier mussten zwei Personen aus dem Fahrzeg gerettet und an den Rettungsdienst übergeben werden.

Am späten Abend brannte es dann noch virtuell im katholischen Vereinshaus an der Hauptstraße. Neben zwei Trupps unter Atemschutz kam auch hier die Drehleiter zum Einsatz. Aufgrund der Örtlichkeit ließen es sich einige Passanten nicht nehmen, die Arbeit der „Thurer“ Feuerwehr zu beobachten.

Bei allen Übungsszenarien unterstützte das Personal der Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) in der rückwertigen Feuerwache. Bis zu sechs Kameraden bildeten sich in der Einsatzleitsoftware „Cobra“ und weiteren Programmen weiter und unterstützten somit den Einsatzleiter.

Rund 25 Feuerwehrkameraden waren über den gesamten Tag im Übungseinsatz und konnten weitere wertvolle Erfahrungen aus den unterschiedlichen Weiterbildungen mitnehmen.

Pressemitteilung

Freiw. Feuerwehr Weißenthurm

Zwei Personen mussten aus einem PKW gerettet werden – das Fahrzeug lag in einer Tunnelröhre am Leinpfad auf der Seite.  Foto: E. Brüning

Zwei Personen mussten aus einem PKW gerettet werden – das Fahrzeug lag in einer Tunnelröhre am Leinpfad auf der Seite. Foto: E. Brüning

Ein zusätzlicher Übungsschwerpunk lag abseits der Einsatzstellen vor Ort: in der Einsatzzentrale bildeten sich bis zu sechs Kameraden in verschiedenen Programmen und Tools weiter.  Foto: E. Brüning

Ein zusätzlicher Übungsschwerpunk lag abseits der Einsatzstellen vor Ort: in der Einsatzzentrale bildeten sich bis zu sechs Kameraden in verschiedenen Programmen und Tools weiter. Foto: E. Brüning

Den Schwerpunkt am Nachmittag bildeten zwei Übungseinheiten der technischen Hilfeleistung – wie hier, zu der die Feuerwehr Weißenthurm an die L121 alarmiert wurde. Foto: N. Jentzig

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