Diakonie Berlin Brandenburg - Initiative Jobbrücke/Patenmodell - für die Region Koblenz
Ehrenamtliche begleiten Arbeitsuchende in neue Jobs
Koblenz. Seit Anfang 2017 ist die Arbeitsmarkt-Initiative Jobbrücke/Patenmodell in der Region Koblenz aktiv. Ziel des Projektes ist es, Arbeitsuchende individuell und professionell bei ihrer Jobsuche zu unterstützen. Auch Menschen mit Handicap oder Migrationshintergrund sowie Flüchtlinge können sich an die Initiative wenden. Als Koordinatoren für die Region Koblenz konnten Sabine Hildebrandt und Helmut Konz gewonnen werden.
Kompetentes, zielführendes Coaching
Die Initiative des Diakonischen Werkes setzt auf bürgerschaftliches Engagement und wendet sich an aktive oder inaktive Manager, Führungskräfte und Personalentscheider in Wirtschaft und Gesellschaft, die zur Übernahme einer JobPATENSCHAFT bereit sind.
Sachkompetenz, Kontakte in die Wirtschaft und Erfahrungen im Personalbereich bringen diese JobPATEN in ein kompetentes, zielführendes Coaching ein. Und das Besondere dabei: Die Patinnen und Paten arbeiten völlig unabhängig, ehrenamtlich und geben professionelle Hilfe zur Selbsthilfe unter einem der Leitsätze der Diakonie: Damit Leben gelingt.
Coaching für Arbeitsuchende kostenlos
Für die Arbeitsuchenden ist der Service kostenlos und unbürokratisch. Das Patenmodell ist bundesweit ausgerichtet und hat seit seinem Start im Jahr 1999 vorzeigbare Erfolge vorzuweisen. Unter anderem wurde die Initiative im Jahr 2011 Preisträger des Deutschen Engagementpreises „Geben gibt“. Die Initiative ist in allen Bundesländern, in insgesamt 78 Städten, vertreten. Insgesamt 1.200 JobPATEN - über das Bundesgebiet verteilt - stehen dabei den Arbeitsuchenden mit viel Engagement, Fachkompetenz und Einfühlungsvermögen zur Seite.
Hildebrandt/Konz: „Wir befinden uns in der Region Koblenz noch in der Startphase. Zurzeit arbeiten wir daran, öffentlich bekannt zu werden, um interessierte JobPATEN sowie Arbeitsuchende für unsere Initiative zu gewinnen. Denn trotz der positiven Entwicklung des Arbeitsmarktes und konventioneller Arbeitsvermittlung, gibt es Arbeitsuchende, die eine besondere und langfristige Unterstützung benötigen. Genau für diese Menschen stellt unsere Initiative ein ergänzendes Angebot dar.“
Patinnen und Paten gesucht
Die Koordinatoren möchten die Initiative in der Region um Koblenz noch weiter nach vorne bringen. Dazu bedarf es natürlich weiterer Patinnen und Paten. Deshalb ihr Appell an alle Menschen, die „mit in die Speichen greifen“ wollen: „Machen sie mit! Es ist ein interessantes, herausforderndes Ehrenamt und es macht Spaß bei einem gesellschaftlich so wichtigen Thema als Patin oder Pate mitzumachen.“
Die Ehrenamtlichen sind bei ihrer Tätigkeit unfall-, und haftpflichtversichert. Sie haben einen festen Ansprechpartner im Projekt und bei regelmäßigen Patentreffen wird ein hochkarätiges Netzwerk gepflegt. Und: Die Initiative freut sich auch über jedes Unternehmen, das in seinem betrieblichen Umfeld Möglichkeiten sieht, die Initiative auf ganz individuelle Weise zu unterstützen.
Arbeitsuchende und interessierte Paten erhalten Informationen unter Tel. (01 51) 46 15 12 02 und Tel. (01 51) 12 41 82 99, via E-Mail: sabine.hildebrandt@patenmodell.de oder helmut.konz@ patenmodell.de sowie www.patenmodell.de.
