Allgemeine Berichte | 27.03.2018

Heimat- und Bürgerverein Bad Bodendorf e.V.

„Ehrenfriedhof Bad Bodendorf“

Vortrag am 13. April

Der Ehrenfriedhof heutzutage.Privat

Bad Bodendorf. Der Heimat- und Bürgerverein Bad Bodendorf e. V. lädt am 13. April um 19 Uhr zu einem Vortrag über die Geschichte des Ehrenfriedhofs Bad Bodendorf in das Feuerwehrgerätehaus, Bad Bodendorf, Moselstraße ein.

Für Bodendorf endete am 7. März 1945 um 10.30 Uhr mit dem Einmarsch der 9. US-Panzerdivision in Bad Bodendorf praktisch der Zweite Weltkrieg. Um Uhr gelang es einer kleinen amerikanischen Vorhut die intakte Brücke von Remagen zu erreichen. Nachmittags begann der Angriff und die Eroberung der Brücke.

Im April 1945 wurde auf Anordnung der Alliierten in der Gemarkung Sinzig/Bodendorf der Friedhof für die Toten des Lagers „Goldene Meile“ zwischen Remagen und Sinzig eingerichtet.

Nach der Räumung des Kriegsgefangenenlagers im Juni 1945 wurde der Friedhof geschlossen. 1090 Soldaten fanden dort ihre letzte Ruhe.

An Allerheiligen, am 1. November 1945, wurde der Ehrenfriedhof eingesegnet. Zuvor richteten die Bewohner der umliegenden Orte die Gräber für diesen Feiertag her und die bis dahin einfach im Boden verscharrten Toten fanden eine endgültige Ruhestätte.

Der Referent, Kurt Kleemann aus Remagen, hat diesen Themenbereich erforscht und gibt Informationen zu der traurigen Entstehungsgeschichte und beantwortet im Anschluss des Vortrags noch Fragen.

Der Ehrenfriedhof heutzutage.Foto: Privat

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