Allgemeine Berichte | 13.08.2021, 08:53 Uhr

Mayener Steinhauer-Gesellen-Zunft

Ehrungen für ein „Arbeitstier“ und einen kundigen Berater

„Rustikaler Einsatz“ und Zuverlässigkeit zeichnen Ferd Theisen aus „ lobt SGZ-Vorsitzender Heinz Wagner rechts). Fotos: Dieter Preß

Mayen. Zunftfest, Sommertreff, gemeinsamer Ausflug, Blauer Samstag und natürlich insbesondere auch das Mayener Stein- und Burgfest sind beliebte Beispiele aus dem jährlichen Begegnungs- und Veranstaltungs-Programm der „Mayener Steinhauer- Gesellenzunft“ (SGZ MY). Alljährlich plant der rührige Zunftvorstand die Inhalte und Ziele dieser erlebnisreichen Aktionsfelder.

„Doch mit der Planung allein ist es nicht getan“ dankt Vorsitzender Heinz Wagner allen „zünftigen“ Mithelfern bei der Umsetzung des Programms, auch wenn dies Corona-bedingt derzeit nicht immer möglich ist, hofft er auf „bessere Zeiten“.

Auf Beschluss des Steinhauer Vorstandes galt es kürzlich, zwei langjährige Mitglieder zu ehren, die jahrelang solche Zunft-stärkende Mithelfer-Qualitäten bewiesen haben: Ferd Theisen aus Reudelsterz und Willibald Körber aus Mayen wurden mittels einer Dank- und Ehrenurkunde die Ehrenmitgliedschaft zur Mayener Steinhauer-Gesellenzunft verliehen.

Stärkung des Zunftgedankens

„Ferd Theisen war stets unser `Arbeitstier´ - egal, ob mit Traktor oder Anhänger oder nur mit purem Einsatz“ lobt Heinz Wagner den geehrten Steinhauer, der „für das Rustikale, Handwerkliche verantwortlich war, zum Beispiel beim Stein- und Burgfest einschließlich Auf- und Abbau.“

Sein Sohn ist Fahnenträger bei der Steinhauerzunft. Das stärkt die Hoffnung, dass es immer wieder erfreuliche Beispiele gebe, die Hoffnungen auf die Übertragung des Zunftgedankens auf künftige Generationen stärke, stellt die 2. SGZ-Vorsitzende Sandra Schmitt zuversichtlich fest.

Das ebenfalls neue Ehrenmitglied Willibald Körber wurde vom Vorstand gleichzeitig zum 90. Geburtstag gratuliert. Als jetzt ältestes Steinhauer-Zunftmitglied wirkte er zwar eher im „Hintergrund“, war aber dennoch immer ein guter Berater, „der sich immer verlässlich kundig machte, wenn man etwas nicht wusste und solche fundierten Ratschläge erhielt. Da blühte er auf“, kann auch Zunft-Schatzmeister Walter Kirst anerkennend bestätigen.

„Beide sind sehr verdiente Steinhauer-Zunft-Mitglieder“ zieht Vorsitzender ein tief empfundenes dankendes Fazit zur absolut verdienten Verleihung der Ehrenmitgliedschaft.

Pressemitteilung

Steinhauer-Gesellen-Zunft Mayen

Wilibald Körber (r.) gilt als verlässlicher Zunftberater als ältestes Zunftmitglied.

Wilibald Körber (r.) gilt als verlässlicher Zunftberater als ältestes Zunftmitglied. Foto: Picasa

„Rustikaler Einsatz“ und Zuverlässigkeit zeichnen Ferd Theisen aus „ lobt SGZ-Vorsitzender Heinz Wagner rechts). Fotos: Dieter Preß Foto: Picasa

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