Allgemeine Berichte | 13.06.2024

Eifelverein auf dem Petersberg

Wandergruppe am Stenzelberg.  Foto: Eifelverein Remagen / Ingo Bosse

Remagen/Dollendorf. 110 Jahre Luxushotel auf dem Petersberg war das Motto für den Eifelverein Remagen zu dieser Wanderung.

Nachdem Ferdinand Mühlens, der in Köln 4711 Kölnisch Wasser herstellen ließ, das Petersberggelände 1911 gekauft hatte, ließ er das bereits vorhandene Gebäude zu einem Luxushotel umwandeln. 1914 wurde es eingeweiht. Zahllose Gäste kamen um die Rheinromantik zu genießen.

Diese wollten nun auch 11 Wanderer des Remagener Eifelvereins nachempfinden, als sie von Dollendorf aus zum Aufstieg starteten.

Aufgrund der anhaltenden Regenfälle der Vortage hatten sich manche Wege in kleine Rinnsale oder Matschfelder verwandelt, die das Schuhwerk ziemlich herausforderten. Belohnt wurden die Wanderer dann auf dem Plateau des Berges durch den phantastischen Blick hinab ins Rheintal und auf die Eifelberge. Hinauf auf den Nonnenstromberg und dann wieder hinab erreichte die Gruppe das Einkehrhäuschen. Bei äußerst freundlicher Bedienung wurde die wohlverdiente Mittagspause genossen. Vorbei an den Felsen des Stenzelberges und dem Weilberg führte der Weg zum Kloster Heisterbach. Ehemals war sie die zweitgrößte Kirche nach dem Kölner Dom im Rheinland. Nach dem Einmarsch der Franzosen 1803 und der danach folgenden Säkularisation überließ man das Kloster und die Kirche einem Abbruchunternehmer. Ab 1813 wurde der Abbruch verboten und so verblieb nur die beeindruckende Chorruine. Durch das Mühlental erreichten die Wanderer wieder Dollendorf. Mit einem Eishörnchen aus dem Eissalon an der Bahnschranke wurden die letzten Meter der 13 Km langen Strecke bis zur Fähre versüßt.

Wandergruppe am Stenzelberg. Foto: Eifelverein Remagen / Ingo Bosse

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