Allgemeine Berichte | 16.11.2020

Tierschutzverein Andernach

Ein Dankeschön an die Gassigänger und Katzenschmuser

ie könnte ein Tierschutzverein allen seinen Aufgaben gerecht werden ohne die große Schar der ehrenamtlichen Unterstützer?Quellen: Tierschutzverein Andernach

Andernach. Wie könnte ein Tierschutzverein allen seinen Aufgaben gerecht werden ohne die große Schar der ehrenamtlichen Unterstützer? Der 60. Geburtstag des Vereins sowie die Fertigstellung des ersten Bauabschnittes des geplanten Neubaus waren eine gute Gelegenheit sich bei der treuen Gruppe im Rahmen einer kleinen Feier zu bedanken.

Noch war das Zeitfenster offen und ein Treffen mit Maske und Abstand möglich. Die 1. Vorsitzende Dr. Monika Hildebrand begrüßte die Gassigänger und die Katzenschmuser sowie den Vorstand und das Tierheimteam: „Ein dickes Dankeschön geht an unsere treue Helferschar, die immer mit uns durch dick und dünn geht. Auch in schwierigen Zeiten können wir auf unsere Helferinnen und Helfer fest vertrauen. Durch ihren wertvollen Einsatz bereichern sie das Leben unserer Tiere und unterstützen hilfreich eine zukünftige Vermittlung.“

Die Gassigänger holen die Hunde aus dem Tierheimalltag heraus, dass beiden - Mensch wie Tier - viel Freude bereitet. So können die Vierbeiner neue Eindrücke sammeln, sich an vielfältige Situationen langsam gewöhnen und neues Verhalten üben. Manche Hunde sind noch unsicher im Straßenverkehr, weil er für sie unbekannt ist. Manche Tiere reagieren ängstlich auf Menschengruppen, weil sie in einer Innenstadt noch nie Erfahrung sammeln konnten.

Jedes Tier hat seine individuelle Lerngeschichte, auf welche mit Ruhe und Sensibilität einzugehen ist. Beispielsweise nimmt Elke Gilles die weite Fahrt von Oberwinter auf sich, um sich zeitintensiv einmal in der Woche mit einem Hund zu beschäftigen. Andere Gassigänger wiederum schauen täglich vorbei, wissend, dass sie sehnsüchtig von den Fellnasen erwartet werden.

Mit viel Geduld und liebevoller Zuwendung gelingt es den Katzenschmusern, immer wieder neues Vertrauen in den Menschen bei den Katzen aufzubauen. Es gibt Katzen, die fast unsichtbar sind. Man sieht sie nur kurz an ihrem Fressnapf. Wie wunderbar, wenn sich eine scheue Katzen plötzlich traut, wieder Kontakt mit dem Menschen aufzunehmen und seine Nähe sucht. Schnurrend und zufrieden schmiegt sie sich an den Menschen, ohne Angst vor negativen Reaktionen, die sie früher erfahren musste.

Gespannt besichtigte die Gruppe in einer Sonderführung die neuen Räumlichkeiten. Der Architektin Christa Binninger und Dr. Monika Hildebrand war es eine Freude, dieser engagierten Helferschar die Hundequarantäne, das Kleintierhaus und die Tierarzträume zu zeigen.

Bei dem abschließenden Beisammensein mit Umtrunk und Pizzaessen drehte sich vieles um die Herzensangelegenheit aller, den Tierschutz und das Tierheim.

Info: www.tierheim-andernach.de Spenden: KSK Mayen IBAN DE97 5765 0010 0020 0054 43.

Dr. Monika Hildebrand begrüßte die Gassigänger und die Katzenschmuser sowie den Vorstand und das Tierheimteam.

Dr. Monika Hildebrand begrüßte die Gassigänger und die Katzenschmuser sowie den Vorstand und das Tierheimteam.

ie könnte ein Tierschutzverein allen seinen Aufgaben gerecht werden ohne die große Schar der ehrenamtlichen Unterstützer?Quellen: Tierschutzverein Andernach

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