Kirchenchor Cäcilia Kaltenengers auf großer Fahrt
Ein gelungener Ausflug mit vielen Highlights
Von der Wallfahrtskirche Maria Martental über Cochem nach Beilstein
Kaltenengers. Traditionell starteten die Mitglieder des katholischen Kirchenchores „Cäcilia“ Kaltenengers gemeinsam mit vielen Freunden des Chores den Tag mit einem leckeren Frühstück im Raum unter der Kirche. Nachdem alle Mitreisenden sich mit Fleischwurst, Brötchen, Eiern, Käse, Schokolade und Sekt gestärkt hatten, konnte die Fahrt gegen 9.30 Uhr beginnen.
Zur Einstimmung trug die erste Vorsitzende Bärbel Hansen ein Weingedicht vor und hieß unsere Chorleiterin Bernadette Geiger, unser Ehrenmitglied Josef Thielen und alle Anwesenden herzlich willkommen.
Auf dem Weg zur Wallfahrtskirche Maria Martental hörten die Teilnehmer einige interessante Informationen über die Gegend rund um die A 48. Der sehr erfahrene Reiseleiter Werner Zimmer hatte viele Anekdoten über die Dörfer und Städte in der Eifel zu erzählen. Auch brachte er allen sein Fachwissen über die Landwirtschaft und den Schieferabbau näher. Zum Beispiel wird der Moselschiefer so genannt, weil er über die Mosel transportiert wurde.
Nach einer kurzweiligen Fahrt kam die Gruppe um 10.30 Uhr an der Wallfahrtskirche an und hatte dort eine kurze Führung mit Pfarrer Flatau. Er hielt einen interessanten Vortrag über die Entstehungsgeschichte des Wallfahrtsortes. Im Anschluss sang der Chor das Stück „Gegrüßet seist du Maria“. Gemeinsam mit allen Anwesenden wurde „Maria breit den Mantel aus“ gesungen. So konnten alle die Akustik der Wallfahrtskirche genießen.
Der Souvenirladen im Pilgerheim wurde im Anschluss gestürmt, und wer gut zu Fuß war, spazierte noch zum nahe gelegenen Wasserfall. Dort wurden die Füße zwar nicht nass, aber plötzlich kam die Nässe von oben, sodass die Teilnehmer geschwind zurück zum Bus liefen, der dann in Richtung Cochem startete.
Gegen Mittag erreichte der Chor die Moselstadt. Dort gab es die Möglichkeit, mit der Bimmelbahn zu fahren, etwas zu essen und natürlich nach einem kleinen Stadtbummel den ein oder anderen Wein zu testen.
Um 14.30 Uhr ging es weiter nach Beilstein ins nächste Weindörfchen.
Nach einem Umweg wegen einer Straßensperrung anlässlich eines Weinfestes kamen die Teilnehmer dort auch gut gelaunt an. Sie erkundeten das kleine Dörfchen und die vielen netten Lokalitäten.
Gegen Abend brachen alle zum letzten Programmpunkt auf. Alfons Schausten vom Weingut Schausten in Poltersdorf erwartete den Chor schon sehnsüchtig am Busparkplatz. Die geplante Weinwanderung bei herrlichem Sonnenschein durch den Wingert musste leider wegen starkem Regen und Gewitter ausfallen, so dass die Gruppe den direkten Weg in die Scheune des Weingutes antrat.
Hier erwartete die Teilnehmer ein reichlich gedeckter Tisch mit den verschiedensten Schnittchen und Beilagen. Verhungert ist an diesem Tag gewiss niemand. Alfons Schausten führte eine Weinprobe durch und erzählte dabei viel Wissenswertes über die verschiedenen Weine, ihren Anbau und die Herstellung.
Die Stimmung war hervorragend. Es wurden gemeinsam einige lustige Liedchen geträllert und der ein oder andere Wein dann doch noch ein zweites mal probiert. Das Ehrenmitglied Josef Thielen sang für alle inbrünstig das Lied „Wenn ich einmal reich wär“. Schauspielerisch wurde er dabei großartig von seiner Frau Inge unterstützt.
Auch der schönste Tag hat einmal ein Ende. Nach einer Nachtwanderung mit beladener Sackkarre wurde der Bus mit den leckeren Weinen bestückt, und die Teilnehmer fuhren wieder Richtung Heimat. Die „lange“ Fahrt nach Hause wurde von einigen sangesfreudigen Mitreisenden mehr oder weniger melodisch verkürzt. So kamen alle gegen 23 Uhr gut gelaunt im Heimatdorf Kaltenengers an. Es war ein wunderschöner Ausflug mit reichlich Informationen, lustiger Stimmung, gutem Essen und leckerem Wein. Ein Dankeschön gab es für das Planungsteam Gisela und Werner Zimmer und Bärbel und Alex Hansen.
