Allgemeine Berichte | 18.09.2025

Endspurt bei den Präventionsschulungen

Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Grat ist manchmal schmal: Wann ist ein Kompliment der Obermessdienerin gegenüber in Ordnung – und ab wann nicht mehr? Wie sieht es mit dem kecken „in-die-Backe-Pitschen“ beim Kommunionkind aus? Und was ist davon zu halten, wenn die Dame mit der Krankenkommunion vehement zur Lebensbeichte drängt?

Ein Thema beschäftigt derzeit die Gesellschaft im Allgemeinen und Kirche im Besonderen:

Missbrauch - sexueller und körperlicher, auch geistiger, geistlicher. Die katholischen Gemeinden haben rasch reagiert. Pfarreien und Einrichtungen haben

Schutzkonzepte entwickelt, um von vornherein Missbrauch im Keime ersticken. Und Engagierte sind zu Schulungen eingeladen- verbunden mit dem Ziel, dass mittelfristig jede und jeder Ehrenamtliche und Hauptamtliche daran teilgenommen hat. Die Schulungen informieren über Zahlen, Fakten, Hintergründe; sensibilisieren für das Thema Missbrauch, Täterstrategien und Schutz; geben Handwerkszeug mit für das eigene Reagieren und zeigen auf, wo es Hilfe gibt.

Zwei Schulungen in zwei unterschiedlichen Formaten werden für dieses Jahr noch angeboten:

1. online mit abschließendem Präsenztreffen in der Zehntscheuer Ahrweiler: 25.09., 19:00- 21:30.

Oder 2. ganz in Präsenz: Pfarrsaal Heppingen: 07.11., 17:00-21:30.

Eingeladen sind alle, die sich ehrenamtlich in den Pfarreien und Pfarreiengemeinschaften des Pastoralen Raums Bad Neuenahr-Ahrweiler engagieren. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldungen, Rückmeldungen, Fragen laufen über Pastoralreferent Markus Hartmann, Pastoraler Raum Bad Neuenahr-Ahrweiler, markus.hartmann@bistum-trier.de - 0171-1827107.

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