Dekanat Andernach-Bassenheim
Eritrea – fremdes Land am Horn von Afrika
Informationen und Gespräch mit Hans-Peter Hecking
Urmitz. Für Dienstag, 24. Oktober, laden das Dekanat Andernach-Bassenheim und die Initiative „Fremde werden Freunde“ in Zusammenarbeit mit der Flüchtlingskoordination und MiKo-MYK des Landkreises Mayen-Koblenz zu einem Info- und Gesprächsabend zu Eritrea ein. Die circa zweistündige Veranstaltung beginnt um 19 Uhr in Andernach im Thomas-Becket-Haus, Breite Str. 112.
Als Referent konnte Hans-Peter Hecking gewonnen werden, er ist bei Missio in Aachen zuständig für die ostafrikanischen Länder. Viele Menschen, besonders junge Männer, haben in den letzten Jahren Eritrea verlassen. Sie fliehen in andere Länder Afrikas und auch nach Deutschland, auch in den Kreis Mayen-Koblenz. Das Land, das in den 90er Jahren so voller Hoffnung war, wird heute das Nordkorea Afrikas genannt. Den Machthabern wird vorgeworfen, die Menschenrechte zu verletzen, die Presse zu zensieren, keine Transparenz über ihr Handeln zu geben.
Der (Militär-)Dienst für den Staat ist zeitlich nicht klar begrenzt. Was ist los in Eritrea, warum hat sich das Land so entwickelt? Über diese Fragen wird H. Hecking informieren und zum Gespräch bereit stehen. Informationen und Anmeldung (möglichst) bitte bis 19. Oktober an das Dekanat Andernach-Bassenheim, Günter Leisch, Pastoralreferent, Rheinstraße 9, 56220 Urmitz, Tel. (0 26 30) 84 349 oder (0176) 66 69 14 38, E-Mail: guenter.leisch@bgv-trier.de. Die Veranstaltung wird von der Katholischen Erwachsenenbildung Koblenz unterstützt.
