Gelungene Musicalaufführungen der St.Sebastianus Grundschule

„Eule findet den Beat“ in Bad Bodendorf

26.02.2019 - 15:19

Sinzig. „Eule findet den Beat“, dieses Musical von Christina Garba und Christina Raack wurde in insgesamt vier Vorstellungen von den Schülerinnen und Schülern der St. Sebastianus Grundschule in Bad Bodendorf zur Aufführung gebracht. Das Interesse und der Andrang der Zuschauer waren enorm, so dass der immer bis auf den letzten Platz besetzte Mehrzweckraum der Schule aus allen Nähten zu platzen drohte.


Das Musical erzählt die Geschichte einer Eule, die sich verirrt hat und auf der Suche nach ihrem Zuhause im ruhigen Wald verschiedenen Tieren (Pop-Fliege, Jazz-Kellerassel, Rock-Maulwurf, Opern-Motte, Punk-Katze, Reggae-Papagei, Hip-Hop-Ratte, Elektro-Fledermaus) begegnet. Diese erläutern der Eule jeweils eine Musikrichtung, die auch mit einem Liedbeispiel zu Gehör gebracht wird. Dabei zeigt sich, wie unterschiedlich und vielfältig die einzelnen Genres der Musikwelt sind. Ob Pop, Jazz, Rock, Oper, Punk, Reggae, Elektro oder Hip-Hop- am Ende ihrer musikalischen Reise ist die Eule zum Musikexperten geworden und schlüpft erschöpft von den vielen Eindrücken in ihr Eulennest.

Hauptakteure bei diesem Musical waren alle 116 Kinder der Grundschule, denn alle wirkten mit! Besonders beeindruckend waren das Eröffnungs- und das Schlusslied, bei dem alle Schüler gleichzeitig auf der Bühne standen und gemeinsam sangen. Die Sprechrollen der Tiere waren in zwei Besetzungen auf die Dritt- und Viertklässler verteilt. Jede der acht Klassen präsentierte ein Lied, das die jeweilige Musikrichtung vorstellte. So erfuhren die Kinder nicht nur, wie z.B. Jazz klingt, sondern sie lernten zugleich Wissenswertes über die Entstehungsgeschichte, typische Instrumente und besondere Merkmale. Dabei erfolgte das Lernen ganz nebenbei auf sehr humorvolle, kindgemäße Weise. Die Kinder wissen nun, dass Oper nichts mit Großvater zu tun hat, ebenso wenig wie der Ohrwurm mit einem Kriechtier im menschlichen Hörorgan oder das Rockfestival mit dem Verkauf von Röcken.

Die Proben unter der fachkundigen Leitung der Musiklehrerin Manuela Bauer begannen nach den Weihnachtsferien Anfang Januar. Dienstags wurden während des gemeinsamen musikalischen Beginns das Eröffnungs- und Schlusslied einstudiert.

Die einzelnen Klassen dachten sich eine Performance sowie Kostüme für ihren Auftritt aus und probten ihr Klassenlied. Hierbei entwickelten einige Schüler besondere Kreativität, denn zur Anfertigung der Kostüme wurde auch gebatikt und gestrickt! Zuletzt wurden alle Elemente zusammengefügt und der Ablauf des gesamten Stücks geübt. Obwohl die Proben sehr viel Disziplin, vor allem von den Jüngsten, verlangten, waren alle bis zuletzt mit großem Eifer und Freude bei der Sache.

Die Schulleiterin Claudia Mercer dankte aufs Herzlichste allen Beteiligten, vor allem den vielen engagierten Eltern, ohne deren Hilfe beim Schneidern der Kostüme, beim Besorgen der technischen Ausstattung oder bei der Bewirtung die Durchführung dieses Musicals gar nicht möglich gewesen wäre.

Das Motto des Musicals: „Probier’s aus und find‘ raus, was dir gefällt“ ist ein Aufruf zu Toleranz, die nicht nur im Hinblick auf die vielen verschiedenen Musikrichtungen gelten sollte, sondern auch auf andere Lebensbereiche übertragen werden darf.

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Sebastian Goerke:
Herr Daum, nein es geht hier jetzt eben nicht um Mautsäulen sondern um echte Blitzeranlagen. Mit Mautsäulen können Durchfahrtverbote nicht kontrolliert und geahndet werden. Das ist mit Blitzeranlagen, die feststellen, dass es sich um eine unerlaubte Durchfahrt handelt anders....
Gabriele Friedrich:
Bei Ihren genannten Möglichkeiten @Herr Daum, können die aber nicht die LKW Fahrer abzocken. Auch hier geht es eher ums Geld als um den guten Schlaf der Bürger. Straßenbelag kostet auch Geld, das man ja anscheinend nicht ausgeben will oder kann....
Michael Daum:
Schmerzensgeld ist ja nett, kommt nur leider nicht bei den Menschen an, die die Schmerzen von dem Lärm haben! Außerdem hieß es doch von offizieller Seite, dass bei den wenigen Kontrollen fast alle LKW eine Genehmigung zur Durchfahrt besessen hätten. Da hilft dann auch die Aufstellung von LKW-Blitzern...
Gabriele Friedrich:
Impflinge hört sich für mich einfach nur widerlich an. Und ja, Herr Müller-typisch deutsch-versagend....
juergen mueller:
Darauf habe ich gewartet, auf diese immerwährend aus jeder Situation heraus deutsch produzierten Unwörter. IMPFLINGE. Hört sich kindisch an, ist aber eben typisch deutsch. Wer hat`s erfunden? Irgendeiner aus dem Politik- bzw. Verwaltungslager bestimmt. Da sitzen ja sicherlich auch genügend Impflinge,...
juergen mueller:
Könnte heisst auf gut deutsch geht nicht. Und ein neues Konzept für Jugendliche? Wie könnte das aussehen? Ich kenne den Standort. Die Lage ist prädestiniert für das, was überall stattfindet (ohne zu verallgemeinern) ein Treffpunkt für Jugendliche mit Alkohol, Zigaretten (es darf auch mal etwas Gras...
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