Fairtrade-Stadt Remagen möchte ein Zeichen gegen Kinderarbeit setzen
„Faire Schultüten“ für die Fünftklässlerinnen und Fünftklässler der IGS Remagen
Remagen. Für die neuen Fünftklässlerinnen und Fünftklässler der Integrierten Gesamtschule Remagen begann nun ein spannender neuer Lebensabschnitt: der Start an der weiterführenden Schule. Waren sie noch vor den Sommerferien die Ältesten an ihren Grundschulen, sind sie nun plötzlich die Jüngsten an der neuen Schule.
Um Ihnen auch von Seiten der Stadt Remagen zum Start an der IGS zu gratulieren und viel Erfolg für ihre weitere schulische Laufbahn zu wünschen, haben sich die Mitglieder der Fairtrade-Steuerungsgruppe eine kleine Aktion überlegt: „Faire Schultüten“, die von den Sprecherinnen der Steuerungsgruppe Fairtrade gemeinsam mit Bürgermeister Björn Ingendahl, Lisa Althoff vom Remagener Stadtmarketing sowie dem Team vom Remagener Jugendbahnhof an die Schülerinnen und Schüler verteilt wurden.
„Unsere Kinder sind die Gestalterinnen und Gestalter von morgen. Wenn sie früh lernen, wie wichtig Fairness, Nachhaltigkeit und globale Solidarität sind, profitieren nicht nur sie selbst, sondern auch kommende Generationen“, so Bürgermeister Björn Ingendahl.
Die fair gefüllten Schultüten sorgten nicht nur für leuchtende Augen, sondern hatten auch eine wichtige Botschaft: Weltweit können viele Kinder keine Schule besuchen, weil sie arbeiten müssen, um ihre Familien zu unterstützen. Fairtrade setzt hier an und bekämpft Kinderarbeit an der Wurzel – durch existenzsichernde Löhne, stabile Mindestpreise, den Bau von Schulen und Stipendienprogramme.
Mit der Zertifizierung als Fairtrade-Stadt im Jahr 2021 und der Auszeichnung des Jugendbahnhofs als „Faires Jugendhaus“ im Jahr 2022 hat sich Remagen dem Motto „Global denken, lokal handeln“ verschrieben. Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft ziehen dabei an einem Strang, um den fairen Handel zu stärken – mit dem Ziel, mehr Kindern weltweit den Zugang zu Bildung zu ermöglichen.
Pressemitteilung der
Stadt Remagen
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