Allgemeine Berichte | 16.01.2026, 10:06 Uhr

Die Brandursache ist noch unklar

Feuer im Bauhof Löf: ein Weihnachtsdrama

Flammeninferno im Bauhof Löf. Fotos: Johannes Liesenfeld
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Löf. Am zweiten Weihnachtsfeiertag kam es im Bauhof der Ortsgemeinde Löf zu einem verheerenden Brand.

Trotz des schnellen Eingreifens der Freiwilligen Feuerwehren der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel entwickelte sich ein Vollbrand, der den gesamten Gebäudekomplex erheblich beschädigte.

Der hölzerne Unterstand, in dem das komplette Inventar für das Löfer Weinfest gelagert war, fiel den Flammen zum Opfer. Auch das Bauhof-Gebäude selbst erlitt beträchtliche Schäden durch Hitze und Feuer.

Die technische Ausstattung, einschließlich eines Kommunalfahrzeugs und der im Gebäude gelagerten Sitzflächen für Sitzbänke, die regelmäßig im Winter gestrichen werden, wurde ebenfalls vollständig zerstört. Lediglich einige kleinere Gerätschaften aus dem Aufenthaltsbereich konnten gerettet werden.

Bereits am nächsten Tag begannen Brandermittler der Kriminalpolizei Koblenz mit der Untersuchung der Brandursache, die derzeit noch andauert. Ein großes Lob gilt den eingesetzten Feuerwehren unter der Leitung von Wehrleiter Michael Gohmann für ihre professionelle und motivierte Teamarbeit. Auch das Deutsche Rote Kreuz zeigte außergewöhnliches Engagement und war vor Ort, um auf mögliche Personenschäden zu reagieren. Der Musikverein stellte spontan sein Gebäude zur Verfügung, um für das Wohl der Einsatzkräfte zu sorgen, während die örtliche DRK-Rettungswache ihre Räumlichkeiten ebenfalls anbot. Die Firma Hünten lieferte spontan Verpflegung, und die Anwohnerinnen und Anwohner ergänzten diese mit Plätzchen und anderen Leckereien. Zusätzlich wurde Löschwasser aus einem privaten Teich bereitgestellt. Diese Hilfsbereitschaft und das Engagement der Löfer sind bemerkenswert, so Ortsbürgermeister Johannes Liesenfeld.

Ein erstes Gespräch mit der Verbandsgemeindeverwaltung Rhein-Mosel unter der Leitung von Bürgermeisterin Kathrin Laymann fand am 5. Januar 2026 statt, um die nächsten Schritte zu besprechen. Noch am selben Tag wurde ein Treffen mit der zuständigen Versicherung vereinbart. Die ersten Ergebnisse lassen hoffen, dass die eingeschränkte Handlungsfähigkeit der Ortsgemeinde nur von kurzer Dauer sein wird. Allerdings wird das Jahr 2026 eine Herausforderung bleiben, und die Aufgaben der Gemeindearbeiter können voraussichtlich nur eingeschränkt erledigt werden. Sicherheitsrelevante Aufgaben haben klare Priorität. Ein besonderer Dank gilt den Ortsbürgermeistern Ralf Vornefeld aus Alken und Christian Müller aus Hatzenport, die ihre Unterstützung mit technischem Gerät angeboten haben.

Die Ortsgemeindeverwaltung konzentriert sich nun darauf, eine geeignete Unterbringung für die Gemeindearbeiter zu finden und die tägliche Arbeit zu organisieren. Weitere Informationen zu den nächsten Maßnahmen werden demnächst bekanntgegeben, so Ortsbürgermeister Johannes Liesenfeld. BA

Herausforderungen 2026: Löf nach dem Brand im Umbruch.

Herausforderungen 2026: Löf nach dem Brand im Umbruch.

Die technische Ausstattung, einschließlich eines Kommunalfahrzeugs und der im Gebäude gelagerten Sitzflächen für Sitzbänke, die regelmäßig im Winter gestrichen werden, wurde ebenfalls vollständig zerstört.

Die technische Ausstattung, einschließlich eines Kommunalfahrzeugs und der im Gebäude gelagerten Sitzflächen für Sitzbänke, die regelmäßig im Winter gestrichen werden, wurde ebenfalls vollständig zerstört.

Flammeninferno im Bauhof Löf. Fotos: Johannes Liesenfeld

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