Allgemeine Berichte | 23.05.2025

Premiere beim Weinmarkt: Erstmals ist ein Mann unter den Ahrweinhoheiten-Kandidaten

Fünf Bewerbungen, eine Krone: Wahl der Ahrweinhoheiten 2025/26

Die Kandidatinnen und der Kandidat: v.li. Laura Graf, Alina Riske, Felix Lüdenbach, Katharina Bongart und Elena Schmitz. Fotos: Christian Lipowski/Nico Sebastian/Hagen Hoppe/Dominik Ketz/Klaus Geck

Kreis Ahrweiler. Zum Auftakt des Weinmarkts der Ahr am Freitag, 6. Juni, wird auf dem Ahrweiler Markt die neue Ahrweinkönigin oder der Ahrweinkönig 2025/26 sowie eine Ahrweinprinzessin oder ein Ahrweinprinz gekrönt. Der Ahrwein e.V. richtet die Wahl aus, bei der erstmals auch ein männlicher Bewerber antritt.

Insgesamt stellen sich fünf junge Menschen aus dem Ahrtal der Wahl. Carolin Groß, Ahrwein-Referentin, zeigt sich erfreut über das große Interesse: „Wir sind überwältigt vom Interesse an diesen Ehrenämtern und hätten nicht damit gerechnet, dass sich in diesem Jahr gleich vier Kandidatinnen und ein Kandidat zur Wahl stellen.“

Die neuen Hoheiten übernehmen ihre Ämter von der amtierenden Ahrweinkönigin Annabell Stodden aus Rech und der Ahrweinprinzessin Laura Nietgen aus Dernau. Sie werden das Ahrtal und den Ahrwein ein Jahr lang bei zahlreichen Veranstaltungen innerhalb und außerhalb der Region vertreten. Die Wahl erfolgt durch eine 40-köpfige Fachjury aus Winzern, Gastronomen und Touristikern. Neben Fachwissen über den Ahrwein und das Ahrtal sind bei der Befragung auch Charisma und Schlagfertigkeit gefragt. Zudem steht eine Blindverkostung auf dem Programm.

Die Kandidatinnen und der Kandidat im Überblick

Laura Graf (Ahrweiler): Die 25-jährige Sozialarbeiterin und Masterstudentin stammt aus einer weinbauverbundenen Familie. Für sie ist die Traubenlese ein besonderer Moment im Jahr, geprägt von Gemeinschaft und Genuss. In ihrer Freizeit widmet sie sich dem Tanzen sowie der Patisserie und Konditorei.

Alina Riske (Dernau): Die 24-Jährige ist Ortsweinkönigin in Dernau und stammt aus einer Winzerfamilie. Als Kauffrau für Büromanagement arbeitet sie bei einem regionalen Fensterbauunternehmen. Sie möchte ihr Wissen im Ehrenamt erweitern und das Ahrtal repräsentieren. Außerdem engagiert sie sich im Karnevalsverein und trainiert eine Funkengruppe.

Felix Lüdenbach (Heimersheim): Als erster Ahrtaler Weinkönig stellt sich der 28-jährige Erzieher erneut zur Wahl. Durch sein bisheriges Amt hat er Einblicke in die Arbeit der Winzer gewonnen und möchte deren Leidenschaft weitergeben. Neben seiner Tätigkeit in einer Kindertagesstätte ist er im Karneval aktiv und trainiert mehrere Tanzgruppen.

Katharina Bongart (Bad Neuenahr): Die 19-jährige Bankkauffrau in Ausbildung ist amtierende Weinprinzessin in Bachem. Ihre Verbundenheit zur Region zeigt sich auch im Engagement im örtlichen Karneval. Ihr Ziel ist es, anderen Menschen die Heimat und den Ahrwein näherzubringen.

Elena Schmitz (Rech): Die 29-jährige Sachbearbeiterin im Vertrieb eines Weinhandels ist Ortsweinkönigin in Rech. Beruflich wie privat ist sie eng mit dem Weinbau verbunden und bringt praktische Erfahrung aus der Arbeit im Weinberg mit. Sie möchte zeigen, was das Ahrtal zu bieten hat.

Lukas Sermann, Vorsitzender des Ahrwein e.V., würdigt das Engagement der Bewerberinnen und des Bewerbers: „Unsere fünf Kandidatinnen und Kandidaten verdeutlichen nicht nur, dass das Thema Ahrwein bei jungen Leuten hochaktuell ist, sondern auch, wieviel Engagement und Herzblut unser Weinbaugebiet kennzeichnet.“ Er dankt ebenso wie Carolin Groß den scheidenden Majestäten für ihr Engagement. Annabell Stodden wird sich weiterhin mit dem Thema Ahrwein befassen und das Ahrtal bei der Wahl der Deutschen Weinkönigin im September vertreten. BA

Die Kandidatinnen und der Kandidat: v.li. Laura Graf, Alina Riske, Felix Lüdenbach, Katharina Bongart und Elena Schmitz. Fotos: Christian Lipowski/Nico Sebastian/Hagen Hoppe/Dominik Ketz/Klaus Geck

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Oliver Spielmann: Was passiert, wenn es keine Baumschutzsatzung gibt, kann man in aktueller Sache in Neuwied sehen. Hier wurden im Rahmen einer Schulhofumgestaltung 3 nachweislich verkehrssichere gesunde 100 Jahre alte...
  • Koblenzer Bürger: Die Forderung der FDP, die Baumschutzsatzung abzuschaffen, ist ein längst überfälliger Schritt gegen staatliche Überregulierung. Es ist widersprüchlich, Hauseigentümer auf dem eigenen Grund und Boden...
  • Oliver Spielmann: Was passiert, wenn es keine Baumschutzsatzung gibt, haben wir in aktueller Sache in Neuwied gesehen. Hier wurden an einer Schule im Rahmen einer Umgestaltung 3 einhundert Jahre alte nachweislich gesunde...
  • Boomerang : Seit 2011 eine Frau durch einen herabstürzenden Ast in d Rheinanlagen ums Leben kam will keiner mehr für die Sicherheit verantwortlich sein. Mit alten Bäumen ist es wie mit alten Menschen, die können weg und machen nur Arbeit.
  • Bernd Hilger: Und wann wird sie für den Verkehr freigegeben ?
Dauerauftrag
Anzeige Haushaltsauflösungen und Ankauf
Kreishandwerkerschaft
Dauerauftrag 2025
Holz Loth-Entsorgung
Stellenanzeige Küchenleitung
Anzeige "Rund ums Haus"
Stellenazeige Hauswirtschaftliche Hilfskräfte Teilzeit
BSW-Gesamt
Empfohlene Artikel

Ahrbrück. Staatssekretärin Simone Schneider hat an der Einweihung einer Erinnerungsstele in Ahrbrück (Landkreis Ahrweiler) teilgenommen und am Rande der Veranstaltung einen Förderbescheid in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro aus dem Sondervermögen „Aufbauhilfe 2021“ überreicht. Gefördert wird der Wiederaufbau der Sportanlage in Ahrbrück.

Weiterlesen

Weitere Artikel

Betrugsversuch im Bereich der Polizei Westerburg, der wohl auch überregional so stattfindet

06.03.: Betrugsmasche nach Todesfall: Polizei mahnt Hinterbliebene zur Vorsicht

Westerburg. Die Polizei Westerburg möchte auf eine besondere Form des Betruges hinweisen, der in dieser oder ähnlicher Form vermutlich auch überregional stattfindet: Ein Geschädigter teilte mit, dass er einige Monate nach dem Tod seiner Ehefrau durch eine vermeintliche Firma kontaktiert wurde. Diese gab an, dass seine Ehefrau kurz vor ihrem Tode Verbindlichkeiten eingegangen wäre, welche nun noch offen stünden.

Weiterlesen

Speyer. Am Freitagabend eskalierte ein Streitgespräch zwischen zwei Personen am Postplatz in Speyer. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung stach ein 18-Jähriger aus Dudenhofen mit einem Messer in Richtung seines 18-jährigen Kontrahenten aus Waldsee. Dieser wurde dadurch im Bereich des Bauches verletzt.

Weiterlesen

Rund ums Haus
Dauerauftrag Imageanzeige
Dauerauftrag 2026
Mayener Ausbildungsmesse
Start in den Frühling
Start in den Frühling
Unterstützeranzeige -Theisen-
Auftrag, Nr. AF2025.000354.0, März 2026
Anzeigenschaltung „zzgl. Onlineausgabe“
Zukunft trifft Tradition KW 10
Anzeigenauftrag #PR111825-2026-0005#
Imageanzeige Dauerauftrag 03/2026
Slimbelly
Innovatives rund um Andernach
Zukunft trifft Tradition KW 10
Zukunft trifft Tradition KW 10
Held*in Staubfeldwebel