Aktionen in der vegetationsarmen Zeit
Gebt dem Apollofalter ein Zuhause
Lehmen. Der Apollofalter (Parnassius apollo) ist die Leitart der Schmetterlinge an der Terrassenmosel und ein Werbeträger für die Moselregion.
Der Bestand des Mosel-Apollos ist leider gefährdet. Der Landkreis Mayen-Koblenz fördert in einem groß angelegten Rettungsprojekt mit umfangreichen Maßnahmen den Bestand zu sichern und auszubauen. Die Mithilfe von Winzern und Naturfreunden ist erforderlich.
Die Lehmer Razejunge setzen sich seit Jahren für den Erhalt und für die Verbesserung der Lebensbedingungen des Apollofalters ein. Apollofalterraupen aus einer Unterhaltungszucht im Saarland wurden im Frühjahr in der Lehmer Würzlay ausgesetzt. Aktuell haben die Razejunge im Spätherbst Futterpflanzen für den Apollofalter, in eigenen Saatbeeten vorgezogen, auf den Kuhren der Würzlay und speziell im Razejungewingert gepflanzt - ein zusätzliches Nahrungsangebot für den Falter in der kommenden Flugzeit. Anfang Dezember wurde wieder mit Entbuschungs- und Freistellungsmaßnahmen in der Lehmener Würzlay begonnen.
Der Apollofalter bevorzugt als Lebensraum freie, in der Sonne liegende Flächen mit Trockenmauern und Felsstrukturen mit niedrigem Bewuchs und blütenreichen Futterpflanzen. Die starke Beschattung der Mauerkronen durch wuchernde Pflanzen, beeinträchtigt das Wachstum des Weißen Mauerpfeffers.
Er ist die Futterpflanze der Raupe des Apollofalters. Nach Durchführung der Freistellungsmaßnahmen kann er sich gut entwickeln. Im Laufe der vegetationsarmen Zeit werden weitere Arbeiten bis Ende Februar fortgeführt.
Die Razejunge hoffen, einen lohnenden Beitrag zum Erhalt des gefährdeten Schmetterlings zu leisten und schauen optimistisch ins neue Jahr.
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