Weihnachtsmarkt in Kempenich

Gekommen um gemeinsam zu feiern!

03.12.2019 - 09:16

Kempenich. Rund um den schönen alten Bahnhof und inmitten eines bunten Budenzaubers, den die Gemeindearbeiter am Vortag hergerichtet hatten, duftete es wieder weihnachtlich nach Glühwein und herzhaften Reibekuchen. Junge und jung gebliebene, kleine und große, alteingesesseme und neu hinzugekommene Kempenicher kamen zusammen, um gemeinsam zu feiern. Sie stimmten sich im Schein des lodernden Feuers gemeinsam auf eine schöne Weihnachtszeit ein. Traditionell ist der kleine Kempenicher Weihnachtsmarkt am Samstag des erstens Adventswochenendes eine schöne Gelegenheit, zu Beginn der oft stressigen Adventszeit Freunde und Verwandte zu treffen und in aller Ruhe nach kleinen Geschenken und festlichen Dekorationen Ausschau zu halten und dabei auch Gutes zu tun. Denn Kempenichs Vereine und Fördervereine, die auf dem Weihnachtsmarkt die Bewirtung der Gäste übernehmen und als Standbetreiber auftreten, können die Einnahmen gut gebrauchen, um damit Aktivitäten und nötige Anschaffungen zu finanzieren. Sehr zur Freude der Verantwortlichen bildeten sich zeitweise Schlangen vor den Bewirtungsständen, beispielsweise am Stand des MGV, wo die fleißigen Aktiven einen Reibekuchen nach dem anderen im heißen Fett brieten und trotz der Kälte ordentlich ins Schwitzen kamen. Herzhaftes gab es am Stand des Fördervereins der katholischen Grundschule und bei Zelte Schneider und Fliesen Weyand, die Würstchen zugunsten der Grundschule auf den Grill legten. Für die Bewirtung mit Kuchen und kalten Getränken im Bahnhof sorgten die Fördervereine des Wolffcraft Kindergartens und der Feuerwehr. Auch die Möhnen konnten den Besucherandrang zeitweise kaum bewältigen – so gefragt waren die heißen roten und weißen Weine, die von ihnen zum Glühen gebracht wurden.

Zu den Ausstellern der ersten Stunde gehören die fleißigen Kempenicher Strickfrauen. Traditionell spenden sie ihre Einnahmen für ein soziales Projekt im Ort. Die Fördervereine des katholischen Kindergarten und des Wolffcraft Kindergartens boten an ihren Ständen u.a. Adventskränze, Kerzen, Holzspielzeug und schöne Weihnachtsdeko an. Mit dem Verkaufserlös wollen die Fördervereine dringend nötige Anschaffungen und Projekte finanzieren. Bei Olga Retterath regten u.a. nachhaltig produzierte Taschen die Kaufbereitschaft an. Zum ersten Mal dabei war Inge Thelen, die beliebte Düfte in individueller Abfüllung anbot. Aus Rieden kamen Renata`s Gestecke und Mistelzweige, die ebenfalls sehr begehrt waren.

Die kleinen Besucher hatten an diesem Tag zwar jede Menge Spaß, mussten aber auch schon früh eine kleine Enttäuschung verkraften. Denn das Kinderriesenrad musste den Betrieb wegen einer technischen Panne einstellen. Dafür gab es allerhand Süßes am Stand des Oberzissener Ausstellers. Und von allen sehnsüchtig erwartet kam am späten Nachmittag sogar ein Bischof zu Besuch nach Kempenich. Er trug einen vollgepackten Sack mit Geschenken mit sich, aus dem er freigiebig seine Gaben verteilte. An seiner Seite war ein liebliches Engelchen mit großen weißen Flügeln, das immerfort gütig lächelte so manche Berührungsangst der Kleinsten, die auf etwas Abstand zum Bischof mit seinem langen weißen Rauschebart blieben, weg lächelte. Von der Einladung, das Event im Bild festzuhalten, machten die Eltern natürlich ausgiebig Gebrauch. Als weitere Neuerung gab es nach der traditionellen Verlosung der Hauptpreise, für die Losaktion hatte der Förderverein der Grundschule wieder tolle Preise örtlicher Sponsoren, u.a. der Tankstelle Dümpelfeld, Edeka-Keller und als Hauptgewinn einen Reisegutschein des Reisebüros Sven Becker organisiert. Ein gemeinsames Adventssingen, begleitet von den Original Goldbach Musikanten, stimmten die Besucher nach einer kurzen Ansprache von Bürgermeister Dominik Schmitz an. Schon am Nachmittag hatte das Duo „Pure Water“ mit seiner typischen Mischung von Folk- und Weihnachtsmusik für schöne Stimmung gesorgt.

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juergen mueller:
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juergen mueller:
Wir werden sehen, was dieser Beitritt wirklich bringen wird. Ich persönlich verspreche mir nicht viel davon. Schon garnicht teile ich die Euphorie einer Politik, die mit verantwortlich ist für das, was sie in den vergangenen Jahrzehnten verbockt hat, sie immer noch nicht begriffen hat, dass eines nicht...

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Daniel Belzer:
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K. Schmitt:
Ständig dieser Ärger und diese Diskussionen mit den Bussen. Zum Glück wohne ich auf dem Dorf, da hat man damit nicht viel Probleme. Es fahren ja eh nur vier Stück am Tag....
germät:
Ja, Herr Landrat Dr. Alexander Saftig, da soll das neue Ticket für volle Busse sorgen!?. Ich glaube es nicht, wenn Stadtfahrten bis zu 30 Minuten dauern. Im Übrigen ist es schon besorgniserregend, wie manche Fahrerinnen/Fahrer ihr Gefährt durch die Gegend steuern!...
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