Heimatcheck: Ahrweiler: Verbesserung der Parkplatzsituation gewünscht
Ahrweiler. Im Bereich der Hochstadenstraße, insbesondere an der Kreuzung der Hochstadenstraße und Blankartstraße, besteht aus Sicht von Anwohnern Handlungsbedarf. Das Problem ist folgendes: Am Straßenrand parken viele Autos. Das macht es für durchfahrende Autofahrer nicht leicht, überhaupt voran zu kommen, sobald ein weiteres Fahrzeug entgegen kommt. Eine sinnvolle Lösung wäre das Einzeichnen von Parktaschen sowie eine Einschränkung des Parkens direkt im Kreuzungsbereich. Dadurch ließe sich die Verkehrssituation spürbar entschärfen.
Darüber hinaus sollten entlang der gesamten Hochstadenstraße klare Markierungen erfolgen. Diese würden nicht nur die Parkordnung verbessern, sondern überhaupt erst ermöglichen, bei Gegenverkehr nach rechts auszuweichen. Dies sei ein Problem, das im Alltag immer wieder zu gefährlichen Situationen führe.
Können „Multifunktionsstreifen“ Abhilfe schaffen?
Die Stadtverwaltung teilt mit, dass derzeit in weiten Teilen der Hochstadenstraße das Parken am Straßenrand zulässig ist. Ein zentraler öffentlicher Parkplatz existiert jedoch nicht. Zudem verfügten die meisten Wohngebäude über private Stellplätze auf den jeweiligen Grundstücken. Für die Mitarbeiter der ansässigen Firma Jansen stehe ein eigener Parkplatz an der Ecke Hochstadenstraße/Peter-Jansen-Straße zur Verfügung.
Im Rahmen des aktuell in den politischen Gremien beratenen kommunalen Mobilitätskonzepts wurde auch das Umfeld der Grundschule Ahrweiler detailliert untersucht. Dabei nahm man unter anderem den südlichen Abschnitt der Hochstadenstraße zwischen Bachemer Straße und Schützenstraße in den Blick. Als Ergebnis wird dort die Einrichtung sogenannter „Multifunktionsstreifen“ im Randbereich empfohlen, die auch Parkflächen beinhalten könnten.
Grundsätzlich sei eine solche Gestaltung auch im Abschnitt zwischen Schützenstraße und Peter-Jansen-Straße denkbar. Allerdings müssten hier die Anforderungen eines funktionierenden Lieferverkehrs für das ansässige Unternehmen berücksichtigt werden.
Analog zur Grundschule Bad Neuenahr ist für das kommende Jahr zudem ein Prozess zur Neukonzeption der Verkehrsflächen im Umfeld der Grundschule Ahrweiler geplant. Die Ergebnisse dieses Verfahrens sollen anschließend in den Wiederaufbau der betreffenden Straßen einfließen.
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Mit der Serie Heimatcheck möchte BLICK aktuell genau solche Anliegen aufgreifen: Bürger können ihre Sorgen und Probleme in der Heimatstadt schildern, die Redaktion recherchiert und berichtet über die Reaktionen von Verwaltung und Behörden. Auf diese Weise sollen kleine Ärgernisse und große Herausforderungen gleichermaßen Gehör finden.Schickt uns einfach eine E-Mail an heimatcheck@kruppverlag.de und schreibt uns, wo die Lage vor Ort verbessert werden muss. Wir sammeln eure Ideen und Hinweise, schauen genau hin, haken bei den Verantwortlichen nach und geben euch mit unserer Berichterstattung eine Stimme. ROB
