Ein Erste-Hilfe-Kurs im Jahr 1966 brachte Bernd zum DRK - seitdem packt er unermüdlich mit an
Heimathelden: Seit Jahren setzt sich Bernd Schricker für seine Mitmenschen ein
Brohltal/Weibern. Auch in unserer Region gibt es sie: die stillen Stars des Alltags. Menschen, die Verantwortung übernehmen, helfen und sich über Jahrzehnte hinweg für andere einsetzen. Einer von ihnen ist Bernd Schricker aus dem Kreis Ahrweiler, dessen ehrenamtliches Engagement beim Deutschen Roten Kreuz sein Leben nachhaltig geprägt hat.
Sein Weg ins Ehrenamt begann im Januar 1966 mit der Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs. Was als Schulung startete, entwickelte sich zu einer lebenslangen Aufgabe. Noch im selben Jahr trat der damals 18-Jährige dem DRK-Ortsverein Weibern bei. Ausschlaggebend waren die Kameradschaft innerhalb des Vereins und das Interesse an Sanitätsdiensten, unter anderem am Nürburgring.
Seit mittlerweile fünf Jahrzehnten leitet Bernd Schricker das Verpflegungsteam des Ortsvereins. Er ist verantwortlich für die Organisation und Versorgung von Einsatzkräften bei Veranstaltungen und Schadenslagen. Auch bei größeren Einsätzen sorgt er gemeinsam mit seinem Team dafür, dass Helferinnen und Helfer schnell und zuverlässig versorgt werden.
Ein weiterer prägender Abschnitt seines Ehrenamts begann 1991, als er sich freiwillig an einem Hilfsgütertransport nach Wolgograd beteiligte. Die dort erlebte Dankbarkeit motivierte ihn, eigenständig weitere Hilfstouren zu organisieren. Insgesamt war Schricker 56 Mal in Krisen- und Hilfsregionen, unter anderem in der Ukraine, in Bosnien und in Albanien, im Einsatz.
Heute ist der 75-Jährige Vorsitzender des DRK-Ortsvereins Weibern, engagiert sich auf Kreis- und Landesebene und blickt dankbar auf die Erfahrungen zurück, die ihm das Ehrenamt ermöglicht hat. Für ihn steht fest: Das Engagement beim Roten Kreuz hat ihn menschlich geprägt und ihm Werte wie Verantwortung, Fürsorge und Zusammenhalt vermittelt.
Menschen wie Bernd Schricker stehen stellvertretend für viele, die sich oft im Stillen für ihre Mitmenschen einsetzen. Sie sind Feuerwehrleute, Vereinsaktive, Nachbarschaftshelfer oder ehrenamtlich Engagierte in sozialen Organisationen – und sie alle sind Heimathelden.
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ROB
