14 Top-Acts des Kölner Karnevals kamen in die Stadthalle nach Weißenthurm
Highlights non-stop beim KKK-Vorstellabend
Weißenthurm. Zum bereits fünfzehnten Mal lud der „Klub Kölner Karnevalisten“ (KKK) zu Ihrem seit 2003 existierenden, beliebten Rheinland-Pfälzischen Auswärtsspiel nach Weißenthurm ein. Nach der Begrüßung durch den 2. Vorsitzenden der KKK und regionalen Gastgeber Theo Schäfges, der das Staffelholz der Moderation anschließend für den Abend weitergab an den 1. Vorsitzenden des
Vereins Robert Greven und den in Köln bekannten Karnevalsmoderator Heinz-Gerd „Bärchen“ Sester, eröffnete der bekannte Trompeten-Entertainer „Bruce Kapusta“ den karnevalistischen Reigen. Er brachte das fachkundige Publikum direkt in Stimmung für einen vielseitigen Abend mit Top-Programm. Unter dem Strich sollten sich 14 Musiker, Redner und Tanzgruppen vor Vertretern von rund 60 Vereinen präsentieren dürfen. Nach diesem besonderen Opening eröffneten den Reigen der karnevalistischen Tanzvielfalt beim Vorstellabend der KKK die Formation „Die Schlebuscher“ vom Verein „Grün-Weiß Schlebusch“ aus Leverkusen. In einem 15 minütigen Programm zeigte man dem Publikum, darunter auch mit der SWR-Moderatorin Heike Boomgaarden sowie der Düsseldorfer Regierungspräsidentin Birgitta Radermacher zwei prominente Gesichter, zwei sehr gute Tänze.
Domstürmer stürmten den Saal
Für das erste musikalische Highlight des Abends sorgten „Die Domstürmer“ mit einigen bekannten sowie einem neuen Song. Die Band um Frontmann Micky Nauber zauberte ein musikalisches Feuerwerk in den Saal, und der Saal zündete ebenso mit Begeisterung zurück.
Bauchredner „Klaus und (sein vorlauter Affe) Willi“ waren frech wie immer. Das begeisterte Publikum wurde wie immer gekonnt und spontan eingebunden. Besonders auf sich bewegende Personen hatte es Willi gerne abgesehen, weswegen gerade Kellner und Toilettengänger ihre Sprüche abbekamen. Der launige Wortbeitrag endete mit Standing Ovationen.
Auf dieses rund 20 Minuten lange Gagfeuerwerk betrat das „Dellbröcker Boore Schnäuzer Ballett“ die Bühne, welches gekonnt eine Persiflage auf die Kölner Corps mit der Darstellung von Reitercorps ohne Pferde oder ein Tanzmariechen ohne Marie vorführten.
Es folgte im Anschluss daran das Duo „Harry und Achim“. Dem Zwiegespräch über Fußball bei Sky, Karneval mit Werbung, Flughafen Berlin oder der Autobahnbrücke von Leverkusen lauschte das Publikum mit Interesse.
In der darauffolgenden Pause, aber natürlich auch für den passenden Tusch und die richtigen Töne zwischendurch sorgten gekonnt die sehr guten Koblenzer Show- und Bühnenmusiker der „JA-Eventband“ um Frontmann Jörg Alfter.
„Der Kölner Landmetzger“ Marc Kalenberg brachte Parodien von vielen bekannten Persönlichkeiten wie dem ehemaligen Fußballmanager Rainer Calmund aber auch den Musikern Udo Lindenberg oder Peter Maffay zum Besten. „Die Kolibris“ brachten danach bei den ersten Tönen den Saal bereits zum stehen und lautstarken mitsingen. Dabei setzte die siebenköpfige Gruppe auf einen Mix aus bekannten Mitmachtsongs wie „die Hände zum Himmel“ bis „mir künne noch“. Zum Schluss des Auftritts gab es noch mit „mer muss jünne künne“ einen eher leiseren Titel zum Schunkeln.
Zur Abwechslung boten die Jungs und Mädels der Tanzformation „Colonia Rut-Wiess“ zwei tolle Tänze mit spektakulären Wurf- und Hebefiguren. „Die drei Colonias“ parodierten wie zitierten als 10. Programmpunkt des Abends auf ihre bekannt eigene Art die Hits der neuen Deutsche Welle. In eigener Interpretation und mit kölschen Texten wurden Trio, Markus oder Nena gekonnt, sehr zur Freude des Publikums, nachgemacht. Highlight des Auftritts war, als das Bandmitglied Frankie gekonnt die Nena gab. Ebenso nutzte man die Chance und stellte ebenfalls den neuen, eigenen Hit vor. Der Titel „Wenn jeden Tag Karneval wär“ kam gut bei den Zuhörern an.
Beste Stimmung bis zu Schluss
Das legendäre Tanzcorps des Kölner Vereins „KG Sr. Tollität Luftflotte e.V. 1926“ tanzte gewohnt großartig. Zunächst zu brasilianischer Samba und kölschen tön. Der Tanz beinhalte viele spektakuläre Würfe inklusive Luftsaltos. Auch beim zweiten Tanz reiste man um die Welt und verzauberte so das faszinierte Publikum.
Tatü, Tatata, Feuerwehrmann Kresse war auch wieder dabei. Er wusste mit seiner rund 15 Minuten langen Rede über einen Lehrgang in Leipzig das Publikum zu gewinnen.
Für den letzten Tanz des Abends sorgte die rund 40 köpfige Tanzformation der KKG Fidele Zunftbrüder von 1919 mit Ihren „Zunft-Müüs“. Dabei wurde den rund 500 Besuchern der fast ausverkauften Stadthalle von Weißenthurm auch die neue Tanzmarie Ariane Windheuser und der neue Tanzoffizier Michael Gasper vorgestellt.
Zum großen Finale gegen 1 Uhr rockte die Kölschrockband „Hanak“ den Saal. Hier konnten sich die Zuschauer restlos austoben und einen letzten Eindruck der Vielseitigkeit des KKK erhalten.
Ein Ärgernis für viele Besucher war die Tatsache, dass die beliebte Theke im Foyer in diesem Jahr nicht eingerichtet wurde. Dadurch gab es leider im hinteren Bereich des Saals oftmals Unruhe, was gelegentlich auch störte.
Insgesamt muss man jedoch lobend feststellen, dass der Klub Kölner Karnevalisten ein buntes Potpourri ihrer Top-Künstler an den Mittelrhein entsendet hat. Das Publikum der vielen angereisten Vereine konnte sich so einen perfekten Eindruck über das aktuelle Angebot in der Kölner Karnevals Szene machen. Und natürlich freut man sich unisono aufs kommende Jahr, wenn es zum 16. mal heißen wird: „Kölsche Tön beim KKK-Vorstellabend in Weißenthurm“.
Roland Schäfges
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