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Zweite außerordentliche Mitgliederversammlung der KG Rievkooche

Hoffnung für die Karnevalisten dank Arbeitsgruppen und Doppelspitze

Struktur des Vereins in Bad Bodendorf soll komplett geändert werden

Hoffnung für die Karnevalisten
dank Arbeitsgruppen und Doppelspitze

Runde 30 „Rievkooche“ waren im Kaminzimmer des MaraVilla versammelt, um über die Zukunft der KG zu beraten.Foto: BL

15.01.2020 - 19:30

Bad Bodendorf. Für die Zukunft der KG Rievkooche aus Bad Bodendorf sieht es auch über das zehnte Jahr ihres Bestehens hinaus nun wieder etwas rosiger aus. Dies ist das Ergebnis der zweiten außerordentlichen Hauptversammlung, die der Verein am vergangenen Donnerstag im Kaminzimmer des Hotels MaraVilla durchführte.

Zum Hintergrund: Bereits seit geraumer Zeit hatte ja festgestanden, dass bei der ordentlichen Jahreshauptversammlung, die turnusgemäß im Mai 2020 ansteht, der komplette geschäftsführende Vorstand nicht erneut kandidieren wird. Auch bei den Stellvertretern und den Beisitzern gab und gibt es deutliche Rückzugstendenzen. Genau dies war der Grund, dass der Verein am Donnerstagabend bereits frühzeitig zu seiner bereits zweiten außerordentlichen Mitgliederversammlung geladen hatte, um die Weichen zu stellen.

Der noch amtierende Vorstand hat die Anregungen aus der ersten außerordentlichen Versammlung im November aufgenommen und stellte jetzt eine komplette Reform der Vereinsstruktur vor. So soll der geschäftsführende Vorstand schlanker werden, die bisher acht Beisitzer sollen durch Arbeitsgruppen ersetzt und der Job des Vorsitzenden möglicherweise als Doppelspitze ausgelegt werden.


Deutlich erkennbare positive Tendenzen


Es wurde aber nicht nur über diese Strukturreform diskutiert, sondern es gab auch deutlich erkennbare positive Tendenzen. So meldeten sich für die Bereiche Kasse und Schriftführung Vereinsmitglieder, die teils im Zweierteam bereit sind, diesen Job zu übernehmen. Und auch eine neue Doppelspitze im Bereich des Vorsitzenden könnte nach den bisherigen Erkenntnissen wohl besetzt werden.

Die Gesamtlage und die Strukturreformen hatten der Vorsitzende Norbert Röhn und die emsige Geschäftsführerin Silke Diedrich vorgestellt. Viel Hoffnung setzt man dabei vor allen Dingen auf die Arbeitsgruppen, deren Leiter immer nur dann an den Vorstandssitzungen teilnehmen sollen, wenn ihr Thema gefragt ist. Paradebeispiel ist der nur alle zwei Jahre durchgeführte Mondscheinumzug. Die Arbeitsgruppe Mondscheinumzug wäre dann sozusagen ein Jahr arbeitslos, müsste aber im Jahr mit Umzug wohl zwei bis drei Monate so richtig ranklotzen.


Hoffnung auf Helfer außerhalb des Vereins


Im Verein hofft man in den Arbeitsgruppen auch auf Helfer, die gar keine Mitglieder sind. Eifrig hatte der noch amtierende Vorstand auch eine lange Liste aller zu erledigenden Aufgaben aufgestellt und dabei auch erläutert, wie die Erledigung dieser Arbeiten heute abläuft und wie sie in Zukunft ablaufen soll. „Das alles ist nicht in Stein gemeißelt und soll nur ein geeigneter Anstoß für die Rettung unseres Vereins sein“, so Vereinschef Norbert Röhn.

Ebenfalls erfreulich: Rund 30 Mitglieder waren zur zweiten außerordentlichen Jahreshauptversammlung gekommen, und durch die war erkennbar schon ein gewisser Ruck gegangen. Trotz langer Diskussionen blieb aber auch fraglich, ob der Verein in der bereits auf Hochtouren laufenden Karnevalssaison alle Aufgaben wie etwa den Bau eines neuen Wagens überhaupt noch schaffen kann.


Stimmung hat sich verbessert


Im Gesamten wurde aber auch deutlich, dass es eine wesentlich verbesserte Stimmung und eine relativ große Bereitschaft von Vereinsmitgliedern gibt, Vorstandsposten zu besetzen oder in den Arbeitsgruppen aktiv zu werden. Vieles spricht dafür, dass man die Mitgliederversammlung im Mai mit viel Optimismus angehen kann.

In dieser Hinsicht hat sich die Maßnahme des bisherigen Vorstands, die drohende Rücktrittwelle sowohl im Verein als auch in der Öffentlichkeit massiv publik zu machen, sozusagen als sehr cleverer Schachzug entpuppt. Dennoch stehen bei den Rievkooche jetzt sehr viele Gespräche und weitere Überlegungen an. BL

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Nitrat im Grundwasser

juergen mueller:
Pressemitteilung 22.01.2020 - Bereits im November 2019 wurden in einer einzigen Probe von Blütenpollen eines "Ingelheimer Bienenvolkes" sage u.schreibe "34 verschiedene Pestizide" festgestellt.Zuständige Ministerien wurden informiert u.um Stellungnahme/Handlung gebeten = 0.Landwirtschaftsminister WISSING/FDP habe seinen Einsatz für "weitere" Zulassungen von Pestiziden angekündigt.Umweltministerin HÖFKEN/GRÜNE "schweigt" - Mainzer Staatskanzlei/Ministerpräsidentin DREYER = KEINE Stellungnahme. KLÖCKNER plädiert für eine intensivere, chemiegestützte Landwirtschaft !!! Das Lügengebilde POLITIK stabilisiert sich weiter, ausgerichtet auf das Profitinteresse der Agrarindustrie,von dem wiederum die Politik profitiert, in dem sie offen zu ihrer Abhängigkeit steht.Und diese beschwert sich dann noch über mangelnden Respekt aus der Bevölkerung gegenüber jenen "Die Verantwortung übernehmen". Meine Frau fragte mich eben:"Wie war dein Tag"? Antwort:"Kotztüten sind alle"!
juergen mueller:
Frau Demut unterscheidet sich in nichts von anderen Politikern.Lügen,Täuschen,Tarnen.In den letzten 30 Jahren ist trotz der negativen Kenntnislage NICHTS passiert.Trotz freiwilliger Maßnahmen liegen die Nitratkonzentrationen nach wie vor weit über dem zulässigen Grenzwert.Unstrittig ist,dass die Nitrateinträge aus diffusen Quellen stammen = häufigste Ursache:"Landwirtschaftliche Flächennutzung" = Mineraldünger/Gülle aus Mastställen/Biogasanlagen.Ein ganzheitliches Verursacherprinzip betrachten?Sie reden Müll Frau Demut.Frau Klöckner ebenso mit ihrer Spezialisierung u.Intensivierung der Landwirtschaft.damit ist zu befürchten,dass die Akzeptanz von freiwilligen Maßnahmen sich rückläufig entwickelt (Frau Demut sollte sich einmal in der Landwirtschaft umhören,Nachdenken bevor sie redet). .In einigen Regionen ist das natürliche Abbauvermögen bereits vollständig erschöpft.Die Umsetzung rechtlicher Vorgaben ist vom politischen Willen abhängig u.der führt seit Jahrzehnten einen Dauerschlaf.
Helmut Gelhardt:
Frau Demut wirft hier Nebelkerzen! Die EU-Forderungen sind richtig und müssen zum Schutz der Menschen erfüllt werden! Unterstützen Sie die Landwirte (konventionelle und biologische Landwirtschaft) lieber gegen die unsinnigen Freihandelsabkommen wie zuletzt JEFTA (EU mit Japan) und das Mercosur-Freihandelsabkommen (EU mit Brasilien, Argentinien, Uruguay, Paraguay, Venezuela). Diese Freihandelsabkommen schädigen in der EU und den sog. Partnerländern extrem die Umwelt (z.B. Abholzung von Regenwald für noch mehr Massentierhaltung) und beeinträchtigen extrem die finanzielle Wettbewerbsfähigkeit im real existierenden Neoliberalismus (marktextremistischer Kapitalismus) aller Landwirte, die NICHT der Agrarindustrie zuzurechnen sind. Diese Landwirte sind Spielball der Agrarindustrie hier wie dort!Wer die Freihandelsabkommen befürwortet, opfert die Landwirte außerhalb der Agrarindustrie gerade den ungezügelten Profitinteressen dieser Agrarindustrie und er/sie opfert die Umwelt dem Mammon! 'C'
Wally Karl:
"Zum Thema St. Elisabeth Krankenhaus „haben wir uns bisher – ebenso wie CDU und Grüne – mit Stellungnahmen, Beschuldigungen, Ausmachen von Verantwortlichen bewusst zurückgehalten“ Genau, man kennt sich, man hilft sich. Wozu fragt man sich, sollen Bürger verschiedene Parteien wählen, wenn doch alle einer Meinung sind. Wo bleibt die gesunde Opposition? Wird so die viel beschworene Demokratie praktiziert? Im Grunde ist es die Kapitulation vor dem Machbaren. Das haben sich die Mayener Bürger nicht verdient.
Karsten Kocher:
Frau oder Herr Wally Karl, wenn man sich den bisherigen politischen Aktionismus des rheinland-pfälzischen AfD-Landesvorsitzenden Michael Frisch, auch aus seiner Zeit vor der AfD, genauer ansieht, dann paßt die Einstufung christlich-radikal schon. Und wenn man sich die aktuellen Beiträge des Vereins DEMOS e.V. zu den Herren Schäfer und Salka von der AfD Westerwald anschaut, dann zeigt es deutlich, wie stark sich das extrem rechte Gedankengut im AfD-Kreisverband Westerwald schon festgesetzt hat.
Wally Karl:
Die unqualifizierte Einstufung von AfD - Politikern als rechtsradikal ist einigen Kommentatoren noch nicht genug. Als Steigerung wird jetzt neu der völlig abstruse Begriff christlich - radikal verwendet, was immer das auch heißen soll. Aus dem Geschichtsverständnis heraus könnte man höchstens die Kreuzritter als christlich - radikal bezeichnen.
Wally Karl:
Für den geneigten Leser entsteht der Eindruck, das Patrick Baum sich beruflich mit Hass und Hetze beschäftigt. Nicht anders ist seine ständige einseitige Kommentierung zu erklären und wenn es dann noch um die AfD geht läuft er zur Hochform auf. Hatten wir nicht in dieser Gesellschaft beschlössen uns von Hass und Hetze zu distanzieren um eines friedlichen Zusammenlebens willen?
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