Aktionstag der Jugendfeuerwehr Wormersdorf

Horst wurde gerettet

Nach den Sommerferien mit einem Tag voller Übung und Spaß gestartet

Horst wurde gerettet

Die Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Wormersdorf startete nach den Sommerferien mit einem Tag voller Übung und Spaß in den Übungsdienst. Foto: Feuerwehr Rheinbach

08.09.2022 - 11:55

Wormersdorf. Die Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Wormersdorf startete nach den Sommerferien mit einem Tag voller Übung und Spaß in den Übungsdienst.

Die Jugendfeuerwehr der Löschgruppe Wormersdorf traf sich im dortigen Feuerwehrgerätehaus, um nach der durch Coronabeschränkungen und Sommerferien bedingten Pause wieder etwas Routine ins Feuerwehrleben zu bringen. Die Löschgruppenführung Gregor Zörn und Chris Münch, die Jugendbetreuer:innen um Marios Christodoulou und weitere Kräfte aus der Löschgruppe Wormersdorf begrüßten die Gruppe mit zwölf Jungen und vier Mädchen herzlich. Dann ging es schon mit der Gruppeneinteilung auf die Fahrzeuge sowie der Zuordnung der einzelnen Funktionen los. Zuerst wurde ein Stationstraining gemacht, wobei die Jugendlichen das Kuppeln der A-Saugschläuche, das Ausrollen und in-Buchten-Legen von C-Druckschläuchen sowie Knoten und Stiche üben konnten. Gegen 11:45 Uhr wurde der Feuerwehrnachwuchs zum ersten „Einsatz“ alarmiert. Die Aufregung und Freude der Jugendlichen war groß. Die Mädchen und Jungen sind mit Elan und Motivation in den Einsatz gegangen. Gemeldet wurde ein technischer Hilfeleistungseinsatz mit dem Alarmstichwort „TH1-P-Klemmt“. Der ortsansässige Landwirt Lothar Gerharz, welcher auch aktives Mitglied der Löschgruppe ist, hatte sich gerne bereit erklärt, einen Unfall mit einer verletzten Person nachzustellen. Beim Ausrangieren des Traktors mit Anhänger vom Feld, wurde eine Person – zu Übungszwecken in Form einer Puppe aus alten Schläuchen – übersehen und geriet unter den Anhänger des Traktors. Unter Anleitung der Ausbilder bereitete die erste Gruppe der Jugendlichen die Rettung vor und sicherte die Einsatzstelle ab. Anschließend wurde mittels hydraulischem Gerät die Puppe namens „Horst“ gerettet. Die zweite Gruppe stellte währenddessen mittels Schnellangriff und Feuerlöschern den zweifachen Brandschutz sicher.

Während des Einsatzes mussten sich die Jugendlichen auch noch um die „besorgte Ehefrau“ kümmern, welche immer wieder die Arbeiten an der Einsatzstelle behinderte. Nachdem „Horst“ das erste Mal gerettet werden konnte, haben die Gruppen getauscht, sodass jede:r das hydraulische Rettungsgerät benutzen konnte.

Nach etwa zwei Stunden war die Übung abgearbeitet und die Jugendlichen kamen pünktlich zum Mittagessen, welches von Martina Zavelberg-Pütz gesponsert wurde, wieder ins Gerätehaus am Schützenplatz. Hungrig stärkten sich alle mit selbst gekochter Bolognese und Nudeln.

Am Nachmittag kam die Kameradin Jasmin Schöbel vom Löschzug Rheinbach mit der Drehleiter aus Rheinbach vorbei. Die Kinder durften unter Begleitung im Drehleiterkorb bis zu 30 m in die Höhe fahren. Von dort oben gab es einiges zu sehen: jede:r suchte nach dem eigenen Haus und auch die Zeltstadt der Tomburg-Ritter blieb nicht unentdeckt.

Anschließend folgte, nicht zuletzt aufgrund der tropischen Temperaturen, ein Teamspiel mit Wasser, welches in einer kleinen Wasserschlacht endete. Zum krönendem Abschluss ging es noch in die ortsansässige Eisdiele, wonach die Jugendlichen müde aber glücklich nach Hause entlassen wurden.

Weitere Informationen zur Jugendfeuerwehr Rheinbach unter https://www.jugendfeuerwehr-rheinbach.de

Pressemitteilung

Jugendfeuerwehr Rheinbach

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juergen mueller:
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juergen mueller:
Wir werden sehen, was dieser Beitritt wirklich bringen wird. Ich persönlich verspreche mir nicht viel davon. Schon garnicht teile ich die Euphorie einer Politik, die mit verantwortlich ist für das, was sie in den vergangenen Jahrzehnten verbockt hat, sie immer noch nicht begriffen hat, dass eines nicht...

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Ständig dieser Ärger und diese Diskussionen mit den Bussen. Zum Glück wohne ich auf dem Dorf, da hat man damit nicht viel Probleme. Es fahren ja eh nur vier Stück am Tag....
germät:
Ja, Herr Landrat Dr. Alexander Saftig, da soll das neue Ticket für volle Busse sorgen!?. Ich glaube es nicht, wenn Stadtfahrten bis zu 30 Minuten dauern. Im Übrigen ist es schon besorgniserregend, wie manche Fahrerinnen/Fahrer ihr Gefährt durch die Gegend steuern!...
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