Allgemeine Berichte | 19.10.2020

Mitgliederversammlung der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. in Andernach

Image der Region muss geschärft werden

V.l.: Dr. Ulrich Kleemann, stellv. Vorsitzender der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. und Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Prof. Dr. Ralf Haderlein, Leiter des Zentrums für Fernstudien im Hochschulverbund und Studiengangsleiter für den Bereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz, Hans-Jörg Assenmacher, Vorsitzender der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. und Notar in Koblenz.Foto: Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. •

Region. Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. setzt sich für die Identifizierung der Region als Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein ein. Das Konzept der Regiopolregion (Idee, Zielsetzungen, Strategie, Strukturen, Handlungsinstrumente) ist der richtige Weg, die aktuellen und künftigen Herausforderungen als Chancen für die Region zu nutzen – für Menschen, Unternehmen und Gebietskörperschaften. Deshalb hat die Initiative Region Koblenz- Mittelrhein e.V. eine Umfrage zur „Regiopolregion Koblenz-Mittelrhein“ in Auftrag gegeben. Durch die entra Regionalentwicklung GmbH wurden ausgewählte Experten und Mitgliedsunternehmen der Initiative befragt. Ziel war es, deren konkrete Einschätzung zum Thema Regiopolregion und den damit verbundenen Aufgaben der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. zu erhalten. Die Ergebnisse liegen nun vor. Fachkräftegewinnung sowie Standortattraktivität und -vermarktung sind die wichtigsten Themen für die befragten Unternehmen.

Die Befragten sehen in der Initiative den Treiber und Vernetzer bei der Etablierung einer Regiopolregion. „Das hat uns besonders gefreut, da wir das Thema der Regiopolregion schon frühzeitig gesetzt und in den regionalen Dialog eingebracht haben“, so Hans-Jörg Assenmacher, Vorsitzender der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein. Auch die stellvertretenden Vorsitzenden, Dr. Ulrich Kleemann und Michael Becher, sehen die Ergebnisse als gute Grundlage für die künftige Arbeit.

Die Geschäftsführerin Sandra Hansen-Spurzem stellte die Ergebnisse der Studie vor und erläuterte, dass die Befragten vor allem in der herausragenden Natur und Landschaft die besonderen Stärken der Region sehen (75 Prozent). Die verkehrstechnische Anbindung bewerten immerhin 50 Prozent als gut. Schwächer bewertet wird allerdings beispielsweise die ÖPNV Anbindung innerhalb der Region. Sie wird nur von 37,5 Prozent als gut bezeichnet.

Der Fachkräftemangel wird als eines der größten Hindernisse für die Unternehmensentwicklung gesehen, über 62 Prozent der Befragten teilen diese Einschätzung. Für fast 90 Prozent ist die Suche nach Fachkräften derzeit ein Thema, mit dem sie sich beschäftigen. Um dem Mangel zu entgehen, pflegen über 60 Prozent Kooperationen mit Schulen, Hochschulen, Kammern oder branchenbezogenen Netzwerken. In Bezug auf die Suche nach Auszubildenden sagen die Befragten, dass 75 Prozent nach wie vor die gewünschten Azubis finden, für mehr als ein Drittel wird die Suche aber schwieriger. Immerhin sind 50 Prozent der Meinung, dass gute Mitarbeiter fehlen, damit sich das Unternehmen positiv entwickelt.

Die Empfehlung, die die Initiative daraus zieht ist, dass die Region Koblenz-Mittelrhein in ihrem Image gestärkt werden muss. Die Region werde von außen betrachtet als unbekannt und ohne Profil wahrgenommen. Daran gelte es mit aller Kraft zu arbeiten.

Anschließend standen Neuwahlen auf der Tagesordnung. Die Mitgliederversammlung bestätigte den bisherigen Vorstand erneut in seinem Amt. Hans-Jörg Assenmacher wurde zum 1. Vorsitzenden und Dr. Ulrich Kleemann, Präsident der SGD Nord, neben Michael Becher, Vorstand regionale Entwicklungsgesellschaft Betzdorf, zu stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Matthias Nester machte sein Stellvertreteramt als Vertreter der WWA Koblenz e.V. frei und wird künftig als Vertreter der Sparkasse Koblenz im Beirat weiter aktiv sein. Ihm folgt als Vertreter für die Bildungslandschaft in der Region Koblenz-Mittelrhein e.V. Prof. Dr. Haderlein, Leiter des Zentrums für Fernstudien im Hochschulverbund und Studiengangsleiter für den Bereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz. Der Bedarf zur Nutzung des Know hows der wissenschaftlichen Einrichtungen unserer Region ist zweifellos gegeben. Nicht zuletzt auch der direkte Kontakt, um gut ausgebildete Mitarbeitende in der Region Koblenz- Mittelrhein zu halten. Durch seine Mitarbeit im Vorstand der Initiative kann der Informationsaustausch und zukunftsorientierte Diskussionen für Forschung, Ausbildung, usw. sichergestellt werden.

„Die Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. wird mit aller Kraft daran arbeiten das Profil der Region Koblenz-Mittelrhein zu schärfen“, so Assenmacher abschließend.

Weitere Infos unter www.region-koblenz-mittelrhein.de.

Pressemitteilung Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V.

V.l.: Dr. Ulrich Kleemann, stellv. Vorsitzender der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. und Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord, Prof. Dr. Ralf Haderlein, Leiter des Zentrums für Fernstudien im Hochschulverbund und Studiengangsleiter für den Bereich Sozialwissenschaften der Hochschule Koblenz, Hans-Jörg Assenmacher, Vorsitzender der Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e.V. und Notar in Koblenz.Foto: Initiative Region Koblenz-Mittelrhein e. V. •

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