Allgemeine Berichte | 11.02.2025, 08:30 Uhr

Kunterbuntes Narrenspektakel auf erneut hohem Niveau

In „Homesch“ regiert wieder der Karneval

Was den Nachwuchs bei den Tanzgarden angeht, können die Hambucher Narrengilden aus dem Vollen schöpfen. Fotos: TE
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Hambuch. Das närrischen Komitee der Hambucher Karnevalsoffiziellen mit Vertretern von HKG (Gesellschaft) und HKV (Verein) gibt sich zwar mit einem Neuner- statt einem Elferrat eher bescheiden. Das gilt allerdings nicht für ihr abwechslungsreiches Narrenprogramm. Das gestaltete sich auch bei der traditionellen Kappensitzung als Kampagnenauftakt einmal mehr vielfältig, kunterbunt und kurzweilig. Mit dieser Tatsache fühlt sich das närrische Auditorium schon seit vielen Jahren verwöhnt und so waren auch heuer für die Neuauflage der bunten Narrenshow, die Karten binnen 15 Minuten vergriffen.

Zum diesjährigen Motto „Die Ampel aus, ist uns egal - in Homesch regiert der Karneval“, schwang Chefkomitäter Alexander Wilhelmy den Taktstock eines versierten Narrenregisseurs, und wusste dabei mit Witz und Charme gekonnt durch das amüsante Spektakel zu führen. Der quirligen Schar von zehn Minifunken war es dabei vorbehalten mit einer flotten Tanzdarbietung das Programm zu eröffnen. Lea Schmitz und Nadine Ullmann sowie Pauline Wiesen und Mila Schmitz hatten den Bühnennachwuchs darauf vorbereitet.

Wenn die obligatorischen Kotztüten für die Passagiere ausgehen, dann befindet man sich auf einem Rückflug von Mallorca. Vom Kennenlernen beim Strohhalm-Saufen aus dem Sangria-Eimer bis zum Katertreffen im Flieger sind es meist nur ein paar intensive Tage. Wie intensiv, das wissen Tjark Schikora, Rebecca Blatt, Marie Schmitz, Lisa Klasen, Katharina Ternes, Marlene Modler und Toni Schikora in den Rollen von echten Urlaubern und Partymachern mit Restalkohol amüsant zu interpretieren. Fazit: Wenn Letztgenannte weiterhin ausatmen, darf nach der Ankunft kein Passagier mehr sein Auto bewegen.

Nadine Wiesen und Sabine Schikora hatten im Vorfeld die kleinen HKG-Funken unter ihre Fittiche genommen, die am Abend mit einer furiosen Tanzdarbietung zum Kulthit Major Tom, „völlig losgelöst“ über die Bühne schwebten. Die Frühmesse zu Ehren des Schutzpatrons an Kirmesmontag lief zur Freude des Publikums gehörig aus dem Ruder. Vom Feiern noch angeschlagene Vereinsmeier und Ministranten ließen beim Beten den Vorabend noch einmal teils reumütig aber durchweg wehleidig Revue passieren. Finn Hetger, Leon Hammes, Moritz Bernd, Felix Hetger, Jonathan Bernd, Jakob Bergmaier und Tobias Herger zeichneten für diesen Spaß verantwortlich.

Ein Fest für die Lachmuskulatur. „The New Generation“, trainiert von Marlen Weiler und Marie Schmitz, setzte sich aus den Aktiven des Jungmänner-Balletts zusammen, die sich als tanzende Roboter Bestnoten verdienten. Die Mittleren HKG-Funken von Anna-Maria Michels und Marie Henzgen brillierten bei ihrer Performance noch vor der Pause, wo sie im zweiten Durchgang von den HKG-Gardefunken abgelöst wurden. Zu original „Kölsche Tön“ verwöhnten die Gardemädels dabei mit einem Tanzzauber der Spitzenklasse. Margit und Lothar Wilhelmy schlüpften als „Gisela & Herbert in die Rollen von zwei Komikern die amüsant über eine Chaos verursachende Zeitungsannonce berichteten. Auch das Mini-Männerballett von Marie-Therese Hetger und Nadine Ulmman wusste tänzerische Akzente zu setzen, bevor Lars Hermes, Cornelius Hetger und Henrik Wilhelmy im „Homeje Film-Studio“ ihren Kinofilm vorstellten. Dabei beschrieben sie die pointierten Probleme beim Abdrehen einer Liebesromanze.

Den Schrecken der Medusa brachte die HKG-Showtanzgruppe von Marlen Weiler und Anna-Maria Michels als Fantasie-Projekt der Spitzenklasse auf die Bühne, während zum Abschluss auch das HKG-Männerballett mit Trainerin Viktoria Binzen beim „Tanz der Götter im Olymp“ für Furore sorgten.

TE

Beim Rückflug von Mallorca nach Deutschland treffen Urlauber und Partymacher mit Restalkohol aufeinander.

Beim Rückflug von Mallorca nach Deutschland treffen Urlauber und Partymacher mit Restalkohol aufeinander.

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Was den Nachwuchs bei den Tanzgarden angeht, können die Hambucher Narrengilden aus dem Vollen schöpfen. Fotos: TE

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