Allgemeine Berichte | 18.07.2024

Informationsveranstaltung stieß auf großes Interesse

Gemeinderatsmitglied Dieter Lietzmann (v. li.) Ortsbürgermeister Thomas Hostert und Gerold Sprenger, Fluthilfeberater der Johanniter und Dozent des Abends, begrüßten die Anwesenden zur Informationsveranstaltung „Fluthilfe aktuell – Wie finanziere ich meinen Wiederaufbau?“. Foto: Thorsten Trütgen / VG Altenahr

Rech / VG Altenahr. Offensichtlich gibt es noch Informationsbedarf zu den Fördermöglichkeiten des privaten Wiederaufbaus. Das lässt zumindest die gut besuchte gemeinsame Informationsveranstaltung „Fluthilfe aktuell – Wie finanziere ich meinen Wiederaufbau?“ des Johanniter Regionalverbandes Mittelrhein e.V., der Ortsgemeinde Rech sowie der Verbandsgemeinde Altenahr am vergangenen Mittwoch im Verwaltungscontainer der Ortsgemeinde Rech vermuten.

Ortsbürgermeister Thomas Hostert, Gemeinderatsmitglied Dieter Lietzmann und Gerold Sprenger, Fluthilfeberater der Johanniter und Dozent des Abends, begrüßten die Anwesenden. Nachdem Hostert kurz die Notwendigkeit der Fördermöglichkeiten des privaten Wiederaufbaus dargestellt hatte, informierte Gerold Sprenger aus seiner nun fast dreijährigen Erfahrung über die Fördermöglichkeiten des privaten Wiederaufbaus. Spezielle Fragen der Zuhörenden beantwortete der Fluthilfeberater der Johanniter zwischendurch und lockerte so den rund zweistündigen Vortrag auf. Anschließend stand Gerold Sprenger noch für persönliche Gespräche zur Verfügung.

Sprenger informierte über die Fördermöglichkeiten des privaten Wiederaufbaus durch die Investitions- und Strukturbank (ISB) Rheinland-Pfalz sowie der großen Wohlfahrts- und Hilfsorganisationen am Beispiel der Johanniter. Dabei ging er auch auf die Berücksichtigung der individuellen finanziellen Situation Flutbetroffener ein und präsentierte anschauliche und nachvollziehbare Musterrechnungen möglicher Fördersummen durch die Johanniter, die die möglichen Zahlungen der ISB ergänzen können.

Gerold Sprenger kündigte an, dass die Johanniter demnächst nochmals das Flutgebiet von Dorsel die Ahr hinunter bis Sinzig ablaufen und dort an den Haustüren klingeln werden, um ihre Expertise und Unterstützung den Flutbetroffenen anzubieten. Zusätzlich wird es in den nächsten Wochen in den Ortsgemeinden weitere Informationsveranstaltungen geben. Diese werden jeweils rechtzeitig angekündigt. Zur Vorbereitung und Durchführung steht man mit den Ortsgemeinden und der Verbandsgemeinde in Kontakt und Austausch. Die Verbandsgemeinde Altenahr betont ausdrücklich, dass während der gesamten Fluthilfe und Flutberatung Verschwiegenheit und Datenschutz oberste Priorität haben, zumal auch individuelle finanzielle Angaben gemacht werden müssen.

„Die Johanniter haben während ihrer Fluthilfe festgestellt, dass trotz bisheriger umfangreicher Informationsmaßnahmen verschiedenster Organisationen und der Behörden zum privaten Wiederaufbau es immer noch Flutbetroffene gibt, die nicht ausreichend informiert sind. Das versuchen die Johanniter mit den Informationsveranstaltungen und den Haustürbesuchen nochmals zu verbessern. Für dieses Engagement zugunsten der Flutbetroffenen sind wir sehr dankbar“, sagt Bürgermeister Dominik Gieler.

Pressemitteilung der

Verbandsgemeindeverwaltung Altenahr

Gemeinderatsmitglied Dieter Lietzmann (v. li.) Ortsbürgermeister Thomas Hostert und Gerold Sprenger, Fluthilfeberater der Johanniter und Dozent des Abends, begrüßten die Anwesenden zur Informationsveranstaltung „Fluthilfe aktuell – Wie finanziere ich meinen Wiederaufbau?“. Foto: Thorsten Trütgen / VG Altenahr

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