Allgemeine Berichte | 15.04.2025

Vorlesewettbewerb: Schülerin des Rhein-Wied-Gymnasiums gewinnt die nächste Etappe

Jule Schaub gewinnt auch auf Bezirks-Ebene

Im Mai ist Landes-Entscheid in Mainz

Schon beim Regionalentscheid des 66. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels im Roentgen-Museum mit den Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide in Neuwied hatte sich Jule Schaub (vorne) mit ihrem Vortrag durchsetzen können. Die Schülerin des Rhein-Wied-Gymnasiums gewann nun auch den Bezirksentscheid in Koblenz und tritt im Mai beim Landesentscheid an.Foto: Martin Boden / Kreisverwaltung Neuwied

Neuwied. Das Roentgen-Museum in Neuwied ist ein Omen für strahlende Erfolge: Jule Schaub aus dem Kreis Neuwied gewann nun auch den Bezirksentscheid des diesjährigen Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels in Koblenz. Ihren Erfolg teilt sich die Schülerin des Rhein-Wied-Gymnasiums mit Emilia Greta Friebis (Gymnasium Kirn, Kreis Bad Kreuznach West). Bereits bei der Vorausscheidung der mittlerweile 66. Auflage mit den Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide hatte sich Jule Schaub im Neuwieder Roentgen-Museum mit ihrem Vortrag durchgesetzt. Im Mai vertritt sie nun den Bezirk Koblenz ebenso wie Zweitgewinnerin Emilia Greta Friebis beim Landes-Entscheid in Mainz.

„Herzlichen Glückwunsch an Jule Schaub, toll gemacht! Sie repräsentiert eine Fähigkeit mit einem oft unterschätzten Stellenwert. Denn Lesen trainiert das Gehirn, Lesen macht schlauer, Lesen entspannt und Lesen erweitert den Wortschatz - fast ein ganzes Buch lässt sich mit lauter guten Gründen für das Lesen füllen. Insgesamt ist es ist ein hoffnungsvolles Zeichen, dass sich so viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Lese-Wettbewerben bisher gestellt haben“, freut sich Landrat Achim Hallerbach.

Davon hatten sich im Roentgen-Museum auch schon die Jury-Mitglieder Jürgen Ulrich, Leiter des Kreis-Jugendamtes, die Leiterin des Roentgen-Museum, Jennifer Stein, Vorjahressieger Leon Hildebrand, die Kreis-Gleichstellungsbeauftragte Daniela Kiefer, die Autorin Doris Litz sowie Hans-Jürgen Schmitt von der Evangelischen Gemeindebücherei und der pensionierte Lehrer Hans-Georg Poredda überzeugen können. Damals hatte Evelyn Warjuschin von der Musikschule Neuwied am Flügel die erfolgsversprechenden musikalischen Rahmenbedingungen gesetzt.

Mit circa 600.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmern jährlich ist der 1959 ins Leben gerufene Vorlesewettbewerb einer der ältesten und größten Wettbewerbe für Schülerinnen und Schüler in Deutschland. An den regionalen Entscheiden der Städte und Landkreise beteiligen sich wiederum bundesweit rund 7.000 Schülerinnen und Schüler der 6. Klassenstufe.

Die über 650 Regionalwettbewerbe organisieren Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und weitere kulturelle Einrichtungen. Alle teilnehmenden Kinder erhalten eine Urkunde sowie das Buch „Die wundersamen Talente der Kalendario-Geschwister“ von Louisa Söllner.

Die Etappen führen von den Schulentscheiden über Stadt-/Kreis-, Bezirks- und Länderebene bis zum Bundesfinale mit den 16 Landessiegerinnen und –sieger am 25. Juni 2025 in Berlin beim Rundfunk Berlin-Brandenburg.

Der Vorlesewettbewerb wird von der Stiftung Buchkultur und Leseförderung des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels veranstaltet. Er soll Begeisterung für Bücher in die Öffentlichkeit tragen, die Lesekompetenz von Kindern stärken und sie dabei unterstützen, ihren Horizont zu weiten, gesellschaftliche Veränderungen einzuordnen und Offenheit für Neues zu entwickeln. Auf www.vorlesewettbewerb.de/der-wettbewerb/buchempfehlungen veröffentlicht die Stiftung daher Lesetipps zu zahlreichen Themen – auch abseits der bekannten Kinderbuchklassiker.

Schon beim Regionalentscheid des 66. Vorlesewettbewerbs des Deutschen Buchhandels im Roentgen-Museum mit den Siegerinnen und Sieger der Schulentscheide in Neuwied hatte sich Jule Schaub (vorne) mit ihrem Vortrag durchsetzen können. Die Schülerin des Rhein-Wied-Gymnasiums gewann nun auch den Bezirksentscheid in Koblenz und tritt im Mai beim Landesentscheid an. Foto: Martin Boden / Kreisverwaltung Neuwied

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