Allgemeine Berichte | 23.01.2025

Seit Jahresanfang 2025 betreut Ann-Kathrin Frings das Forstrevier Rhens. Das bedeutet eine Familienzusammenführung im Forstamt Koblenz, denn ihr Mann Jonas Frings ist Revierleiter im benachbarten Forstrevier Untermosel

Junges Ehepaar arbeitet für den heimischen Wald

Forstamtsleiter Sebastian Schmitz (li.) freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Ehepaar Ann-Kathrin und Jonas Frings und deren Hündin Wilma.  Foto: Landesforsten.RLP.de / Dietmar Ebi

Rhens. Mit dem Dienstantritt von Ann-Kathrin Frings zum 2. Januar 2025 erlebt das Forstamt Koblenz eine ungewohnte Situation. Sie leitet nun als Försterin das Forstrevier Rhens. Gleichzeitig wurde ihrem Ehemann Jonas Frings das Forstrevier Untermosel übertragen; dieses betreut er bereits seit Herbst 2023 kommissarisch.

„Ein Försterehepaar, bei dem jeder jeweils ein Revier leitet, hatten wir in Koblenz noch nicht“, freut sich Forstamtsleiter Sebastian Schmitz. „Das ist eine Situation, die mir sehr gefällt“. Auch den beiden in Koblenz wohnenden Forstleuten gefällt dies. Kurze Wege zur jeweiligen Arbeitsstätte und die Möglichkeit, sich gegenseitig zu unterstützen, lässt sie hoffen, dass sie gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft gut bewältigen werden.

Die 26-jährige Ann-Kathrin Frings stammt aus Arnsberg im Sauerland. Erst nach ihrem Abitur entdeckte sie bei ihrem Bundesfreiwilligendienst die Liebe zum Forstberuf. Im Jugendwaldheim Obereimer beim Regionalforstamt Arnsberger Wald konnte sie dabei gemeinsam mit Kindern und Jugendlichen spannende Naturerlebnistage gestalten und erleben. Sie bekam tiefe Einblicke in den Forstberuf, eine Weichenstellung für ihre Berufswahl.

Nach ihrem Studium der Forstwirtschaft an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg am Neckar absolvierte sie ihren Vorbereitungsdienst bis September 2023. Als Regionalförsterin arbeitete sie anschließend beim Forstamt Nastätten als Reviervertretung und in der -unterstützung. Zum 2. Januar 2025 wurde sie nun auf die Stelle der Revierleitung im Forstrevier Rhens versetzt. Hier will sie, nachdem sie die örtlichen Wälder ausreichend kennt, möglichst „eigene Fußstapfen“ hinterlassen.

„Ich will mit einer naturgemäßen Waldwirtschaft die heimischen Wälder auf die Herausforderungen des Klimawandels vorbereiten“, äußert der 28-jährige Jonas Frings. Nach über einem Jahr als kommissarischer Revierleiter hat er bereits einen kleinen Überblick über die vielfältigen Strukturen im Revier Untermosel. Seine Leidenschaft für die Arbeit im Wald und der Natur haben ihm sein Vater und Großvater vererbt. Nach einer Ausbildung als Elektroniker für Betriebstechnik machte er das Abitur nach und folgte seiner Leidenschaft. Auch er studierte an der Hochschule für Forstwirtschaft in Rottenburg am Neckar und absolvierte seinen Vorbereitungsdienst am Forstamt Soonwald. Im Oktober 2023 wurde er als Regionalförster mit der kommissarischen Leitung im Forstrevier Untermosel betraut.

Landesforsten Rheinland-Pfalz hat sich der Vereinbarkeit von Familie und Beruf verschrieben. Das Forstamt Koblenz zeigt, dass dies nicht nur ein Lippenbekenntnis ist. Neben den beiden verheirateten Forstleuten auf Revierebene dient hier auch der Forstamtsleiter Sebastian Schmitz als Beispiel. Seine Frau Christina Schmitz leitet das benachbarte Forstamt Ahrweiler.

Pressemitteilung des

Forstamtes Koblenz

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Forstamtsleiter Sebastian Schmitz (li.) freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Ehepaar Ann-Kathrin und Jonas Frings und deren Hündin Wilma. Foto: Landesforsten.RLP.de / Dietmar Ebi

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