Ein außergewöhnlicher Einsatz hält derzeit die Einsatzkräfte rund um die „Rausch“ in Atem
Kaisersesch: Eifelverein meldet rätselhaftes Fundtier
Ein außergewöhnlicher Einsatz hält derzeit die Einsatzkräfte rund um die „Rausch“ in Atem: Am frühen Morgen meldeten Mitglieder des Eifelvereins ein rätselhaftes Fundtier, dessen Herkunft und Zustand bislang völlig unklar sind. Binnen kürzester Zeit rückte die Feuerwehr Kaisersesch aus – mit dabei das brandneue Bergungs- und Löschboot (BLB), das erst vor Kurzem angeschafft und am Entenweiher stationiert wurde. Die speziell geschulte Bootsbesatzung befindet sich derzeit noch auf der Anfahrt.
Parallel dazu laufen bereits ungewöhnliche Begleitmaßnahmen: In enger Zusammenarbeit mit dem Tourismusbüro der Verbandsgemeinde Kaisersesch sowie Ines Leicht und Lars Oster vom Walamt werden ab sofort bis zum Abschluss der Bergungsarbeiten geführte, kostenpflichtige Wanderungen angeboten. Die Verantwortlichen erhoffen sich durch die Einnahmen nicht nur reges Interesse, sondern auch eine dringend benötigte Entlastung der angespannten Finanzlage der Verbandsgemeinde.
Ungewiss bleibt unterdessen, ob das Tier sich möglicherweise eigenständig freischwimmen und über die Endert seinen Weg bis in die Mosel finden kann. Für den Fall einer notwendigen Umsiedlung wurde vorsorglich improvisiert: In Abstimmung mit Klaus Lohn vom Abwasserwerk stellte man kurzfristig ein Klärbecken bereit. Dieses wurde eigens vorbereitet und mit Wasser sowie einer speziellen Mischung aus jodfreiem Streusalz befüllt, um möglichst realitätsnahe Lebensbedingungen zu schaffen.
Die Situation wirft weiterhin viele Fragen auf: Wie gelangte das Tier überhaupt an diesen ungewöhnlichen Ort? Und wird die aufwendige Bergung gelingen? Die Lage bleibt spannend – wir halten Sie über alle weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden.
