Heimatverein Bassenheim
Kartoffelfest kam bei allen gut an
Bassenheim. Zum neunten Mal feierte der Heimatverein Bassenheim das mittlerweile zur Tradition gewordene Kartoffelfest. Bereits eine halbe Stunde vor Beginn des Festes kamen die Besucher aus allen Richtungen zum Walpotplatz, sodass er bereits um 11 Uhr gut gefüllt war und der Verkauf der zahlreichen Varianten aus der original „Bassemer Kartoffelküche“ bereits in vollem Gang war. Zum neunten Mal konnten sich die Besucher ihre Lieblingsgerichte wie Deppekoche, Schroddele, Krebbelche, Pommes oder Klöße mit Zwiebeln schmecken lassen.
Wie jedes Jahr begannen bei den alteingesessenen Bassenheimern die Diskussionen, wie nun im Dialekt die richtige Schreibweise der Gerichte sei, während so mancher „Zugezogene“ rätselte, was sich dahinter verbirgt. Die leckeren Knollengerichte lockten auch Besucher der Nachbargemeinden an, die die Auswahl der Gerichte und die Größe der Portionen sehr lobten. Der herrliche Sonnenschein lockte so viele Besucher wie nie zuvor an, sodass die ersten Gerichte in kürzester Zeit ausverkauft waren und es bei den Krebbelchen zu längeren Wartezeiten kam, was die Gäste aber gern in Kauf nahmen. Schon sehr früh begannen die Vorbereitungen und der Aufbau für das Fest. Natürlich ist ein solches Fest ohne viele fleißige Hände von Vereinsmitgliedern und Freunden nicht möglich. In diesem Jahr wurde das Fest bereichert durch die Ausstellung der Bilder von Daniel Schuhmacher. Der 28- jährige „Bassemer Jung“ zeigte in seinen 50 Fotografien seine Bilder von Bassenheim und Umgebung.
Sein Gefühl, die Natur in verschiedenen Lichtstimmungen in Szene zu setzen, oder auch die gekonnten Tieraufnahmen ließen die Besucher staunen. Wer mehr von Schuhmacher sehen möchte, kann das auf der Internetseite www.daschu-media.de tun. Auf dem Walpotplatz erwartete die Besucher eine kleine musikalische Überraschung. Heinz Lustner (34), ebenfalls ein „Bassemer Jung“, trug auf seinem E-Piano ein paar von seinen selbst komponierten Stücken vor, dazu hatte er sich noch prominente Verstärkung mitgebracht: den bekannten Jazz-Gitarristen Django Reinhard mit seinem Sohn.
Der Erlös dient wie bereits in den vergangenen Jahren zur Finanzierung des Martinzugs am Freitag, 3. November: damit St. Martin auf einem Pferd den Umzug anführen kann, damit jedes Kind seinen Martinsweck (etwa 600 Stück) bekommt und damit zwei Musikkapellen die Martinslieder der Kinder stimmungsvoll begleiten.
