Allgemeine Berichte | 15.02.2021

Kita feierte Karneval und trotzte dem Coronavirus

Kita Chateau Renault, Helau!

Die Hortkinder, d.h. die Sechs- bis Zehnjährigen der Einrichtung, veranstalteten mit Kettcars, Funcars und Rollern ihren eigenen kleinen Schwerdonnerstags-Umzug rund um die Rheinlandhalle herum.Foto: privat

Mülheim-Kärlich. Trotz Corona ließen es sich die Kinder und Erzieher/innen der Kita Chateau- Renault nicht nehmen, traditionell am Schwerdonnerstag ihr Karnevalsfest zu feiern. Schließlich musste man die Tradition in der Karnevalshochburg Mülheim-Kärlich doch pflegen, wenngleich auch in etwas anderer Form als die Jahre zuvor.

Nach altem Brauchtum kamen die Kinder selbstverständlich kostümiert. Die älteren Kinder der Kita; die Hortis, bei denen Mund-Nasenschutzpflicht besteht, hatten ihre Corona-Masken teilweise passend zum Kostüm gestaltet.

Für all diejenigen Kita-Kinder, die derzeit aufgrund von Corona ausschließlich zuhause betreut werden und leider nicht in der Kita mitfeiern konnten, gab es als karnevalistischen Gruß aus der Einrichtung eine bunte Tüte mit Süßigkeiten, Luftballons und Konfetti. Diese wurden allen Kindern von den Erzieherinnen persönlich zugestellt.

Da man leider in diesem Jahr nicht wie sonst all die Jahre mit Prinzengefolge, Möhnen und Eltern zum bunten Treiben in der „Kita-Narhalla“ zusammenkommen konnte, erhielt jede Kita-Familie ein lustiges Karnevals-Youtubevideo. Beim Anschauen des Videos konnte man sich an den munteren Tanzeinlagen der Erzieher/innen erfreuen, die sich an Karneval doch gerne einmal für alle sozusagen zum „Narren oder zur Närrin“ machten.

Beim Feiern in den Gruppen ging es trotz geringerer Besetzung lustig zu. Im Vorfeld hatten alle Gruppen ihre Räume mit Luftschlangen, Luftballons und selbstgebastelten Girlanden oder Riesenkonfetti geschmückt. Zudem hatten einige Kinder mit ihren Erzieherinnen fleißig Amerikaner, Waffeln und sogar einen Einhorn-Kuchen gebacken. Wie es sich für eine richtige Schwerdonnerstagsparty gehört, wurde natürlich getanzt, die „Reise nach Jerusalem“ gespielt, mit Süßigkeiten gefüllte Ballons mit Nadelhut zum Platzen gebracht und zwischendurch eifrig Süßes gemampft. Die Vorschulkinder übten sich sogar ein wenig in Zirkusakrobatik und führten sich ggs. taffe Sprünge durch einen Reifen vor.

Die Hortkinder, d.h. die Sechs- bis Zehnjährigen der Einrichtung, veranstalteten mit Kettcars, Funcars und Rollern ihren eigenen kleinen Schwerdonnerstags-Umzug rund um die Rheinlandhalle herum. Die Urmitz-Bahnhofer Hortis drehten einen Film mit selbstgebauten Umzugswagen aus Lego, welcher bei Youtube zu sehen ist. Und im Rahmen einer Karnevalsralley flitzten Ninjas, Papageien, Sportler, Prinzessinnen, Professor Dumbledor und Co. über das Hortaußengelände, um Quizfragen rund um die Tradition des Karnevals aufzustöbern und zu lösen.

Nach den ständigen Wiederholungen der Lieblingshits verfolgte der Ohrwurm „Wir machen Party, Pille, palle, pille palle, Party!“ so manchen schließlich auch noch auf dem Nachhauseweg. Die Links einiger Karnevals- Lieblingshits wurden per Email mit der Karnevalspost an alle geschickt, damit auch zuhause eifrig dazu getanzt werden konnte.

So wurde auch in diesem Jahr der Fünften Jahreszeit trotz der Umstände gefrönt. Und alle bleiben hoffentlich optimistisch, im nächsten Jahr wieder so richtig und vor allem gemeinsam feiern zu können.

Die Hortkinder, d.h. die Sechs- bis Zehnjährigen der Einrichtung, veranstalteten mit Kettcars, Funcars und Rollern ihren eigenen kleinen Schwerdonnerstags-Umzug rund um die Rheinlandhalle herum.Foto: privat

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