Allgemeine Berichte | 04.04.2022

Stadt setzt erste Maßnahmen aus dem Klimaschutzkonzept um

Klimaschutz in Remagen nimmt Fahrt auf

Klimaschutzmanagerin Chantal Zinke und Bürgermeister Björn Ingendahl. Foto: Stadt Remagen

Remagen. Die Stadt Remagen setzt die Maßnahmen aus dem im September 2021 verabschiedeten Klimaschutzkonzept schrittweise um. „Wir alle, Regierung, Kommunen und Privathaushalte müssen tun was wir können, um den Klimawandel zu bremsen. Dabei wollen und müssen wir als Stadtverwaltung unseren Beitrag leisten“, so Bürgermeister Björn Ingendahl.

Auch die Stadt Remagen ist allerdings von Lieferengpässen bei Rohstoffen infolge der Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges betroffen. Bei der Umsetzung einzelner Maßnahmen kann es da-her zu teils erheblichen Verzögerungen kommen.

Fahrräder und E-Fahrzeug für die Stadtverwaltung

Kürzlich führte die Stadtverwaltung Pedelecs (E-Bikes) für Dienstfahrten sowie das Angebot des Dienstradleasings für die Mitarbeitenden ein. Des Weiteren beschaffte die Stadt ein erstes E-Fahrzeug für den Bauhof, weitere Elektrodienstfahrzeuge sind bereits bestellt. So will die Stadtver-waltung mit gutem Beispiel vorangehen und gesunde und emissionsarme Mobilität ermöglichen.

Neue Radwege

Entsprechend des vielfachen Wunsches aus der Bevölkerung (Online-Befragung zur Mobilität, Herbst 2020) nach mehr und besseren Radwegen, stellte die Stadt Ende 2021 zwei neue Radwege her. Zwischen dem Ortsteil Kripp und Sinzig wurde der bereits vorhandene Wirtschaftsweg ausge-baut und mit einem fahrradtauglichen Belag versehen. Zudem wurde zwischen den Ortsteilen Un-kelbach und Oedingen ebenfalls ein Wirtschaftsweg auf einer noch fehlenden Strecke von 300 Me-tern asphaltiert. Aktuell entwickelt die Stadtverwaltung einen Vorschlag für ein Radwegenetz, wel-ches im Laufe des Jahres mit Bürgerinnen und Bürgern sowie Politik diskutiert wird.

Mehr Bäume für Remagen

Wie auch in den letzten Jahren wurden im Stadtgebiet neue Bäume gepflanzt. Zu sehen sind diese etwa am Rheinufer oder auf den Spielplätzen der Stadt. Insgesamt pflanzte die Stadt in diesem Frühjahr über 40 neue Bäume. Bäume haben einen positiven Kühlungseffekt auf das Stadtklima, lockern das Stadtbild auf und bieten Nistmöglichkeiten für verschiedene Vogelarten.

Geplante Maßnahmen für 2022 - Mobilität und Energieeffizienz

Im laufenden Jahr werden weitere Maßnahmen umgesetzt. Zur Förderung nachhaltiger Mobilitätsformen plant die Stadt die Errichtung von über 200 Fahrradbügeln und die Installation von weiteren E-Ladesäulen im Stadtgebiet. Darüber hinaus soll, mit wenigen Ausnahmen, eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h auf den innerstädtischen Straßen eingeführt werden. Dies dient der Förderung der Sicherheit und Gleichberechtigung im Straßenverkehr für alle Mobilitätsformen (zu Fuß, per Rad und Auto). Immer mehr Menschen nutzen das Fahrrad, auch, da sich durch Elektrofahrräder der Bewegungsradius stark erweitert hat. Diesem veränderten Verkehrsverhalten gilt es Rechnung zu tragen, um insbesondere schwächere Verkehrsteilnehmer stärker zu schützen.

Im Rahmen des Klimaschutz-Bausteins Energie wird eine Solaranlage auf der künftigen Fahrrad-überdachung des Freizeitbades Remagen installiert. Somit soll das Schwimmbad mit erneuerbarer Energie versorgt werden. Zudem werden die alten Flutlichter des Sportplatzes in Remagen durch moderne LEDs ausgetauscht. Damit ist eine Einsparung von etwa 50% zu erwarten.

Regelmäßig berichtet die Stadtverwaltung über Maßnahmen und Möglichkeiten zum privaten Kli-maschutz unter www.remagen.de. Das Klimaschutzkonzept ist auf der Webseite der Stadt Remagen unter der Rubrik „Klimaschutzmanagement“ einsehbar.

Pressemitteilung

Stadt Remagen

Klimaschutzmanagerin Chantal Zinke und Bürgermeister Björn Ingendahl. Foto: Stadt Remagen

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