Besinnliche Auszeit vom Alltag auf dem Knuspermarkt
Knuspermarkt Neuwied: Fantasiewelten und Riesenrad begeistern die Kinder
Neuwied. Weihnachtsmärkte gibt es viele. Einen Knuspermarkt nur in Neuwied. Da lohnt ein Besuch.
Oberbürgermeister Jan Einig und der Jugendchor der Mennoniten-Brüdergemeinde Torney/Segendorf eröffneten am Freitagnachmittag das weihnachtliche Geschehen. Das Markante: Die Holzbuden sind liebevoll im Stile von Lebkuchenhäuschen gestaltet. Zwischendrin gibt es Häuschen mit großen Schaufenstern, in den Geschichten und die Geburt Christi zu entdecken sind.
Trefflich sprach Oberbürgermeister Jan Einig von Fantasiewelten die warten von den Kindern betreten zu werden. Besonders im Kinder Knusperland, zwischen der Schloss- und Luisenstraße, können die Jüngsten viel entdecken. In zahlreichen Hütten, eingebettet in eine Landschaft kleiner Tannenbäumchen, haben es sich Spielgefährten aus dem Kinderzimmer bequem gemacht. Verschiedene Spielwelten von Harry Potter über Steiff bis hin zu Playmobil sind hier ausgestellt. Ebenfalls wieder mit am Start sind die Heinzelmännchen, die in mehreren Schaukästen einen Einblick in ihr geschäftiges Leben geben. Absoluter Höhepunkt in diesem Jahr ist das kleine Riesenrad „Romantica“, das sich im Zentrum des Knuspermarktes dreht.
Oberbürgermeister Jan Einig gab einen kleinen Überblick über den Knuspermarkt und nannte unter anderem die Regionalladenhütte „Amalie“ und die Sozialhütte. In der Regionalhütte findet man viele Geschenkideen, alle von Erzeugern und Herstellern aus der Nähe. Die Sozialhütte teilen sich gemeinnützige Vereine und Organisationen und machen Werbung für die gute Sache. Neuwieds Stadtchef lud Menschen aus Nah und Fern zum Besuch des Knuspermarktes ein. Gemütlichkeit und Gemeinschaft würden hier groß geschrieben. Mit Verweis auf die kostenlosen Busse an den Adventssamstagen wies er augenzwinkernd darauf hin, dass es ja nicht bei einem einzigen Glühwein bleiben muss. Angesichts fast schon frostiger Temperaturen schmeckte dieser zur Eröffnung am Freitagnachmittag ebenso gut wie der Kinderpunsch und heiße Kakao.
Beim anschließenden Rundgang stellte sich schnell Begeisterung ein. Ein Duft von Zimt, gebrannten Mandeln, Glühwein und ein Meer aus wohlig-warmen Lichtern boten einen schönen Rahmen. Das Geschehen in der riesigen Schneekugel begeisterte Besucher aller Generationen. Ein echter Hingucker ist der große Adventskalender in Form einer Kirche. Jeden Tag öffnet sich hier das sprichwörtliche Fenster. Der Knuspermarkt ist jeweils von Montag bis Sonntag von 10 Uhr bis 20 Uhr geöffnet. Die Gastronomie hat bis 22 Uhr geöffnet. Der Heiligabend ist dann traditionell der Tag des Wiedersehens. Neuwieder und die verzogenen Kinder Neuwieds auf Heimatbesuch treffen sich von 11 Uhr bis 15 Uhr an der Luisenscheune, pflegen Freundschaften, alte Bekanntschaften und genießen das gesellige Beisammensein. Den Knuspermarkt zieren zahlreiche Tannenbäume. Die werden nicht etwa entsorgt. Stattdessen findet am 22. Dezember von 14 Uhr bis 18 Uhr der Tannenbaumverkauf statt. Generell lohnt ein Blick in den Terminkalender des Knuspermarktes. Stimmungsvolle Auftritte, Mitmachaktionen und besondere Events sind lohnende Events. Für Kinder lohnt sich der 6. Dezember ganz besonders. Zwischen 13 Uhr und 17 Uhr kann man den Nikolaus treffen.
FF
Der Jugendchor der Mennoniten-Brüdergemeinde Torney/Segendorf gestaltete die Eröffnung musikalisch.
Auf dem Knuspermarkt werden bis Heiligabend Gemütlichkeit und Geselligkeit groß geschrieben.
An und in den zahlreichen Knusperhäuschen wird man auf der Suche nach Weihnachtsgeschenken schnell fündig.
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