Allgemeine Berichte | 20.01.2024

Junge Menschen, Familien und ältere Bürger zeigten: Koblenz hat sich klar bunt gegen den Rechtsextremismus ausgesprochen

Koblenz demonstriert gegen Rechts – Für Demokratie gegen Faschismus

Dieses Mal prägten nicht Traktoren das Stadtbild sondern der Aufruf gegen den Faschismus.

Bekenntnis vieler Koblenzer Bürger Foto: SCH

Koblenz. Wenn das Thema nicht so bitter ernst wäre, sollte es nur ein sonnig winterlicher Tag in Koblenz sein. Aber durch die Ereignisse der vergangenen Wochen waren auch die Koblenzer Bürger durch die Grünen, die Freien Wähler, die Koblenzer SPD, Die Linke, Die Partei und die Wählergruppe der Schängel aufgerufen auf die Straßen zu gehen. Die Koblenzer CDU und FDP haben vor der Demo geäußert, sich an dieser Veranstaltung nicht zu beteiligen da Die Linke dort mitmacht.

Ein buntes Bild mit Bürgern, Plakaten, Schildern, Sambagruppe und dem lautstarken Bekenntnis gegen Rechts

Nach der Auftaktkundgebung auf dem Münzplatz mit überraschend ca. 5000 Menschen, gemäß Angaben durch Polizei und Veranstalter, setzte sich ein Protestzug mit noch ca. 2000 Teilnehmern durch die Koblenzer Altstadt. Am Reichensperger Platz mit dem Mahnmal „Gedenkt der Verfolgten, Geschundenen, Ermordeten 1933-1945“ fand eine kurze Kundgebung mit 3 Ansprachen und einer Schweigeminute statt. Anschließend ging es weiter durch die Clemensstraße zum Rathaus und zur Abschluss Kundgebung auf dem Jesuitenplatz wo zu Fuße des Johannes-Müller-Denkmals noch Rednerinnen und Redner Ihren Unmut äußerten. Durchaus zum Teil mit Linkem Humor gegen rechtes Gedankengut. Zusammengefasst eine friedliche, geordnete und mit Behörden und Polizei abgesprochene Veranstaltung. SCH

Abschlußversammlung am Koblenzer Rathaus Jesuitenplatz. Foto: SCH

Abschlußversammlung am Koblenzer Rathaus Jesuitenplatz. Foto: SCH Foto: WERNER SCHAEFER

Bekenntnisse im Demonstrationszug durch Koblenz. Foto: SCH

Bekenntnisse im Demonstrationszug durch Koblenz. Foto: SCH Foto: WERNER SCHAEFER

Bekenntnis vieler Koblenzer Bürger Foto: SCH Foto: WERNER SCHAEFER

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Kommentare
21.01.202407:11 Uhr
Amir Samed

Pünktlich zur kippenden Stimmung im Land ,im Zuge der großen Sympathien und Zustimmung für die Bauernproteste, veröffentlichte das ( u. a. von Bundesministerien) finanzierte Medium Correctiv die "Recherche" zum vermeintlichen „Geheimplan gegen Deutschland“, der bereits seit Jahren in Büchern nachzulesen ist. Ohne auch nur die Beschuldigten sich rechtfertigen zu lassen, setzte sich eine Welle der Empörung in Gang, deren zeitliche Koordination vermuten lässt, dass dieses Mittel wohl schon lange in Schubladen parat lag. Unbelegte Behauptungen der "Recherche" wurden noch vor deren Verifizierung zurechtinterpretiert im Sinne dessen, was damit „wirklich gemeint” wäre. Insofern ist es rechtlich und auch demokratisch nachvollziehbar, dass CDU und FDP an diesen Demonstrationen nicht teilgenommen haben.

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