Allgemeine Berichte | 03.06.2024

Großer Verlust für die Koblenzer Kulturszene: Am 24. Mai 2024 verstarb Ralf Ferber

Koblenz trauert um Ralf Ferber

Ralf Ferber. (†).  Foto: privat

Koblenz. Diese Nachricht sorgte für Bestürzung und Trauer: Am 24. Mai 2024 verstarb Ralf Ferber. In der Koblenzer Kultur-Szene hat er nachhaltige Spuren hinterlassen. Er war ein kreativer Kopf, der die Menschen mit vielen Liedern, Gedichten und Theaterstücken beeindruckte. Seine Heimatstadt hat ihm viel zu verdanken. Er war Kowelenzer durch und durch. Den Menschen in der Region sind seine beiden Söhne Christian und Daniel Ferber sicherlich gut bekannt. Ralf Ferber selbst hielt sich eher im Hintergrund auf. Sein bekanntestes Werk ist das Lied „Kowelenz“, gesungen von seinem Sohn Daniel Ferber das mit fast 200.000 Aufrufen im Netz zu finden ist. Mit diesem Lied hat es sein Sohn auf die großen Koblenzer Bühnen geschafft. Im Fernsehen konnte er aufgrund des Dialekt-Hits vor einem Millionen-Publikum auftreten.

Ralf Ferber war stolz und zufrieden, wenn seine Söhne seine Werke präsentierten. Er selbst war bescheiden und wollte nicht im Rampenlicht stehen. Er bescherte mit seinen Werken viel Freude und war damit stets sehr glücklich. Die Musik spielte in seinem Leben eine ganz herausragende Rolle. Er spielte Gitarre, Keyboard und sang lange Zeit auch bei Auftritten zur Begleitung seines Sohnes. Er brachte sich sein musikalisches Können selbst bei und liebte es, gemeinsam zu musizieren. Doch auch in anderer Hinsicht war er sehr kreativ: Er verfasste zahlreiche Gedichte, Drehbücher und Reden für Regionale Veranstaltungen. Sein jüngster Sohn Christian Ferber bietet seit rund einem Jahr mit großem Erfolg die Stadtführung „Koblenzer Klanggeschichte“ an. Hierbei werden an verschiedenen Stationen in der Altstadt kurze Geschichten und Lieder präsentiert. Viele der Lieder stammen aus

der Feder von Ralf Ferber und wurden von diesem komponiert und getextet. Viel wichtiger als sein kreatives Wirken war Ralf Ferber seine Familie und seine Frau Petra, die er seit seinem vierzehnten Lebensjahr liebte.

Der 57jährige Koblenzer noch viele Projekte im Kopf, die er gerne umsetzen wollte. Sein viel zu früher Tod verhindert dies leider. Doch seine Lieder, seine Gedichte und vor allem seine heimatverbundenen Texte leben in Koblenz weiter.

Ralf Ferber. (†). Foto: privat

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