Allgemeine Berichte | 19.05.2023

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Kommunaldialoge der Smarten Region MYK 10 erfolgreich gestartet

Die Projektbeauftragte Sonja Gröntgen freute sich über die rege Beteiligung an der Auftaktveranstaltung in Andernach und stellte den Teilnehmenden die Idee hinter den „RegioHubs“ vor. Foto: Smarte Region MYK10/Henriette Smalla

Kreis MYK. Andere Menschen treffen, sich versorgen, gemeinsam lernen und arbeiten – und das alles an einem Ort? Das ist möglich. Multifunktionale Räume, sogenannte „RegioHubs“, bieten großes Potenzial für das Leben im ländlichen Raum und sind Ankerorte des digitalen Wandels. Im Landkreis Mayen-Koblenz sollen insgesamt bis zu sechs solcher multifunktionalen „RegioHubs“ entstehen. Wie der „RegioHub“ in Andernach gestaltet werden könnte, darüber haben jüngst zahlreiche Teilnehmende bei der Auftaktveranstaltung des Kommunaldialogs 2023 der Smarten Region MYK10 im Historischen Rathaus in Andernach diskutiert.

Mit viel Motivation und Vorfreude auf das gemeinsame Wirken sowie den gegenseitigen Austausch begrüßten Andernachs Oberbürgermeister Christian Greiner und die Digitalisierungsbeauftragte des Landkreises Mayen-Koblenz, Sonja Gröntgen, die Teilnehmenden vor Ort. Zunächst stellte Sonja Gröntgen die Idee hinter den „RegioHubs“ vor. Darauf folgten spannende Impulsvorträge von unterschiedlichen Andernacher Akteuren, die aufzeigten, welche Nutzungsvisionen sie für den Standort Andernach anstreben.

Anschließend diskutierten die Teilnehmenden aus Wirtschaft, Verwaltung, Gastronomie, Kommunalpolitik und Zivilgesellschaft in einem offenen Austausch angeregt über weitere Nutzungsangebote moderner Begegnungs- und Arbeitsorte im Landkreis Mayen-Koblenz. Dabei standen für den „RegioHub“ in Andernach Nutzungsmöglichkeiten rund um den digitalen Kompetenzausbau sowie das Thema Innovation im Vordergrund.

„RegioHubs“ nutzen das Potential digitaler Orte und verbinden sie mit neuen dezentralen Arbeits-, Lern-, Begegnungs-, Freizeit- und Wohnformen für eine zukunftsweisende Wiederbelebung der Ortsmitten. Weitere Nutzungsmöglichkeiten könnten dabei beispielsweise Angebote der Daseinsvorsorge (Pop-Up-Arztpraxen, Dorfläden oder temporäre Bürgerbüros), Logistiksammelpunkte, soziokulturelle Angebote oder solche mit Bildungsschwerpunkt sein. „Die neuen, idealerweise in leerstehenden Gebäuden in der Ortsmitte eingerichteten, sozialen Zentren stärken durch ihren multifunktionalen Ansatz den regionalen Wandel und fungieren als Ankerorte des digitalen Wandels in unserer Region“, erklärte die Digitalisierungsbeauftragte Sonja Gröntgen.

In einem offenen Beteiligungsprozess sucht das Team der „Smarten Region MYK10“ im Zuge ihrer Kommunaldialoge engagierte Mitwirkende für multifunktionale Orte in Mayen-Koblenz. Die landkreisweite Errichtung der „RegioHubs“ wird über Fördermittel aus dem Programm „Modellprojekte Smart Cities“ finanziert.

Die Abendveranstaltung in Andernach war erst der Anfang. In der kommenden Woche finden weitere Kommunaldialoge in Rieden, Bendorf und Polch statt. Hier stehen jeweils unterschiedliche Nutzungsschwerpunkte im Mittelpunkt. Alle Informationen zu den RegioHubs, den Kommunaldialogen und den Anmeldemöglichkeiten finden Interessierte unter https://myk10.de/RegioHub.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmenden über das Konzept „RegioHub“, sammelten Ideen und entwickelten Umsetzungs- sowie Ausstattungsmöglichkeiten der digitalen Räume. Foto: Smarte Region MYK10/Henriette Smalla

In Kleingruppen diskutierten die Teilnehmenden über das Konzept „RegioHub“, sammelten Ideen und entwickelten Umsetzungs- sowie Ausstattungsmöglichkeiten der digitalen Räume. Foto: Smarte Region MYK10/Henriette Smalla

Die Projektbeauftragte Sonja Gröntgen freute sich über die rege Beteiligung an der Auftaktveranstaltung in Andernach und stellte den Teilnehmenden die Idee hinter den „RegioHubs“ vor. Foto: Smarte Region MYK10/Henriette Smalla

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