Allgemeine Berichte | 08.08.2025

Landrat Marko Boos lädt Medizinstudierende zu Netzwerktreffen ein – Teilnehmende schätzen persönlichen Austausch

Kreis MYK wirbt um ärztlichen Nachwuchs

Kreis MYK. Die Sicherstellung der ärztlichen Versorgung ist und bleibt ein großes Thema im Landkreis Mayen-Koblenz. Aus diesem Grund hat Landrat Marko Boos einmal mehr Medizinstudierende aus dem Gemeinschaftsklinikum Mittelrhein (GKM) und dem St. Nikolaus Stiftshospital Andernach zu einem Netzwerktreffen eingeladen. Im Fokus des diesjährigen Treffens auf dem Flugplatz in Winningen standen insbesondere der Netzwerkgedanke und auch das „Kennenlernen“ der Region. Rund 35 Teilnehmende beteiligten sich an einem guten kommunikativen Austausch in geselliger Atmosphäre.

Der Landkreis unterstützt seit Langem unter anderem die Verbundweiterbildung im GKM und St. Nikolaus-Stiftshospital Andernach. Des Weiteren förderte Mayen-Koblenz im Rahmen von Smart Cities das digitale Projekt „Herz.Gesund“, mit dem die Betreuung der Personen, die an Herzinsuffizienz leiden, durch den Einsatz von Telemedizin optimiert werden. Hieran schloss sich im vergangenen Jahr die Gründung des ersten Telemedizinischen Zentrums in Andernach und der Mittelrheinregion an.

Was kann der Kreis noch tun?

„Die Gewährleistung einer guten ärztlichen Versorgung in Mayen-Koblenz ist mir sehr wichtig. Deshalb sind wir schon auf vielfältige Art und Weise aktiv“, sagte Landrat Marko Boos und fragte die Medizinstudierenden, was der Kreis in Zukunft noch alles gezielt tun kann, damit der ärztliche Nachwuchs seine Ausbildung in der Region absolviert und sich auch künftig im Landkreis niederlässt. „Wie können wir uns für Sie als attraktiver Lebens- und Arbeitsort präsentieren?“ So manche Antwort darauf erhielten der Kreischef und Lea Bales von der Kreisverwaltung sowie Vertreter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft am Mittelrhein (WFG) in anschließenden Gesprächen aus erster Hand.

Obendrein stellte Melitta Fechner, Referentin der Zulassungs- und Kooperationsberatung der Kassenärztlichen Vereinigung RLP (KV RLP) die vielseitigen Unterstützungsmöglichkeiten der KV RLP für Medizinstudierende während des Studiums und dann auch bei der späteren Niederlassung mit einer Arztpraxis vor. Es sei ein Pluspunkt für Rheinland-Pfalz und damit auch für den Landkreis, da andere Bundesländer hier nicht so gut aufgestellt seien, berichtete Fechner. Dr. Natalie Waldforst, Direktorin des Bildungs- und Forschungsinstituts des GKM, gab den Medizinstudierenden einen Einblick in die moderne Bildungseinrichtung des Klinikums. Der ehemalige Medizinstudent Urs Hasselwander berichtete den Studierenden von seinen positiven Erfahrungen und sprach sich für ein Praktisches Jahr (PJ) im Kreis aus.

Eine weitere bedeutende Herausforderung bei der Gewinnung zukünftiger Mediziner für die Region sind unter anderem die finanziellen Belastungen durch Wohnraumkosten. Besonders während des PJs kann es erforderlich sein, eine Zweitwohnung zu finanzieren, da viele Studierende bereits am Studienort eine Unterkunft haben. In Kooperation mit der WFG und der KSK Mayen hat man einen guten Lösungsansatz in Mayen gefunden. Für einen Einsatz im St. Elisabeth-Krankenhaus Mayen berichtete Dr. Frank Dittmar, ärztlicher Direktor St. Elisabeth-Krankenhaus Mayen, dass aktuell zwei PJler kostenfreien Wohnraum und ein Auto nutzen können.

Mayen-Koblenzhat viel zu bieten

Der Landkreis Mayen-Koblenz ist ein attraktiver Ort zum Leben und Arbeiten – familienfreundlich und unterstützend in allen Lebenslagen. In vielfältigen Netzwerken, insbesondere im Bereich der medizinischen Versorgung, findet ein regelmäßiger und konstruktiver Austausch statt. Auch beim diesjährigen Netzwerktreffen war der Kreis gemeinsam mit den regionalen Kliniken, der WFG und der KV RLP im intensiven Dialog mit dem medizinischen Nachwuchs. Ein besonderes Highlight für die Studierenden war ein kurzer Rundflug über die Region, bei dem sie aus der Luft erleben konnten, wie schön und lebenswert Mayen-Koblenz ist.

Pressemitteilung #

Kreisverwaltung Mayen-Koblenz

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