Durchsuchungen fanden in Kettig und Andernach sowie in Neuwied statt - Insgesamt 21,5 Kilogramm Marihuana sichergestellt

Kreis Mayen-Koblenz: Umfangreicher Drogenhandel aufgeflogen

Kreis Mayen-Koblenz: Umfangreicher Drogenhandel aufgeflogen

Symbolbild. Foto: pixabay.com

06.04.2022 - 13:30

Kettig/Andernach/Neuwied. Am Donnerstag, den 31. März 2022 gegen 11 Uhr wurden von der Kriminaldirektion Koblenz in Zusammenarbeit mit Spezialkräften insgesamt drei Personen bei der Übergabe von Betäubungsmitteln in Kettig festgenommen.

Bei den anschließenden Durchsuchungsmaßnahmen in Andernach und Neuwied konnten umfangreiche Betäubungsmittel sichergestellt werden. Darunter befanden sich zwei Kilogramm Kokain, knapp 21,5 Kilogramm Marihuana, zwei Kilogramm THC-haltige Gummibärchen und 800 Gramm Kräutermischungen. Weiterhin wurden Bargeld in mittlerer sechsstelliger Höhe, Fahrzeuge der Beschuldigten, diverse Luxusuhren und zwei scharfe Schusswaffen sichergestellt.


Ermittlungen seit August


Den Festnahmen gingen umfangreiche verdeckte Ermittlungen unter Federführung des K 3 der Kriminalinspektion Koblenz voraus. Gegen den 26-jährigen Hauptbeschuldigten war bereits seit August 2021 ermittelt worden. Gegen ihn ergab sich daraus der Verdacht des Drogenhandels und des Einfuhrschmuggels nach Deutschland.

Im Laufe der Ermittlungen konnten mehrere Drogenverstecke der Tätergruppe identifiziert werden. Auch die Lieferanten der Drogen, eine 31-Jährige sowie ein 40-Jähriger aus NRW, konnten ermittelt und bei der Übergabe festgenommen werden.

Ein weiterer Beschuldigter konnte an seiner Arbeitsstätte angetroffen und dort festgenommen werden.


Haftbefehl vor Ort verstreckt


Gegen den Hauptbeschuldigten lag bereits ein Haftbefehl vor, der vor Ort vollstreckt wurde. Alle Beschuldigten wurden dem Haftrichter vorgeführt und gingen in Untersuchungshaft. Weitere Ermittlungen in der Sache dauern an.

Pressemitteilung des

Polizeipräsidium

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Stellenmarkt
Weitere Berichte

Das Unfallauto war mit sechs Personen besetzt, hatte aber nur fünf Sitzplätze.

Auto überschlägt sich mehrfach auf A61: Mehrere Schwerverletzte

Am heutigen Sonnereignete sich um 17 Uhr auf der A61 in nördlicher Fahrtrichtung zwischen den Anschlussstellen Rheinböllen und Laudert ein schwerer Verkehrsunfall, bei dem sechs Personen zum Teil schwer verletzt wurden. mehr...

Raubach: Reifen von mehreren Autos zerstochen und Nägel ausgelegt

Raubach. In der Nacht von Freitag auf Samstag, 5. bis 6. August, kam es in der Ortslage Raubach, im Bereich „Am Heidchen“, zu einer Sachbeschädigung an zwei geparkten PKW’s. Hierbei wurden mehrere Reifen der geparkten Fahrzeuge, durch Einstechen, beschädigt. Weiterhin wurden Nägel vor mindestens einem weiteren Reifen ausgelegt. Die Hintergründe der Tat sind Gegenstand laufender Ermittlungen. Zeugen,... mehr...

Montabaur: Rollerfahrerin bei Crash mit Auto schwer verletzt

Montabaur. Am Sonntag, 7. August gegen 15.45 Uhr befuhr eine 53-jährige Frau aus der VG Wirges (Motorroller) und eine 81-jährige Frau aus der VG Montabaur (PKW) in der genannten Reihenfolge die Koblenzer Straße in Montabaur aus Richtung Stadtmitte in Fahrtrichtung Niederelbert. Bei der ARAL-Tankstelle wollte die Rollerfahrerin nach links abbiegen und missachtete dabei den nachfolgenden Verkehr. Zeitgleich wollte die PKW-Fahrerin überholen und übersah den nach links gesetzten Blinker. mehr...

 
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
LESETIPPS
GelesenNeueste
aktuelle Beilagen
Inhalt kann nicht geladen werden

 

Firma eintragen und Reichweite erhöhen!
Kommentare

Brauchtum in Gefahr

aus Oberwinter:
Die von "näher dran" wissen, was da so seit Jahren und Jahrzehnten so (schief) gelaufen ist. Mit Corona hat das nicht viel zu tun. Die Berichterstattung wird oberflächlich gehalten um gewissen Personen nicht zu nahe zu treten. Diese Katastrophe war vorauszusehen - aber nicht abwendbar....
K. Schmidt:
Warum wird in dem Bericht so oft auf Corona hingewiesen? Oberwinter hat über 3.700 Einwohner, plus Potential aus den Nachbarorten. Wenn dann ein Verein dort nur 15 Mitglieder hat, hat das mit Corona doch nix zu tun. Es gibt Traditionsvereine, die zeitgemäß fortbestehen können. Schützenvereine gehören...
Jürgen Görgler:
Nicht nur wegen der Auswirkungen des Krieges in der Ukraine, sondern auch mit Bezug zur Klimakrise wäre es doch interessant, geeignete Flächen im Kreis Ahrweiler mit großangelegten Photovoltaikanlagen (Solarparks) auszurüsten. Dies in Form von Genossenschaften, wo interessierte Bürgerinnen und Bürger...
Franz-Josef Dehenn:
Allen Bewohnern des Hauses wünsche ich, das Sie alle so schnell wie möglich wieder schnell Gesund werden...
Service