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Pressegespräch mit Pater Elias Stoffels und Pater Philipp Meyer

Laacher Festwoche der Abtei Maria Laach

Vom Sonntag, 11. bis Samstag, 24. August

Laacher Festwoche
der Abtei Maria Laach

Pater Philipp Meyer (links) und Pater Elias Stoffels hatten zu einem Presse-Informationsgespräch nach Maria Laach eingeladen. Foto: FRE

05.08.2019 - 09:23

Maria Laach. Anlässlich der Laacher Festwoche der Abtei Maria Laach, die sich auf zwei Wochen verteilt und vom 11. bis 24. August mit einem umfangreichen Programm aufwarten wird, hatten Pater Elias Stoffels und Pater Philipp Meyer zu einem Presse-Informationsgespräch eingeladen. Dabei lagen ihnen die Erläuterungen des Festkonzertes, des Familiengottesdienstes und der Jugendviril ganz besonders am Herzen. Die Festwoche verbindet die beiden großen Feste der Abteikirche im August: Die Feier des Patroziniums am Donnerstag, 15. August und die Feier der Kirchweihe am Samstag, 24. August. Eröffnet wird sie am Sonntag, 11. August um 19 Uhr in der Abteikirche Maria Laach mit einem Festkonzert. Anlässlich der Adenauer-Ausstellung wird die Cappella Lacensis gemeinsam mit dem Neuen Rheinischen Kammerorchester Köln die 2. Sinfonie op. 52 „Lobgesang“ von F. Mendelssohn Bartholdy zur Aufführung bringen. Die Stadt Leipzig beauftragte Felix Mendelssohn Bartholdy 1839 mit der Komposition eines großen Werkes für Chor und Orchester und es entstand seine 2. Sinfonie, der „Lobgesang“. Zur Entstehungszeit gedachte man mit dieser Auftragskomposition der Erfindung des Buchdruckes durch Johannes Gutenberg. Diese Erfindung schweißte die Welt enger zusammen und ermöglichte Austausch und Bildung in ganz neuen Maßstäben. Auch die Aufführung von Musik änderte sich signifikant und konnte in neuen Dimensionen viel mehr Menschen in kürzerer Zeit zusammenbringen und mit dieser Kunst in Berührung bringen. Als Liebhaber klassischer Musik hat Konrad Adenauer dieses Werk zweifelsohne geschätzt und als gläubiger Katholik waren ihm die vertonten Bibeltexte tief vertraut. Adenauer suchte immer wieder Trost in der Bibel in den dunklen Zeiten seines Lebens, die Schreckensherrschaft der Nationalsozialisten steht da sicher an erster Stelle. „Die ihr erlöst seid durch den Herrn, die er aus der Not errettet hat, aus schwerer Trübsal, die ihr gefangen im Dunkeln waret. Danket ihm und rühmet seine Güte!“ Diese Worte vertonte Mendelssohn Bartholdy in seinem „Lobgesang“, Worte, die auch heute brandaktuell sind suchenden Menschen wie auch Adenauer einer war, Trost, Hoffnung und Zuversicht geben. Karten können über Buch- & Kunsthandlung Maria Laach, die Tourist-Info, oder telefonisch unter der Hotline 0 65 1 9 79 07 77 (Ticket Regional) erworben werden.


Vielseitiges Programm beim Laacher Klostermarkt


Zum Programm des Laacher Klostermarktes, der in diesem Jahr erstmals an zwei Tagen – 17. und 18. August – stattfindet und unter anderem mit Aktionen in den Klosterbetrieben, Kunsthandwerk, Kinderprogramm, kulinarischen Köstlichkeiten aufwarten wird und bei dem auch andere Klöster an verschiedenen Ständen ihre Produkte anbieten werden, findet am Sonntag, 18. August um 10 Uhr ein Familiengottesdienst statt. Das Besondere an diesem Gottesdienst ist, dass auch die gesamte Klosterfamilie dabei sein wird und die Familien mit ihren Kindern auch im Chorgestühl sitzen dürfen. „Wir bieten den Familiengottesdienst auch am Sonntag, 6. Oktober, im Rahmen des Erntedankfestes und am Sonntag, 8. Dezember, im Rahmen der Veranstaltung „Maria Laach feiert Advent“ jeweils um 10 Uhr an, wobei diese Gottesdienste als zusätzliches Angebot und als Entlastung für die Gemeinden nach der Zusammenlegung gedacht sind“, so Pater Elias Stoffels, der darauf hinwies, dass diese Neuerungen mit dem Dekanat abgesprochen worden seien.

Ebenso wie die Familiengottesdienste wird auch die Jugendvigil in den sozialen Netzwerken beworben, die erstmals am Samstag, 24. August um 19 Uhr in der Abteikirche angeboten wird. „Es ist schön zu sehen, dass unser Account von vielen jungen Leute angenommen wird“, so Pater Philipp Meyer, der von einem Besuch in der österreichischen Zisterzienserabtei Stift Heiligenkreuz berichtete, wo an jedem 1. Freitag des Monats eine Jugendvigil stattfindet. Da er aktiv an der Vigil teilnehmen durfte, konnte er viele Ideen mit nach Maria Laach bringen. An der Jugendvigil im Stift Heiligenkreuz nehmen Jugendliche ab der Firmung teil, die sich gemeinsam auf ein Abenteuer mit Gott einlassen wollen. In Maria Laach liegt die Altersgrenze bei 30 Jahren, damit die jungen Leute sich in ihrer bekanntlich eigenen Sprache ungestört austauschen können. In diesem Jahr wird Maria Laach außerdem am Samstag, 2. November und am Samstag, 7. Dezember zu einer Jugendvigil einladen. „Ganz wichtig ist uns, dass –ebenso wie im Stift Heiligenkreuz- auch unsere Mönche präsent sind und wohl wissend darum, dass unser Gebet nicht unbedingt der Jugendsprache entspricht, ist auch der gregorianische Choral ein wichtiges Element. Wir wollen die jungen Leute begeistern und zum Mitmachen einladen, deshalb liegt uns unter anderem auch der gemeinsame Kontakt nach der Vigil besonders am Herzen. Deshalb werden wir auch Übernachtungsmöglichkeiten für Leute, die zum Beispiel von Köln oder Düsseldorf zu uns kommen, finden“, so Pater Philipp Meyer, der weiter ausführte: „Gerade in der aktuellen Situation ist es wichtig, dass wir etwas für die Jugend anbieten. Wir wollen einfach raus aus dem medialen Rummel und unser Kerngeschäft –das Gebet- wieder in den Focus stellen – alles andere ist, wenn auch im besten Sinne, zweitrangig.“ FRE

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12.08.2019 23:14 Uhr
Marie-Reine Foos

Meine Freude ist groß,feststellen zu dürfen,daß Maria Laach zu neuem Leben erwacht, tatkräftige Menschen krempeln die Ärmel hoch und bewegen etwas,Pläne und Ideen werden in Teamarbeit umgesetzt,denn nur,wer gemeinsam an einem Strang zieht,kann etwas bewirken und die Zeit des Umdenkens hat" Gott sei s gedankt! "begonnen!WIR ALLE,ihr Jungen und wir Älteren tragen die Verantwortung,daß UNSER MARIA LAACH,ein " heiliger" Ort bleiben darf,wo es nicht verboten ist,die Freude am Leben zu pflegen...,es darf gelacht und geweint werden,gesungen und Leib und Seele zusammengehalten werden...aber wenn der Moment gekommen ist,dann lasst uns doch auch gemeinsam still werden und das WESENTLICHE suchen im Gebet,es ist eine so kostbare Erfahrung,sie zu teilen..."wie geil ist das denn?"



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Kommentare
juergen mueller:
Ja - das Ordnungsamt ist viel mehr als nur "Knöllchen". Dafür braucht es auf dem Foto keiner mediengeiler politischer Vertreter, die keinen Anlaß auslassen, mit ihrer gestellten Anwesenheit darauf hinzuweisen, dass ohne sie nichts geht - ein Trugschluß, den noch nicht jeder begriffen hat. Man sonnt sich halt bei jeder Gelegenheit in Situationen, die anscheinend ohne künstlich politisch inszenierte Sonneneinstrahlung offensichtlich verblassen würden. Und die Farbe offenbart es dann doch - man bleibt halt "blass".
juergen mueller:
Wenn einem die Felle davon schwimmen, dann greift man halt nach etwas, was man mit seiner (un)sozialen Einstellung Jahrzehnte ganz einfach wissentlich ignoriert hat. Seit wann interessiert die SPD-Fraktion unter dem Fraktionsvorsitz von Lipinski-Naumann MENSCHEN mit niedrigen/mittleren Einkommen? Bisher konnten mit deren unverhohlenen Zustimmung Investoren ohne Rücksicht auf eine "soziale Quote" bauen auf Teufel komm raus. Diese plötzliche vermeintlich soziale Kehrtwende stinkt nur noch. Das einzig sinnvolle Instrument war bisher nur das, dessen Töne in den eigenen Kram passten. Diese Schleimer- u.Anbieterei um Wählerstimmen ist nur noch erbärmlich.
Marcel Iseke:
Die "jetzigen gefährlichen Einfahrten" sind dann nicht mehr gefährlich? Der Radweg muss einfach komplett freigegeben werden, für die Sicherheit unserer Fahrradfahrer, der Reduzierung des PKW Verkehrs, mehr Bewegung im Alltag, CO2 Reduktion und und und. Keine halben Sachen!!
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