Allgemeine Berichte | 17.12.2024

Landrätin, Ministerpräsident und Verkehrsministerin informieren sich über die Auswirkungen des Schleusenunfalls in Müden

Landrätin erfragt den Hochwasserschutz

Die Besichtigung diente der Erörterung des Unfallhergangs sowie der laufenden Reparaturmaßnahmen. Fotos: privat

Müden. Vor Kurzem haben sich Landrätin Anke Beilstein, Ministerpräsident Alexander Schweitzer sowie die rheinland-pfälzische Wirtschafts- und Verkehrsministerin, Daniela Schmitt, vor Ort in Müden ein Bild von den Auswirkungen des schweren Schleusenunfalls gemacht. Dabei war ein Frachtschiff am 8. Dezember 2024 gegen das Untertor der Müdener Schleuse gefahren und hatte erheblichen Schaden angerichtet. Die Besichtigung diente der Erörterung des Unfallhergangs sowie der laufenden Reparaturmaßnahmen.

Im Rahmen des Termins nutzte Landrätin Anke Beilstein die Gelegenheit, ein Schreiben persönlich an Albert Schöpflin, Leiter des Wasserstraßen- und Schifffahrtsamts Mosel-Saar-Lahn (WSA), zu übergeben. In diesem Schreiben hinterfragt die Landrätin, welche negativen Auswirkungen die Zerstörung und die Reparaturmaßnahmen des Schleusentores sowie der umliegenden Bausubstanz auf den Hochwasserschutz haben könnten. Besonders interessiert sie, welche konkreten Maßnahmen zur Vermeidung von Hochwassergefahren im Zusammenhang mit den Arbeiten geplant sind und ab welchem Pegelstand (bzw. Durchflussmenge) ein kritischer Punkt für die Infrastruktur erreicht wäre.

„Die Mosel ist nicht nur ein wichtiger Verkehrsweg für die Region, sondern auch ein bedeutender Faktor im Hochwasserschutz. Es ist entscheidend, dass wir in der Wiederherstellung der Schleuse auch den Schutz vor Hochwasser im Blick behalten“, so Landrätin Beilstein. Sie betonte die Notwendigkeit, schnellstmöglich Antworten auf ihre Fragen zu erhalten, um mögliche Gefährdungen der Bevölkerung durch Hochwasser zu vermeiden.

Der Unfall, der die Region in Aufruhr versetzt hat, hat weitreichende Auswirkungen auf die Schifffahrt auf der Mosel, einem wichtigen Transportweg für Güter aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland sowie aus Teilen von Luxemburg und Frankreich. Derzeit laufen Reparaturarbeiten an der beschädigten Schleuse, und die Behörden prüfen mögliche Notlösungen, um den Warenverkehr auf alternativen Wegen aufrechtzuerhalten.

Pressemitteilung der

Kreisverwaltung Cochem-Zell

Die Besichtigung diente der Erörterung des Unfallhergangs sowie der laufenden Reparaturmaßnahmen. Fotos: privat

Artikel melden

? Vielen Dank! Ihre Meldung wurde erfolgreich versendet.
? Es gab einen Fehler beim Versenden. Bitte versuchen Sie es später erneut.
Kommentare
Bildergalerien
Neueste Artikel-Kommentare
  • Oliver Spielmann: Was passiert, wenn es keine Baumschutzsatzung gibt, kann man in aktueller Sache in Neuwied sehen. Hier wurden im Rahmen einer Schulhofumgestaltung 3 nachweislich verkehrssichere gesunde 100 Jahre alte...
  • Koblenzer Bürger: Die Forderung der FDP, die Baumschutzsatzung abzuschaffen, ist ein längst überfälliger Schritt gegen staatliche Überregulierung. Es ist widersprüchlich, Hauseigentümer auf dem eigenen Grund und Boden...
  • Oliver Spielmann: Was passiert, wenn es keine Baumschutzsatzung gibt, haben wir in aktueller Sache in Neuwied gesehen. Hier wurden an einer Schule im Rahmen einer Umgestaltung 3 einhundert Jahre alte nachweislich gesunde...
  • Boomerang : Seit 2011 eine Frau durch einen herabstürzenden Ast in d Rheinanlagen ums Leben kam will keiner mehr für die Sicherheit verantwortlich sein. Mit alten Bäumen ist es wie mit alten Menschen, die können weg und machen nur Arbeit.
  • Bernd Hilger: Und wann wird sie für den Verkehr freigegeben ?
Dauerauftrag 2025
Bestellung Nr. 4300003040 - W100 - 606 // Anzeige HEMS
Zukunft trifft Tradition KW 10
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0149#
Start in den Frühling Mayen
Held*in Staubfeldwebel
Thomas Scharbach
Empfohlene Artikel

Mayen. Unter Anleitung von Freizeitmalerin Gabriele Wagner können Kinder ab 8 Jahren am Mittwoch, den 1. April ihre künstlerischen Fähigkeiten entdecken. Von 10:00 bis 12:00 Uhr werden im Mehrgenerationenhaus St. Matthias, St.-Veit-Str. 14, tolle Kunstwerke zum Thema „(verrückte) Hühner“ entstehen. Da die Kunststunde ehrenamtlich angeboten wird, entstehen lediglich Materialkosten in Höhe von 4 Euro, die zu Beginn eingesammelt werden.

Weiterlesen

Mayen. Der kostenfreie Workshop „Beikoststart“ der Fachstelle Frühe Hilfen im Landkreis Mayen-Koblenz in Kooperation mit der AOK Mayen stieß auf großes Interesse: Insgesamt elf Mütter nahmen an der Veranstaltung in den Räumlichkeiten der Fachstelle Frühe Hilfen in Polch teil und informierten sich rund um das Thema Einführung von Beikost. Referentin Heike Mohr, Ernährungsberaterin der AOK Mayen, vermittelte...

Weiterlesen

Weitere Artikel

Betrugsversuch im Bereich der Polizei Westerburg, der wohl auch überregional so stattfindet

06.03.: Betrugsmasche nach Todesfall: Polizei mahnt Hinterbliebene zur Vorsicht

Westerburg. Die Polizei Westerburg möchte auf eine besondere Form des Betruges hinweisen, der in dieser oder ähnlicher Form vermutlich auch überregional stattfindet: Ein Geschädigter teilte mit, dass er einige Monate nach dem Tod seiner Ehefrau durch eine vermeintliche Firma kontaktiert wurde. Diese gab an, dass seine Ehefrau kurz vor ihrem Tode Verbindlichkeiten eingegangen wäre, welche nun noch offen stünden.

Weiterlesen

Speyer. Am Freitagabend eskalierte ein Streitgespräch zwischen zwei Personen am Postplatz in Speyer. Im Verlauf dieser Auseinandersetzung stach ein 18-Jähriger aus Dudenhofen mit einem Messer in Richtung seines 18-jährigen Kontrahenten aus Waldsee. Dieser wurde dadurch im Bereich des Bauches verletzt.

Weiterlesen

Dauerauftrag 2026
Dauerauftrag 2026
Rund um´s Haus
Kreishandwerkerschaft
MAYA 2026
MAYA Azubi Messe
Anzeigenschaltung „zzgl. Onlineausgabe“
Anzeigenauftrag #PR106350-2026-0149#
Innovatives rund um Andernach
Innovatives rund um Andernach
Anzeige "Rund ums Haus"
First Friday Anzeige Februar
Angebotsanzeige (März)
Zukunft trifft Tradition KW 10
Zukunft trifft Tradition KW 10
MAYA 2026
Familien-Sonntag 2026