Allgemeine Berichte | 18.02.2026, 12:55 Uhr

Halle und Verwaltungsgebäude am Flugplatz Mendig sollen Ressourcen bündeln und Einsatzabläufe beschleunigen

Landrat besichtigt künftiges Katastrophenschutzzentrum

Gemeinsam mit dem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Rainer Nell (rechts), der Leitenden Staatlichen Beamtin Susanne Bartscher und Martin Schmitt (links) vom Zivil- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat sich Landrat Marko Boos (2.v.r.) die Räumlichkeiten des künftigen Katastrophenschutzzentrums des Landkreises am Flugplatz in Mendig angesehen.
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Kreis MYK. Der Landkreis Mayen-Koblenz ist im Bereich des Zivil- und Katastrophenschutzes seit Jahren gut aufgestellt.

Die Ereignisse rund um die Ahrflut im Jahr 2021 haben jedoch deutlich gemacht, wie entscheidend es ist, vorhandene Ressourcen schnell und zielgerichtet abrufen zu können und Einsatzpläne ohne Zeitverzug umzusetzen. Vor diesem Hintergrund entstand die Idee, ein zentrales Katastrophenschutzzentrum mit geeigneten Räumlichkeiten für die Stabsarbeit der Technischen Einsatzleitung sowie Lagerfläche vorzuhalten.

Ein wichtiger Schritt auf diesem Weg ist das geplante Katastrophenschutzzentrum auf dem Flugplatzgelände in Mendig. Landrat Marko Boos verschaffte sich kürzlich gemeinsam mit dem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Rainer Nell, der Leitenden Staatlichen Beamtin Susanne Bartscher sowie Martin Schmitt vom Zivil- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung ein Bild von den künftigen Räumlichkeiten.

Bei einem Rundgang durch die große Halle und das angrenzende Verwaltungsgebäude wurde erläutert, wie die Flächen künftig genutzt und an die Anforderungen des Katastrophenschutzes angepasst werden können. „Für den Katastrophenschutz im Landkreis Mayen-Koblenz war es eine gute Entscheidung, den Standort auf den Flugplatz Mendig zu legen. Dieses Zentrum ist ein Projekt von strategischer Bedeutung und ein konsequenter Schritt hin zu mehr Vorsorge und Handlungsfähigkeit“, sagt Landrat Marko Boos und unterstreicht damit die Bedeutung des Vorhabens.

Der Kreistag hatte am 19. Dezember 2025 beschlossen, das Grundstück inklusive Halle und Bürogebäude zu erwerben. Nach Genehmigung des Haushalts 2026 durch die ADD steht dem Kauf nichts mehr im Wege, die Vorbereitungen laufen bereits. Parallel werden die Planungen zur Umgestaltung des Gebäudeinneren vorangetrieben.

Die Halle kann nach dem Erwerb sofort genutzt werden, sodass die Kreisverwaltung davon ausgeht, das Katastrophenschutzzentrum noch in diesem Jahr in Betrieb nehmen zu können. „Die Mitglieder des Katastrophenschutzes müssen perfekt ausgestattet sein, um adäquat helfen zu können. Wo Hilfe erforderlich ist, muss sie schnell und ohne Zeitverlust erbracht werden. Schon Sekunden können über Leben und Tod entscheiden. Der Landkreis Mayen-Koblenz investiert daher gerne in die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger“, betont der Landrat.

Pressemitteilung Kreis MYK

Gemeinsam mit dem Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Rainer Nell (rechts), der Leitenden Staatlichen Beamtin Susanne Bartscher und Martin Schmitt (links) vom Zivil- und Katastrophenschutz der Kreisverwaltung Mayen-Koblenz hat sich Landrat Marko Boos (2.v.r.) die Räumlichkeiten des künftigen Katastrophenschutzzentrums des Landkreises am Flugplatz in Mendig angesehen. Foto: Kreisverwaltung MYK/Damian Morcinek

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