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Höchste Auszeichnung des Landkreises vergeben

Landrat ehrt acht Persönlichkeiten mit dem Wappenteller

Landrat ehrt acht
Persönlichkeiten mit dem Wappenteller

Der Wappenteller ist die höchste Ehrung des Landkreises Mayen-Koblenz. Drei Frauen und fünf Männer zeichnete Landrat Dr. Alexander Saftig (2.v.l.) für ihr herausragendes Engagement aus. Foto: Kreisverwaltung MYK

11.11.2018 - 09:00

Kreis MYK. Traditionell wurden am 7. November, dem Geburtstag des Landkreises Mayen-Koblenz, verdiente Persönlichkeiten der Region mit dem Großen und Kleinen Wappenteller des Landkreises ausgezeichnet. In einer Feierstunde dankte Landrat Dr. Alexander Saftig in diesem Jahr drei Frauen und fünf Männern für ihr herausragendes Engagement für die Allgemeinheit. „Wir ehren Menschen, die sich mit Herzblut engagieren, die Außergewöhnliches leisten und so den Landkreis Mayen-Koblenz nach vorne bringen. Unsere diesjährigen Wappentellerträger beweisen, dass man unseren Kreis mit Engagement, Leidenschaft und Herz in ganz unterschiedlichen Bereichen unheimlich bereichern und besser machen kann“, begrüßte der Kreischef die Gäste in der Kreisverwaltung.


Den Kleinen Wappenteller erhielten:


Johannes Eickhoff aus Kobern-Gondorf. Seit über zehn Jahren ist er Vorsitzender der Bürgerinitiative für Hochwasserschutz Kobern, die er im Jahr 2007 gründete. Seit 1963 ist er Mitglied des Männerchors Kobern-Gondorf und hat sich zehn Jahre lang als Kassierer und im Vorstand in besonderem Maße in den Chor eingebracht. 30 Jahre war Johannes Eickhoff außerdem Lektor und 15 Jahre Mitglied im Verwaltungsrat der Kirchengemeinde St. Lubentius und dort auch stellvertretender Vorsitzender. Besonderes Engagement zeigte er von 1994 bis 2002, als er Geschäftsführer der Kirchengemeinde war.

Heinz Engels aus Mayen engagiert sich seit über 50 Jahren in der Feuerwehr. „Mit seinem Fleiß und seiner Leidenschaft ist Heinz Engels seit über einem halben Jahrhundert ein Glücksfall für den Landkreis Mayen-Koblenz“, so der Landrat in seiner Laudatio. Von 1966 bis 2009 verrichtete er seinen aktiven Dienst bei der Feuerwehr in Mayen. 15 Jahre davon war er stellvertretender Wehrleiter. Außerdem ist er seit über 23 Jahren Geschäftsführer der Sterbekasse der Feuerwehr.

Irene Möntenich aus Urmitz ist für ihre herausragende Arbeit im sozialen und caritativen Bereich bekannt. Seit 28 Jahren leitet sie die zweiwöchige Kinderfreizeit der katholischen Pfarreiengemeinschaft Mülheim-Kärlich auf Ameland. Darüber hinaus kocht Irene Möntenich jeden Mittwoch gemeinsam mit anderen Ehrenamtlern im Pfarrheim in Bassenheim im „Martinstreff“ für die Gemeinde. Sie war als Gemeindereferentin hauptamtlich tätig und ist nach wie vor bei den Pfadfindern aktiv. Seit einiger Zeit begleitet Irene Möntenich Flüchtlingsfamilien und unterstützt diese bei der Integration.

Dr. Holger Schaaff aus Mayen ist Archäologe und seit über 20 Jahren Leiter des Kompetenzbereichs „Vulkanologie, Archäologie und Technikgeschichte“ (VAT) des Römisch-Germanischen Zentralmuseums. Damit ist er einer der Hauptverantwortlichen, die zur Entstehung des regional und auch international bekannten Vulkanparks im Landkreis beigetragen haben. „Er genießt als Wissenschaftler und als Mensch großes Ansehen. Der Vulkanpark, der Kompetenzbereich VAT und vor allem Dr. Schaaff selbst sind ein Gewinn für unseren Landkreis“, freute sich der Landrat.

Gerti Willkomm aus Plaidt wurde aufgrund ihres außerordentlichen Engagements im kulturellen und karitativen Bereich geehrt. Als Gründungsmitglied fungierte sie zehn Jahre lang als Vorsitzende der Damengarde der Großen Karnevalsgesellschaft Plaidt. Außerdem ist Gerti Willkomm seit über 25 Jahren im Vorstand der Katholischen Frauengemeinschaft Plaidt tätig. Auch im Frauenchor Plaidt ist sie bereits seit 40 Jahren ein fester Bestandteil. Von 2012 bis Anfang dieses Jahres hatte sie hier den Vorsitz inne.


Den Großen Wappenteller erhielten:


Rita Hirsch aus Ochtendung ist eine der erfahrensten Kommunalpolitikerinnen in der Verbandsgemeinde Maifeld und im Landkreis Mayen-Koblenz. Über 40 Jahre lang war sie im Ortsgemeinderat Ochtendung, 35 Jahre im Rat der Verbandsgemeinde Maifeld und 12 Jahre im Kreistag aktiv. Seit 2009 ist sie Ortsbürgermeisterin in Ochtendung. Auch im Vereinsleben ihrer Heimatgemeinde war sie viele Jahre sehr aktiv.

Josef Dötsch aus Mülheim-Kärlich. Der Kommunalpolitiker und Landtagsabgeordnete bestimmt seit fast 25 Jahren die politischen Geschicke im Landkreis mit. In seiner Heimat, der Verbandsgemeinde Weißenthurm, engagiert er sich in zahlreichen Vereinen und Verbänden, vor allem bei den Schützen sowie dem Karnevals- und Museumsverein. Politisch ist er in seiner Heimat seit mehr als 30 Jahren aktiv. So führte er drei Jahrzehnte lang das Amt des Vorsitzenden im CDU-Gemeindeverband aus.

Dr. Adolf Weiland aus Rhens war fast 20 Jahre lang Mitglied im Stadtrat Rhens, fünf Jahre davon als Vorsitzender der CDU-Fraktion. Von 1989 bis 2014 war er Vorsitzender der CDU-Fraktion im Verbandsgemeinderat. Seit fast 25 Jahren ist er Mitglied im Kreistag Mayen-Koblenz. „Als Mitglied des Landtags wissen Sie, was die Menschen in Mayen-Koblenz bewegt und setzen sich immer wieder für unsere und ihre Heimat ein“, betonte der Landrat in seiner Laudatio. Neben seinem politischen Engagement war er langjähriges Mitglied der Rhenser Pfadfinder. Darüber hinaus gründete er 1986 das „Förderwerk Jugendzeltplatz Rhens“ zur Förderung der Jugendarbeit in seinem Heimatort.

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Kommentare
Anonym:
Vielleicht könnte auch mal jemand die Bauarbeiten in der Römerstraße hinterleuchten. Den großen Teil zahlen Anwohner und anliegende Firmen obwohl das die Hauptzufahrtsstraße zum Sportplatz ist, auch von den Baufirmen des neuen anliegenden Wohngebietes wurde die Straße bevorzugt genutzt und geschädigt. Große Bäume die vor vielen Jahren genauso wie Straßenbeleuchtung illegal gesetzt wurden werden zwar durch die Bauarbeiten beschädigt und stellen eine große Gefahr dar werden aber nicht beseitigt weil niemand die Kosten dafür tragen möchte. Dies wurde aber den Anwohnern zugesagt, wurden die Anwohner vorsätzlich angelogen bzgl. der Grundstücksgrene um das vorhaben durchzubekommen und im nachhinein hinter den Rücken der betroffenen zu ändern?
H. Schmidt:
Warum unsere Landesregierung das nicht aufgreift, liegt auf der Hand: Ein entsprechender Entschließungsantrag kam dummerweise von der falschen Partei (CDU, Landtagsdrucksache 17/7994), und ein entsprechender Gesetzesentwurf sogar von der ganz falschen (AfD, Drucksache 17/7619). Würde es in der Landespolitik um sachliche Auseinandersetzungen mit dem Thema gehen, und weniger darum wer im Sandkasten wessen Schäufelchen geklaut hat, müsste man wie die SPD im Nachbarland agieren, aber... Das ist im Übrigen kein auf die SPD oder die Landesebene beschränktes Phänomen, auch bei den anderen Parteien gibt es eine nahezu beliebige Austauschbarkeit einzelner Positionen und Argumentationen zu Sachthemen, je nachdem ob man gerade Regierung oder Opposition ist, und wer gerade mit einer Initiative ums Eck kommt. Und das ist einer der Hauptgründe für die weiter steigende Politikverdossenheit, die Wahlbeteiligungen, und v.a. auch die Wahlergebnisse sogenannter Alternativen.
H. Schmidt:
Das ist mal eine lustige Pressemeldung, fast schon mit Trump-Twitter-Ähnlichkeit. Wieso? Nun: Die Gemeinde veröffentlicht anscheinend neuerdings auf ihrer Homepage die kompletten Sitzungsunterlagen, und im "Sozial-, Kultur-, Sport- und Demografieausschuss" im Januar steht dieser Punkt tatsächlich auf der Agenda. Dort ist als Dokument auch ein Leistungsverzeichnis zu finden, wie die Verpflegung der Grundschule Ringen seit einigen Jahren aussieht. Und dort wird genau aufgelistet, was an 20 Verpflegungstagen wie oft serviert werden darf (Punkt 4.4). Von "Nudel-Soße-Ketchup-Mix" kann man da überhaupt nichts erkennen. Mind. 8x frische Kartoffeln, maximal 4x Hackfleisch, usw. alles genau dort vorgegeben. Ich würde die CDU ungern wegen Fotos mit Hühnern auf dem Arm wählen, lieber wegen einer Politik, die sich an Tatsachen orientiert, und etwas weniger am Wahlkampf und den unbedingt auszugebenden Haribo-Einnahmen. Unsere Kinder essen jetzt schon gut, zum aktuellen Preis.

Erfolgreicher Start ins Wahljahr

Helmut Gelhardt:
Das war eine sehr gute Veranstaltung. Der Redner Detlef Placzek, der schon 2018 in Bendorf beim DGB anlässlich der der '1. Mai-Feier' inhaltlich sehr gut gesprochen hat, ist der Politiker-Typus: sachorientiert, hartnäckiger Zielverfolger, sozial hochkompetent und hochengagiert. Politische Schaumschläge- reien sind von ihm nicht zu erwarten. Das ist wohltuend. Seine Stärke ist das politische Argument. Die Rheinland-pfälzische SPD hat hier einen ausgezeichneten Mann. Er benennt auch klar Fehler der SPD im Bund! Aber er belässt es nicht bei der politischen Rückschau, sondern benennt sachkundig die vielfältigen politischen Erfolge der SPD in Rheinland-Pfalz von 1991 bis heute. Manchmal wird der eine oder die andere beim Genossen Placzek den "politischen Säbel" vermissen. Gleichwohl: Ein MEHR von diesem Typ Politiker ist immer gut! Die Engerser SPD macht ihr Ding. Weiter so! "Nah bei de Leut" ist keine Nostalgie, sondern absolute Pflicht! Ein Kritikpunkt: Der Gitarrenvirtuose kam zu kurz!
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