Allgemeine Berichte | 09.10.2020

Möhnenverein e. V. St. Sebastian

Launige Jahreshauptversammlung

St. Sebastian. Die 1. Vorsitzende Kathrin Ketelhut eröffnete die Versammlung und begrüßte alle anwesenden Frauen. Sie nannte die Tagesordnungspunkte. Dieses Jahr standen keine Wahlen an. Es wurde eine Schweigeminute eingelegt im Gedenken an verstorbene Möhnen.

Als Nächstes erhielt Roswitha Simon als Schriftführerin das Wort. Hier gab es viel zu berichten und dann redete sie, was es so alles in neun Verstandssitzungen zu klären, zu verhandeln zu beschließen gab.

Die erste Überraschung: Kathrin Ketelhut und Regina Engel waren wild entschlossen das neue Möhnenpaar 2019/20 nach Jahren der Vakanz zu werden und wünschten sich gleich den restlichen Vorstand als Gefolge.

Das war dann für alle eine zusätzliche Herausforderung zu den Angelegenheiten, die normalerweise in einer Session sonst so geplant ist. Zum Beispiel die Organisation der Proklamation am 10. November. Außerdem hatte das Gefolge hier für das Möhnenpaar ein geheimes Programm zu arrangieren. Letztendlich war es eine gelungene Proklamation im voll besetzten Mehrzweckraum mit Gästen, die sich gut unterhalten fühlten und ein Möhnenpaar, dass aus dem Staunen nicht herauskam.

Eine große Vielzahl von Besuchen hielten Möhnenpaar samt Gefolge in Trab, so in- und außerorts bei befreundeten Vereinen, bei der Verbands- und Ortsgemeinde, bei gemeinnützigen und privaten Institutionen sowie in diversen Geschäften.

Das Rheindörfertreffen im Januar 2020 fand diesmal in St. Sebastian statt, so dass auch hier Vorstandsarbeit gefragt war. Die Möhnen aus Kesselheim, Urmitz, insbesondere, die aus Kaltenengers haben bis gegen 1 Uhr nachts amüsant unter Livemusic von Lukas & Marvin getanzt.

Die Möhnensitzung am 2. Februar war der Höhepunkt der Session. 13 Darbietungen haben das närrische Publikum in der Mehrzweckhalle restlos begeistern können.

Damit ein Karnevalsumzug auch gut gelingt, sind einige Arbeiten im Vorfeld zu treffen. Hier hatte sich der Möhnenvorstand angemessen beteiligt und Vieles mitverantwortet.

So konnten am Tag des Karnevalsumzuges Möhnenpaar, Gefolge und die in ihren roten Roben aussehenden Husarendamen das Ereignis durch die Menge der Zuschauer sichtlich nach getaner Arbeit genießen.

Nun die Finanzen. Sabina Maistrovska stellte ihren Finanzbericht vor. Dieses Zahlenwerk erläuterte sie sehr klar und ausgiebig. Es gab aufgrund der vielen Ereignisse in der Session viel Bewegung bei den Ein- und Ausgaben. Aus ihrer Sicht war das vergangene Geschäftsjahr wieder einmal ein super gutes Finanzjahr für den Möhnenverein. Sie bedankte sich bei allen, die den Verein finanziell unterstützten.

Die Kassenprüfung. Charlotte Neuser gab ihr Ergebnis der Kassenprüfung bekannt. Alle Belege habe sie sorgfältig geprüft. Die Kasse sei korrekt, übersichtlich und ordentlich geführt. Sie habe keinerlei Beanstandung.

Zum Schluss meldete sich nochmals die 1. Vorsitzende zu Wort. Da auf Anfrage keine Wortmeldung oder Nachfrage zu den einzelnen Tagesordnungspunkten erfolgte, blieb als einziges noch übrig, dass sie eine traurige Mitteilung bekannt geben musste. Wegen der Pandemie müssen leider alle Veranstaltungen in der kommenden Session ausfallen. Einziger Trost ist, dass es wegen Corona auch in der Session 2021/22 ein Möhnenpaar geben wird, nämlich die Majestäten Regina I von Engel zu Harley und Kathrin I von Tanz und Stütz und Fuß.

Die 1. Vorsitzende beendete die Jahreshauptversammlung nicht ohne allen Dank zu sagen, die den Verein tatkräftig und finanziell unterstützt haben. Ganz besonders bedankte sie sich für die gute Unterstützung innerhalb des Vorstandes.

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