Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. OK Weitere Informationen

Zahlreiche Freunde und Bekannte feierten mit der Künstlerin die Teilnahme an der 58. Biennale

Martine Seibert-Raken stellt „Unkel goes to Venice“ im Palazzo Mora aus

16.05.2019 - 08:28

Unkel. Besuchermassen stauten sich in der Strada Nuova unweit der Vaporetto-Station Ca‘ d’Oro vor dem Eingang zum Palazzo Mora, neben den bekannten Giardini Marinaressa und dem Palazzo Bembo am Canale Grande, einer der drei Standorte der 59. Biennale in Venedig, deren Vor-Eröffnung kurz bevor stand. Von einem langen Tisch vor der gegenüberliegenden Bar „La Cantina“ aus beobachtete die Unkeler Concept-Art-Künstlerin Martine Seibert-Raken zusammen mit Freunden und Bekannten, unter diesen auch der Unkeler Beigeordnete Siegfried Brenke in Vertretung von Stadtbürgermeister Gerhard Hausen, das rege Treiben. „Ich bin jetzt einfach nur noch überglücklich. Meine Installation ‚Once upon a time – Unkel goes Venice‘ steht“, strahlte sie mit der Maisonne um die Wette. Freunde hatten ihr gerade ein großes Herz aus Kaninchendraht geschenkt, aus dem Material, aus dem sie ihre „Wolken“-Installationen formt.

„Die Idee dazu ist mir beim Joggen auf einer grünen Wiese gekommen, ein Paradies für Hasen und Kaninchen.

Da meine künstlerische Arbeit durch eine tiefe Verbundenheit zu allem Lebendigen und der Auseinandersetzung mit dem Vergänglichen gekennzeichnet ist, habe ich mich gefragt, ob der Mensch tatsächlich in der Lage ist, aus den Fehlern der Vergangenheit zu lernen und so die Natur erhält, oder ob nur unnatürliche Materialien ‚überleben‘, etwa wie Kaninchendraht, als Eingrenzung, Schutz für die Tiere, aber gleichzeitig auch Beraubung ihrer natürlichen Bewegungsfreiheit“, erinnerte die Künstlerin. Von diesen Gedanken gelenkt, habe sie visionär eine dichte Wolke aus diesem sechseckigen Drahtgeflecht im Grün landen sehen, deren Oberfläche sich durch die Reflexion des Lichtes immer wieder verändert habe. „Diese Vision habe ich realisiert, in einem weiteren Schritt ist die Farbe dazu gekommen und dann die Kombination mit historischen Gebäuden wie Anfang vorigen Jahres bei der Löwenburg, bei meinem Projekt zum internationalen Fest für zeitgenössische Skulptur ‚stArt18‘ von der ‚sculpture network‘“, so Martine Seibert Raken.


Bewerbung für die Biennale


Auf Drängen ihres ältesten Sohnes habe sie sich kurz nach diesem Start der Löwenburg-Aktion bei dem Kurator des Palazzo Mora, René Rietmeyer, mit eben diesem Konzept um eine Teilnahme an der Biennale beworben, die allgemein das Motto „May You Live in Interesting Times“ hat und die als Teil der vom European Cultural Centre betreuten Sonder-Ausstellung „Personal Structures“ die Aspekte „Time and Space“, Zeit und Raum thematisiert.

„Der Niederländer war von meinem Projekt ‚Once upon a Time – Unkel goes to Venice‘ so begeistert, dass er mir nicht nur sofort Bianca Bonaldi als Kuratorin zugewiesen, sondern auch freigestellt hat, in den Giardini südöstlich vom Arsenal Marinaressa oder im Palazzo Bembo auszustellen“, erinnerte die Unkelerin. Aber in einem der Giardini-Pavillons hätte der Bezug zur historischen Architektur gefehlt und auch der Raumbezug wäre ein völlig anderer gewesen. Der Palast an der Riva del Carbon dagegen sei nicht nur wegen seiner roten Fassade nicht so geeignet gewesen, auch wenn eine magentafarbene Wolke an einem seiner Balkone zum Canale Grande hin schon äußerst aufsehend erregend gewesen wäre. „Er ist aber im Vergleich zum Palazzo Mora so riesig, dass ich viel mehr Drahtgeflecht eingesetzt hätte müssen, was mich nicht nur von der handwerklichen Arbeit her, sondern auch finanziell immens überfordert hätte. Schon die Installation im Palazzo Mora mit den 1400 Meter Kaninchendraht und den acht Plexiglasplatten an der Metallkonstruktion habe mehrere 10.000 Euro verschlungen.

„Ohne die Unterstützung durch die Landes-Förderung als Leader-Projekt hätte ich diese Ausgabe gar nicht stemmen können. Neben Mainz bin ich auch der Stadt Unkel sehr dankbar, die mir immer den Rücken gestärkt hat, und natürlich vor allem auch der Familie Bagel, in deren Palmenhaus ich die Konstruktion probeweise aufbauen durfte, um ihre Wirkung zu kontrollieren“, so Martine Seibert Raken wenig später bei der offiziellen Begrüßung ihrer Gäste auf einer der Palazzo-Terrassen. Auch wenn nicht jeder mit ihrer Kunst direkt etwas anfangen könne, Anlass, über sie zu reden, sei jedoch auf jeden Fall gegeben.


Temporäre Daseinsberechtigung für die Löwenburg


Das konnte Siegfried Brenke unter Bezug auf das Löwenburg-Projekt der Künstlerin nur bestätigen. „Das den Abriss geweihte Hotel ist durch die Installation zu einer Skulptur, zu einem Gesamtkunstwerk geworden, das dem maroden Gebäude, das inzwischen schon nicht mehr besteht, zumindest eine temporäre Daseinsberechtigung gegeben hat. So wurde in der Kulturstadt am Rhein Kunst im Prozess von Erneuerung und Vergänglichkeit erlebbar“, erinnerte der Kommunalpolitiker in seiner Begrüßungsrede. Vor rund 1000 Jahren habe Unkel als Insel mitten im Rheinbogen gelegen, in etwa vergleichbar mit Venedig. „Es ist aber schon ganz außergewöhnlich, dass Unkel durch den Titel der Installation von Martine Seibert Raken hier auf der Biennale präsent ist. Das ist Werbung für unsere Stadt und die gesamte Region“, freute sich Siegfried Brenke, bevor der Sprachkünstler Frank Schablewski auf die „Unkel goes to venice“- Installation näher einging.

Diese erhebt sich im piano nobile etwa 2,5 Meter von der Fensterfront mit dem zentralen Balkon entfernt zwischen Treppenaufgang und Lift als neue Wand, eine Metallkonstruktion, die mit acht gleißend-weißen Plexiglasplatten verkleidet ist. Durch diese bahnt sich vehement das gut fünf Meter hohe und mehrere Meter breite magentafarbene Drahtgeflecht seinen Weg und zwar so gewaltsam, dass durch den Druck die ursprünglich scheinbar kompakte Plexiglaswand in acht Teile gesprengt wurde. „In älteren Gebäuden findet man immer wieder Schwamm, der sich wie Badeschaum ausbreitet. Hier verformt er das Plexiglas und dringt nicht nur oben, sondern durch alle Ritzen unaufhaltsam in den Raum vor“, so Martine Seibert Raken.


„In Venedig ausstellen zu dürfen, das ist einfach märchenhaft“


Venedig ist und war schon immer einzigartig, märchenhaft. „In dieser traumhaften Atmosphäre und dann auch noch zusammen mit so vielen internationalen Künstlern ausstellen zu dürfen, das ist einfach märchenhaft“, schwärmte die Künstlerin auf den Beginn des Installationstitels „Once upon a time – Es war einmal“ anspielend. Längst vergessen war die Knochenarbeit, aus 1.400 Meter Draht das Geflecht zu erstellen, längst vergessen auch die verzweifelte Suche nach einer Firma, von der die „Schaumwolke“ magentarot pulverbeschichtet und damit witterungsunempfindlich gemacht werden konnte. Vergessen waren auch die Anstrengungen, die Installation vom Palmenhaus der Familie Bagel auf einem auf einem Pritschenwagen nach und nach zum Parkplatz an der Kamener Straße zu transportieren. „Für die Fahrt nach Venedig brauchte ich einen drei Meter langen und 2,5 Meter hohen Lastwagen, Ausmaße, die zu groß waren, um durch Unkel fahren zu können“, erinnerte die Künstlerin bestens gelaunt nach der Eröffnung, um sich mit ihrer Fan-Begleitung dem nächtlichen Charme der Lagunenstadt hinzugeben.

Deren eher morbide Atmosphäre, sieht man vom Komplex um Markuskirche und Prokuratien sowie um die Piazzetta zwischen Dogenpalast und Biblioteca Marciana und von den großen Palästen am Canale einmal ab, verdeckte da die Dunkelheit. Auf den drohenden Verfall, der abseits der Touristenströme deutlich zu Tage tritt und den vor allem die monströsen, alle historischen Gebäude weit überragenden Kreuzfahrt-Luxusliner in höchstem Grade beschleunigen, will Martine Seibert Raken durch den bedrohlich-roten Teil ihrer Installation hinweisen. Ja sie hat ihn sogar nach außen getragen. Schon wenn man den Garten des Palazzo Mora betritt, fällt die kleine magentafarbene Wolke am Balkon ins Auge. „Sie soll zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Denkmälern und Monumenten als erhaltenswerte Zeichen unserer Kultur aufrufen, damit diese der Nachwelt erhalten bleiben. Venedig mit seinen wundervollen Bauten und Plätzen ist der ideale Standort für einen solchen Appell, der natürlich auch für die kleine Kulturstadt am Rhein Gültigkeit hat“, so die Künstlerin, die Anfang nächsten Monats ihre ersten Biennnale-Erlebnisse den Unkelern präsentieren wird. Ihre Installation „Unkel goes to venice“ ist im Palazzo Mora, Strada Nuova 3659, noch bis Sonntag, 24. November, zu sehen.

DL

Artikel bewerten

rating rating rating rating rating
Kommentare können für diesen Artikel nicht mehr erfasst werden.
Sie müssen angemeldet sein, um einen Leserbeitrag erstellen zu können.
Weitere Berichte

Ergänzung zum schweren Verkehrsunfall auf der A48 bei Ochtendung

Medizinischer Notfall während Unfalleinsatz

VG Maifeld. Ein Toter und zwei verletzte Personen bei schwerem Verkehrsunfall auf der A48 bei Ochtendung Maifeld: Um 7.26 Uhr des 30. Mai wurde die Feuerwehr VG Maifeld zu einem Verkehrsunfall LKW/PKW mit eingeklemmten Personen alarmiert. Zu einem Verkehrsunfall kam es am Samstagmorgen auf der A48 zwischen AS Ochtendung und Autobahnkreuz A48/A61 Koblenz. Dabei ist ein PKW mit einem LKW kollidiert, wobei zwei Personen im PKW schwer verletzt wurden. mehr...

Verkehrsunfall auf der Landstraße 267 zwischen Puderbach und Döttesfeld OT Niederähren 

Zwei Motorradfahrer wurden schwer verletzt

Döttesfeld / Oberähren. Am 29. Mai 2020 ereignete sich gegen 18.30 Uhr auf der Landstraße 267 zwischen Puderbach und Döttesfeld OT Niederähren ein schwerer Verkehrsunfall, wobei zwei Motorradfahrer ausgangs einer Kurve im Begegnungsverkehr miteinander kollidierten. Nach ersten Erkenntnissen wurde der kurveninnenfahrende Motorradfahrer am Ende der Kurve herausgetragen und kollidierte dadurch auf der Gegenfahrbahn mit dem zweiten Motorradfahrer. mehr...

Weitere Berichte

Volksbank RheinAhrEifel führt ihre Vertreterversammlung erstmals digital durch

Online abstimmen und Fragen stellen

Koblenz/Region. Die Vertreterversammlung der Volksbank RheinAhrEifel findet in diesem Jahr zum ersten Mal digital statt. Grund ist die Coronakrise, die aktuell keine größeren Präsenzveranstaltungen erlaubt. mehr...

Shari möchte geliebt und verwöhnt werden

Katzenschutzfreunde Rhein-Ahr-Eifel e.V.

Shari möchte geliebt und verwöhnt werden

Kreis Ahrweiler. Shari (4 Jahre) ist eine liebe, wunderschöne Norwegische Waldkatze. Sie ist etwas schüchtern und braucht Zeit zum Auftauen. Wenn sie aber einmal Vertrauen gefasst hat, so ist sie sehr anhänglich und genießt menschliche Zuneigung und Streicheleinheiten. mehr...

Wolfi sucht ein neues Zuhause

Tierheim u. Tierschutzverein Kreis Ahrweiler e.V.

Wolfi sucht ein neues Zuhause

Remagen. Ins Tierheim kam Wolfi, nachdem er als „Wanderpokal“ bei Ebay herum gereicht wurde. Die letzten Leute haben es gerade mal vier Tage mit dem 2-jährigen Rüden ausgehalten, bevor sie ihn ins Tierheim brachten. mehr...

Politik
Dringlichkeitsantrag als
Lösung für Münzplatzproblem

Freie Wähler fordern ein Alkoholverbot für das gesamte Platzgelände

Dringlichkeitsantrag als Lösung für Münzplatzproblem

Koblenz. Wie in den Medien berichtet wurde, kam es in letzter Zeit auf dem Münzplatz wiederholt zum Einsatz von Polizei und Ordnungsamt, weil zu viele Menschen auf dem Platz waren, von denen einige die Corona-Abstandsregeln nicht einhielten. mehr...

Antrag der WGS-Stadtratfraktion

Ehrenamtliche Friedhofspaten gesucht

Koblenz. Im vergangenen Jahr stellte die Wählergruppe Schupp den Antrag, für die städtischen Ortsteilfriedhöfe ehrenamtlichen Friedhofspaten einzuführen. mehr...

Sport
Frauenpower
unter Coronaschutzmaßnahmen

TGO-Gruppe „Frauengymnastik“

Frauenpower unter Coronaschutzmaßnahmen

Lahnstein. Die TGO-Gruppe „Frauengymnastik“ mit Übungsleiterin Rita Bender hatte sich gemäß der aktuellen Coronaschutzmaßnahmen mit großer Beteiligung zu ihrem wöchentlichen Training verabredet. mehr...

E Jugend wieder im Training

JSG Selters/Maxsain

E Jugend wieder im Training

Selters. Das erste Training nach der Corona-Pause stand am 27. Mai 2020 unter Einhaltung der Hygienevorschriften für die E Jugend der JSG Selters/Maxsain an. mehr...

HSV RaBa

Welpentraining darf wieder stattfinden

Ransbach-Baumbach. Das Training darf unter Auflagen wieder stattfinden. Dazu gehört auch das beliebte Welpentraining, bei dem auch Nichtmitglieder herzlich willkommen sind. Damit das Welpentraining wieder... mehr...

Wirtschaft
Jetzt vormerken

- Anzeige -Musikalisches Online-Weinseminar

Jetzt vormerken

Region. Wein, Musik und Heimat sind immer da! Wenn nicht in Präsenz, dann eben online. mehr...

Alle Geschäftsstellen wieder geöffnet

- Anzeige -Sparkasse Neuwied ist wieder überall für ihre Kundinnen und Kunden da

Alle Geschäftsstellen wieder geöffnet

Kreis Neuwied. Bereits mit den allgemeinen Lockerungen Ende April hatte die Sparkasse Neuwied begonnen, die wenigen geschlossenen Geschäftsstellen wieder Schritt für Schritt zu öffnen. Ab dem 2. Juni 2020 sind nun auch die Geschäftsstellen in Rheinbreitbach, St. mehr...

- Anzeige -In kleinen Schritten Großes bewirken

Jeder kann

Region. Ob Klimaschutz, Engagement vor Ort oder die aktuelle Corona-Pandemie: Jeder kann in kleinen Schritten Großes bewegen. Diesen Gedanken greift die Energieversorgung Mittelrhein (evm) in ihrer aktuellen „Jeder kann“-Kampagne auf. mehr...

Lesen Sie Jetzt:
Umfrage

Wollen Sie dieses Jahr Urlaub in der Region machen?

Ja, klar! Ich habe schon gebucht.
Mich zieht es in die Ferne!
Sehr gern, aber ich weiß noch nicht genau, wann und wo...
Nein, ich fahre lieber an die See.
Hier kenne ich doch bereits jeden Winkel!
Ehrlich gesagt: Weiß nicht.
aktuelle Beilagen
 
Kommentare
Jean Seligmann:
Das zwanghafte und angestrengte Bemühen, die AfD zu diskreditieren, produziert Widerspruch und Lächerlichkeit am laufenden Band.
Siegfried Kowallek:
Beim Komplex AfD, Spenden und Geheimnistuerei denke ich eher an die verdeckten Zahlungen von rund 132.000 Euro an die AfD-Politikerin Alice Weidel, bei denen die Bundestagsverwaltung wegen möglicher Verstöße gegen das Parteiengesetz Sanktionen gegen diese Partei prüft. Es stehen Strafzahlungen in dreifacher Höhe der Spenden aus der Schweiz im Raum, also rund 396.000 Euro. Jetzt will aber die AfD-Fraktion im Neuwieder Stadtrat einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen für einen guten Zweck spenden, was auf jeden Fall sympathisch ist im Gegensatz zu einer verdeckten Entgegennahme großer Spenden von jemandem, der etwas zu verbergen hat. Der angekündigte Verzicht auf eine medienöffentliche Bekanntgabe von Empfängern dieser Spenden befremdet mich jedoch aus zwei Gründen. Zum einen wirkt das heimliche Spenden an gemeinnützige Vereine oder Organisationen dadurch vergleichbar anrüchig wie etwa ein heimlicher Bordellbesuch, den man auch nur dann selbst öffentlich macht, wenn man erfolgreicher Kommunalpolitiker in Ochtendung ist. Zum anderen überzeugt die Begründung nicht, in der Vergangenheit sei vielerorts Druck auf Organisationen ausgeübt worden, die von der AfD eine Spende angenommen hätten. Wäre das der Fall gewesen, hätte diese Partei das doch auf jeden Fall laut und heftig angeprangert. Dieses Liebäugeln mit einem Opfermodus erinnert an den bisherigen geheimnistuerischen Umgang der AfD mit ihren Freitagsveranstaltungen im Kreis, deren Veranstaltungsort man nur auf Nachfrage mitgeteilt bekam. Dabei weiß nicht nur ich, in welcher Neuwieder Gaststätte diese Veranstaltungen stattfanden. Zudem stand deren Name sogar in einem ausgewogenen Artikel über eine AfD-Freitagsveranstaltung. Und als ich die letzte Veranstaltung dieser Partei vor den Corona-Einschränkungen in Oberbieber zum Thema „Wald und Wild“ besuchte, sah ich dort keinen einzigen Gegendemonstranten, obwohl die Partei den Veranstaltungsort zuvor sogar hinreichend öffentlich bekanntgegeben hatte. Siegfried Kowallek, Neuwied
S. Schmidt:
Das ganze Geschäftsmodell um einen „unnatürlichen“ Klimawandel beruht auf Modellberechnungen und den Verlautbarungen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change). Nun hat die „University of Michigan“ in einer Pressemeldung vom 30.04.2020 die Katze aus dem Sack gelassen: Etliche der IPCC-Klimamodelle prognostizieren eine unrealistisch hohe Erwärmung für die Zukunft! Wie die „Berechnungen“ für die zu erwartenden „Corona-Opfer“ (es wurden bis zu 560.000 Tote prognostiziert), vollkommen falsch!
Heinrich Heine:
Dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen.
Service
LESETIPPS
GelesenEmpfohlen
Anzeige Online bestellen

Geben Sie Ihre Anzeige in wenigen Schritten einfach selbst auf - Rund um die Uhr auf unserer Online-Anzeigenaufgabe! Wählen Sie hier einfach die passende Rubrik aus.