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Erweiterungsbau der Kita Zwergentreffs eingeweiht

Mehr Platz für den Nachwuchs in Franken

30.10.2018 - 10:35

Franken. Für den jüngsten Nachwuchs gibt es jetzt in Franken mehr Platz zur freien Entfaltung.

Durch den Anbau für eine zweite Gruppe der Integrativen Kindertagesstätte „Zwergentreff“ hat der Nachwuchs seit August deutlich mehr Komfort beim Spielen und Ausruhen. Bei der offiziellen Eröffnung des nicht ganz 400.00 Euro teuren Baus lobten die Festredner am vergangenen Freitag die effiziente Kooperation zwischen der Stadt Sinzig als Bauträger, dem Architekturbüro „planbar“ mit Matthias Morkramer, der Kreisverwaltung und den Fachkräften. Reibungsloser Ablauf in allen Bereichen hieß es als zufriedenstellende Gesamtbilanz.

Einrichtungsleiterin Gisela Nobel wertschätzte ihr Team, dass es trotz einigem nervenaufreibenden Stress während der Bauzeit immer geschafft hat, sich um ihre Schützlinge fürsorglich und verantwortungsbewusst zu kümmern. Thomas Voß als Geschäftsführer des Heilpädagogisch therapeutischen Zentrum (HTZ) Neuwied, Träger des Kindergartens, sprach seine Anerkennung für die hochprofessionell arbeitenden Fachkräfte aus. Der Zwergentreff ist der kleinste von insgesamt acht in HTZ-Trägerschaft.

Frankens Ortsvorsteherin Helga Schmitt-Federkeil erinnerte an die Zeit, als der Fortbestand des 1995 eröffneten Kindergartens stark gefährdet war. Von den damals zwanzig Plätzen konnten im Jahr 2009 fast die Hälfte nicht mehr besetzt werden.

Durch die Abgabe der Trägerschaft an das HTZ und dessen innovativem Konzept konnte der Frankener Kindergarten gerettet werden, sodass 15 Jahre nach der Eröffnung fünf Kinder mit Handicap und zehn ohne Behinderung gemeinsam dort einen Platz hatten. Heute sind es insgesamt 25 Kinder. Schmitt-Federkeil: „Wer durch dieses integrative Konzept schon von klein an lernt, das Anderssein anzuerkennen, den Wert der Unterschiedlichkeit zu schätzen und die Defizite des anderen mit eigenen Stärken ausgleicht, hat den besten Start in einer Gesellschaft, die auf diese wichtigen sozialen Kompetenzen mehr als angewiesen ist.“ Sie verwies jedoch auch darauf, dass durch den Zuzug vieler jungen Familien weitere Plätze in Franken benötigt würden. Auch Einrichtungsleiterin Gisela Nobel konnte dem nur zustimmen: „Ich wäre durchaus erfreut über eine dritte Gruppe, denn die Nachfragen von Eltern mit beeinträchtigten Kindern aus dem Kreis Ahrweiler ist sehr groß.“ HTZ-Geschäftsführer Voß versprach, dieses Ansinnen an verantwortliche Stellen weiter zu tragen.

Sinzigs Bürgermeister Andreas Geron war beeindruckt von der zügigen Abwicklung des Projekts, für die auch seine Fachbereichsleiter Marcus Schreiner und Carsten Lohre verantwortlich zeichneten.

Von den Gesamtkosten Euro trugen 160.000 Euro das Land und 62.000 Euro der Kreis Ahrweiler. Holger Lind vom Jugendamt des Kreises bestätigte als Stellvertreter des Landrats Jürgen Pföhler, dass viele Eltern schon auf ein solches Angebot gewartet hätten.Der Zwergentreff sei ein Haus, in dem sich die Kinder wohlfühlen und individuell gefördert werden könnten. Die Zukunft des Zwergentreffs scheint also in jedem Fall gesichert, eine mögliche erneute Erweiterung könnte mittelfristig aber noch ins Haus stehen.

BL

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Kommentare

Coronavirus: Infos für besorgte Bürger

juergen mueller:
O-Ton SPAHN 26.02.2020:"Es sei möglich,dass sich der Virus in Deutschland ausbreite - Deutschland sei aber bestmöglich vorbereitet".Da stellt sich einer tatsächlich hin u.verfolgt weiter seine Verharmlosungs-Strategie.Auch wenn man ihm zugute hält,damit eine Panikmache zu vermeiden,so dürfte ihm doch klar sein,dass die Zeit vorbei ist,sich hinzustellen,den Menschen ins Gesicht zu lügen.Unterschätzt hat man die Risiken des offenen innereuropäischen Reiseverkehrs,in dem man sich nur auf Reisende aus Fernost konzentriert hat.Und,Herr SPAHN - bestmöglich vorbereitet? In unseren Krankenhäusern bundesweit stehen gerade einmal 60 Betten in Isolierstationen zur Verfügung.Desweiteren,wenn weitere Quarantänestationen eingerichtet werden müssen - wie wollen das die Krankenhäuser personell stemmen,deren personelle Kapazitäten sich jetzt schon am Limit befinden.Anstatt immer nur seiner politisch inszenierten Münchhausen-Taktik treu zu bleiben,sollte man "ehrlich" sein.Gibt es sowas in der Politik?
juergen mueller:
Es ist noch nicht allzu lange her, dass Gesundheitsminister Spahn betonte, es bestünde kein Grund zur Sorge (obwohl seitens des Robert-Koch-Institutes bereits darauf hingewiesen wurde, dass nicht auszuschließen ist, dass es auch in Deutschland zu einer Verbreitung/Epidemie kommen kann).Diese Situation haben wir jetzt u.zwar innerhalb kürzester Zeit.Es bedarf keines 38jährigen Gesundheitsministers oder sonstiger politischer Klugscheißer, Menschen die doppelt so alt sind wie sie selbst zu erklären,mit was man es hier zu tun hat.Es hat lange vor deren Zeit immer wieder infektiöse Krankheiten gegeben,deren Ausmaß man anfangs klein gehalten,aber letzten Endes ausgeufert sind.Dieses politisch notorische Am-Gängelband-führen,so als hätte man es nur mit Unmündigen fern jeder Realität zu tun - mich persönlich kotzt das nur noch an.Politik gehört gewiss nicht in die Kategorie "Ohne uns geht garnichts".
Bettina Schwips:
Ich habe gut erhaltene Kinderkleidung ung Schuhe und Kinder/Jugendbücher
juergen mueller:
NEIN - die Bibel ist kein Maßstab (mehr). Wer das noch nicht begriffen hat, der hat die Veränderung unserer Gesellschaft nicht realisiert. Jehovas Zeugen leben in ihrer eigenen Welt und haben offensichtlich nicht begriffen, dass sich unsere Gesellschaft in einem Abwärtstrend befindet, geprägt durch eine ICH-Mentalität, die sich auszeichnet durch Egoismus, Effekthascherei, Aggression, Gewaltbereitschaft u.einer krankhaften Lust am photografischen Festhalten von Schaden u.Elend anderer. In einer eigenen, weltfremden Umgebung zu leben u. das auch noch auf andere ohne jeglichen Realitätssinn versuchen zu projektieren ist genauso gefährlich u.abwegig wie politisch rechtspopulistisch gerichtete Versuche unser Denken in eine Richtung zu lenken, die unsere Vergangenheit wieder aufleben läßt..
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