Allgemeine Berichte | 26.01.2026

„Meine Seele ist Stille“

Musikalische Gestaltung der Abschlussandacht zum Tag des Ewigen Gebetes mit Sakramentalem Segen

Vallendar. Am Sonntag, 1. Februar 2026, um 18 Uhr lädt die Pfarrei Vallendar St. Maria Magdalena in die Pfarrkirche zur Abschlussandacht anlässlich des Tages des Ewigen Gebetes ein, die unter dem Leitwort „Neu staunen lernen“ steht.

Die Feier wird musikalisch vom Kirchenchor Cäcilia 1668 Vallendar unter der Leitung von Johann Schmelzer gestaltet.

Die ausgewählten Gesänge eröffnen einen meditativen Raum der Stille, der Anbetung und des inneren Hörens und greifen damit das geistliche Anliegen des Ewigen Gebetes auf.

So erklingt das Chorwerk „Meine Seele ist Stille“ nach Psalm 62,2 von Johann Heinrich Lützel (1823–1899). Der Komponist gehört der kirchenmusikalischen Romantik des 19. Jahrhunderts an. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Textbezogenheit, schlichte Melodik und eine ruhige, ausdrucksvolle Harmonik aus. In dieser Vertonung wird das Vertrauen des Psalmbeters und die innere Sammlung eindrucksvoll musikalisch erfahrbar.

Vor dem Sakramentalen Segens steht das „Tantum ergo“ von Ottmar Leimgruber (*1948), der für seine praxisnahe Kirchenmusik bekannt ist, die traditionelle liturgische Formen mit einer behutsam modernen Tonsprache verbindet. Seine Kompositionen sind gut singbar, klar strukturiert und schaffen eine würdige musikalische Atmosphäre für die eucharistische Anbetung.

Ebenso erklingt der Taizé-Gesang „Oculi nostri“ von Jacques Berthier (1923–1994). Als langjähriger Komponist der Communauté de Taizé prägte Berthier einen weltweit verbreiteten Meditationsstil.

Den Abschluss der Andacht bildet Johann Schmelzers Orgeldarbietung des „Te Deum“ op. 59/12 von Max Reger: Ausgehend von der gregorianischen Intonation entfaltet sich das Werk in mehreren Episoden und mündet schließlich in ein machtvolles Organo pleno.

Die musikalische Gestaltung der Andacht lädt dazu ein, innezuhalten, neu zu staunen und die Gegenwart Gottes in Stille und Klang zu erfahren. Alle Gläubigen sind herzlich zur Mitfeier eingeladen.

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