Allgemeine Berichte | 17.07.2018

Neuerungen im Sozialpsychiatrischen Zentrum (SPZ) in Meckenheim

Neue Ideen und Öffnungszeiten

(V.l) Rodger Ody (Fachbereichsleiter), Eva Schliefer, Christoph Grobelny, Nell Pfeiffer, Kathrin Greuel (alle Tagesstätte) und Melina Rümmler (Kontaktstelle und Betreutes Wohnen).privat

Meckenheim. Tagesstätte und Kontakt- und Beratungsstelle in der Adolf- Kolping-Straße in Meckenheim präsentieren sich mit neuen Ideen und neuen Öffnungszeiten für psychisch erkrankte Menschen und Angehörige! Die Öffnungszeiten der Tagesstätte haben sich verändert. Hatte sie bisher an jeden Tag unterschiedliche Öffnungszeiten, so ist die Tagesstätte jetzt jeden Tag von 9 bis 15:30 und Freitag bis 13 Uhr geöffnet.

Sie kann von psychisch erkranken Menschen aus dem gesamten linksrheinischen Rhein-Sieg-Kreis besucht werden. Jeder Teilnehmer besucht die Tagesstätte an mindestens drei Tagen der Woche. Gruppen- und Tagestruktur geben Ihnen die Sicherheit, Neues auszuprobieren und Dinge in Angriff zu nehmen. Bei Bedarf steht auch ein Fahrdienst zur Verfügung. „Gerne können wir telefonisch einen Infotermin vereinbaren.“, so Sozialarbeiterin Kathrin Greuel, die neu im Team, gemeinsam mit Ihren Kollegen Eva Schliefer, Ergotherapeutin und Christoph Grobelny, Sozialarbeiter, für die Tagesstätte zuständig ist. „Wir besprechen dann in aller Ruhe die Voraussetzungen für eine Aufnahme in die Tagesstätte.“, so Kathrin Greuel weiter. Auch in der Kontakt- und Beratungsstelle gibt es Veränderungen. Die Kontakt-Beratungsstelle ist offen für alle interessierten Bürger, die sich kostenlos und unverbindlich über psychische Erkrankungen informieren wollen oder auch schon konkrete Hilfe suchen. Bei schönem Wetter werden die Angebote der Kontakt- und Beratungsstelle zukünftig jeden Montag und Mittwoch von 13:30 bis 15:30 Uhr im wunderschönen Innenhof als „Hofcafé“ stattfinden. Darüber hinaus, gibt es noch jeden Freitag von 10 bis 13 die Möglichkeit zum Brunch (Voranmeldung!).

Faßbender-Stiftung spendet

Möglich wurde dies durch eine großzügige Spende der Faßbender-Stiftung, die die Anschaffung von Bistromöbeln ermöglichte und dem Hof die richtige Caféatmosphäre geben. „Wir wollen uns und unser Angebot unseren Klienten, aber auch allen Angehörigen, Freunden, Nachbarn und interessierten Bürgern offener präsentieren und jeden einladen zu verweilen, der sich durch die Atmosphäre angesprochen fühlt.“, so Heilerziehungspflegerin Melina Rümmler, die die Kontakt- und Beratungsstelle seit vielen Jahren begleitet.

„Inklusion brauch viel kleine Schritte und wir wollen durch die neuen Öffnungszeiten und die Offenheit im SPZ Menschen zusammenbringen mit und ohne psychische Erkrankung, um barrierefrei miteinander ins Gespräch zu kommen.“, ergänzt Rodger Ody, Fachbereichsleiter des SPZ. Besondere Höhepunkte des SPZ sind zusätzliche öffentliche Veranstaltungen, die in lockerer Reihenfolge für alle Interessierten veranstaltet. Nach einer Krimilesung im April wird am 7. September die Kinderbuchautorin Gudrun-Schlesinger-Behr aus ihrem Buch „Igelhaar und Bärenherz“ vorlesen, am 12. September berichtet der Bonner Kinder- und Jugendpsychotherapeut Uwe Findeisen in einem Vortag über die besonderen Stolperfallen beim Lesen- und Schreibenlernen von Kindern, am 15. September spielt die Bonner Band „HUHN“ ein exklusives Konzert im Hofe des SPZ und am 14. November liest die bekannte Kölner Journalistin und Psychiatrieerfahrene Christiane Wiertz aus ihrem Bestseller „Neben der Spur“.

„Wir möchten mit diesen Veranstaltungen im SPZ Begegnungen schaffen und Menschen in lockerer Atmosphäre zusammenbringen“, so Rodger Ody. Über die weiteren Angebote des SPZ in Meckenheim und Bornheim wie Betreutes Wohnen, Angebote für Kinder- und Jugendliche und Senioren kann man sich unter www.skm-rhein-sieg.de ausführlich informieren, darunter auch zu dem am 10. Oktober stattfindenden Fachtag „Kinder psychisch erkrankter Eltern“ in Meckenheim.

(V.l) Rodger Ody (Fachbereichsleiter), Eva Schliefer, Christoph Grobelny, Nell Pfeiffer, Kathrin Greuel (alle Tagesstätte) und Melina Rümmler (Kontaktstelle und Betreutes Wohnen).Foto: privat

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